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News Archiv von Mai 2009 bis September 2009

25. September 2009
ADAC Classic Revival Pokal 2009: alle Meister in den Klassen und in der Gesamtwertung stehen fest


Beim 30. Lauf zum ADAC Classic Revival Pokal in Hammelburg sind die letzten Entscheidungen gefallen. Gesamtsieger 2009 wurde, zum 4. Mal nach 2006/2007 und 2008, Armin Redmer aus Hattingen auf AWD T600 Bj. 1939 mit 46,57 Punkten vor Paul Bezold aus Memmelsdorf auf Victoria Bj. 1938 mit 42,64 Punkten und Hinrich Rypke aus Kölln-Reisiek auf BMW R42 Bj. 1927 mit 42,58 Punkten.

Sieger Klasse 1:
1. Walter Schenk, Spenge, Humber Bj. 1910 30,35 Punkte
2. Markus Grafe, Westerkappeln, Wanderer Bj. 1918 19,35 Punkte
3. Hans-Dieter Springer, Bielefeld, Wanderer 4Ps Bj. 1914 17,94 Punkte
W. Schenk holt mit diesem Sieg seine 2. Meisterschaft im ADAC Classic Revival Pokal in der Klasse.

Sieger Klasse 2:
1. Hinrich Rypke, Kölln-Reisiek, BMW R42 Bj. 1927 37,03 Punkte
2. Rudi Mähler, Schalksmühle, Tornax I 30 Bj. 1930 36,57 Punkte
3. Uwe Goedereis, Löhne, NSU 501T Bj. 1927 31,41 Punkte
Auch H. Rypke konnte im ADAC Classic Revival Pokal zum 2. Mal Meister in seiner Klasse werden. R. Mähler hat es in Hammelburg nicht mehr geschafft, noch an H. Rypke vorbeizuziehen.

Sieger Klasse 3:
1. Armin Redmer; Hattingen, AWD T600 Bj. 1939 41,58 Punkte
2. Paul Bezold Memmelsdorf, Victoria Bj. 1938 38,07 Punkte
3. Monika Schenk, Spenge, BMW R2 Bj. 1931 36,35 Punkte
A. Redmer konnte im ADAC Classic Revival seine 8. Meisterschaft hintereinander, 4 mal im Gesamt und 4 mal in der Klasse, erringen.
Ein perfektes Finale hatte Paul Bezold. Er fuhr einen Gesamtsieg im letzten Lauf und verdrängte damit Monika Schenk vom sicher geglaubten 2. Platz. Das war eine der großen Überraschungen in der Meisterschaft.

Sieger Klasse 4:
1. Hans Wilhelm Steer, Böhme, DKW RT 175GS Bj. 1955 39,91 Punkte
2. Günther Toben, Hamburg, NSU Fox Bj. 1951 39,38 Punkte
3. Friedrich Haas, Mühlhausen, BMW R25/3 Bj. 1955 38,90 Punkte
In der Klasse 4 kam es zu einigen Überraschungen. Mit H.W. Steer als Meister hatte man nicht unbedingt gerechnet. Für viele war hier Josef Jäger aus Salzkotten-Thüle der Favorit , der sich aber im Endspurt vom grandios fahrenden Friedrich Haas aus Mühlhausen auf den 4. Platz verdrängen lassen musste.

Sieger Klasse 5:
1. Rüdiger Bauer, Tostedt, BMW R50/S Bj. 1965 37,40 Punkte
2. Reinhold Bikar, Lübbenau, Jawa 354/04 Bj. 1963 36,43 Punkte
3. Walter Gottbrecht, Kiel BMW R69S Bj. 1961 34,27 Punkte
R. Bauer konnte im ADAC Classic Revival Pokal seinen 4. Meistertitel einfahren. 1 Mal Gesamt und 3 Mal in der Klasse. R. Bauer wurde seinem Ruf als „harter Hund aus der Nordheide“ (Zitat Oldtimermarkt!) mehr als gerecht. Trotz gesundheitlicher Probleme hat er sich durchgesetzt! R. Bikar konnte wegen einer Verletzung in Hammelburg nicht fahren. Ebenso Rüdiger Bauer, der im Urlaub war.

Sieger Klasse 6:
1. Heiner Allers, Kiel, Yamaha RD250 Bj. 1976 41,39 Punkte
2. Klaus Dieter Heinz, Schwerte, Vespa P200E Bj. 1979 23,13 Punkte
3. Hans Sliwa Kiel, Honda CB750 Four Bj. 1972 31,53 Punkte
H. Allers hat in diesem Jahr eine unglaublich erfolgreiche Saison hinter sich gebracht. Jederzeit für einen Sieg gut, kämpfte er die gesamte Saison über, um die Gesamtführung im Classic Revival Pokal. Immer an erster oder zweiter Stelle liegend, fehlten ihm im Finale nur 0,19 Punkte zum punktbesten Fahrer! K.D. Heinz ist sehr gut gefahren, aber zu wenig um H. Allers die Meisterschaft streitig zu machen.

Sieger Jugendklasse:
1. Robin Lewe, Sommerfeld, Simson SR2E Bj. 1961 32,24 Punkte
2. Anna-Lena Schley Bergisch Gladbach, Kreidler Florett RS Bj. 1971 28,12 Punkte
3. Kevin George, Lübbenau, Simson Star Bj. 1972 18,32 Punkte
Robin Lewe hat bei 6 Teilnehmern 2 Klassensiege herausgefahren! Anna-Lena Schley ist mit 4 Starts einfach zu wenig gefahren um an Robin Lewe heranzukommen. Mit Ihrem Klassensieg in Kempenich hat sie aber gezeigt was sie drauf hat.

Den Endstand im ADAC Classic Revival Pokal in der Gesamtwertung und in den Klassen finden Sie hier.


25. September 2009
ADAC-Oldtimer-Cup Westfalen-Lippe 2009


Den ausführlichen Bericht über den OCWL finden Sie endgültig in der nächsten Woche bei uns. Wir haben aus aktuellen Gründen den gerade beendeten Classic Revival Pokal vorgezogen.


25. September 2009
14. ADAC-Bocksbeutel-Rallye Hammelburg: Gesamtsieg für Paul Bezold


Ein Bericht über das Finale zum ADAC Classic Revival Pokal 2009 in Hammelburg von unserem gleichmäßig fahrenden Reporter Lothar Kasper aus Dannenberg.

Ein großes Teilnehmerfeld von 191 Startern konnte der AMSC Hammelburg am Samstag, dem 19. September begrüßen, musste aber noch 35 (!) Teilnehmern absagen. Am Start waren 24 Fahrräder, darunter eine Drais’sche Laufmaschine und zwei Hochräder. Auch bei den 91 Autos gab es einige seltene Exemplare zu sehen. Unter den 76 gestarteten Motorräder waren 20 Teilnehmer, die noch Punkte für den ADAC Revival Pokal sammeln wollten.

Die Strecke war in zwei Abschnitte mit ca. 80 und 40 km Länge unterteilt, sämtliche Wertungen fanden in der ersten Etappe statt. Es begann mit einer Startprüfung. Das Fahrzeug war zu starten und dann mussten 20 Meter mit eigener Kraft zurückgelegt werden. Nur wenige hundert Meter weiter fand auf dem historischen Rathausplatz der Hauptstart mit einer weiteren Prüfung statt. Eine etwa 12 Meter lange Strecke zwischen zwei Lichtschranken war in sechs Sekunden zu durchfahren.

Innerhalb der Fahrtstrecke war eine weitere Gleichmäßigkeitsprüfung im 25er Schnitt zu absolvieren. Weiterhin gab es die „allseits beliebten“ Schätzaufgaben: mittiges Fahren zwischen zwei Begrenzungen, seitliches vorbeifahren an einem Gatter und genau 700 Millimeter vor einer Wand halten. Bei diesen Prüfungen holten sich viele Teilnehmer Strafpunkte, die später eine gute Platzierung verhinderten. Ausschlaggebend war das stark differierende Wertungsverhältnis. Für jeden Zentimeter Abweichung gab es einen Strafpunkt, für die Abweichung von der Sollzeit je Sekunde nur 0,1 Strafpunkt.

Die Streckenführung war gut ausgesucht und zeigte die Schönheiten der Fränkischen Saale auf. Dazu trug auch die goldene Herbstsonne bei. Allerdings wurden viele Kilometer Hauptstraßen (Landes- und Bundesstraßen) befahren, die jedoch auch ihre landschaftlichen Reize boten. Für die Hubraumschwachen Fahrzeug immer wieder eine Herausforderung waren die langen Berganstiege, die jedoch von allen Fahrzeugen ohne Probleme absolviert wurden.

Nach dem Mittagessen - es gab Hähnchenkeule mit Nudeln - führte die Route in die nördliche Richtung von Hammelburg. Unterwegs musste noch die Kühlwassermenge eines alten Lanz Bulldog-Traktors geraten werden. Fünf Teilnehmer gaben die richtige Menge von 60 Litern an, unter ihnen wurde bei der Siegerehrung ein Ehrenpreis ausgelost.

Nach dem reichhaltigen Abendessen – wahlweise ein Wurst- oder Käseteller – fand die Siegerehrung statt. Hier zeigte sich eine weitere Besonderheit der Veranstaltung. Anstatt der allgemein üblichen Pokale erhielten die Platzierten Bocksbeutelflaschen in abgestuften Größen, bemalt mit einem Oldtimermotiv.

Zusammengefasst war es eine schöne Fahrt, für die nächste Veranstaltung sollte sich der Veranstalter aber Gedanken über die Wertungskriterien machen.

Das Gesamtergebnis zu Hammelburg finden Sie hier.
Die Ergebnisse in den Klassen finden Sie hier.


25. September 2009
Classic Cup Nord: Gesamtsieg für Manfred Reinfeld


Manfred Reinfeld aus Tostedt fuhr in diesem Jahr beim Classic Cup Nord mit seiner BMW R51/3 Bj. 1953 den Gesamtsieg mit 290 Punkten heraus.
Zweiter wurde Günther Toben aus Hamburg, auf NSU Fox Bj. 1951 mit 287 Punkten.
Dritter wurde Bernd Stinski aus Hechthausen auf seiner Zündapp KS600 Bj. 1939 mit 272 Punkten.
Es wurden 4 Läufe gefahren von denen 3 Läufe gewertet wurden.
Das Gesamtergebnis finden Sie hier.


18. September 2009
ADAC Classic Revival Pokal 2009: aktuelle Analyse vor dem Finale in Hammelburg:


In der Klasse 1: hat Walter Schenk aus Spenge auf seiner Humber Bj. 1910 den Klassensieg in der Tasche.
In der Klasse 2: sind sich Rudi Mähler aus Schalksmühle und Hinrich Rypke aus Kölln-Reisiek noch nicht einig wer Meister wird. R. Mähler startet in Hammelburg und muss dort mehr als 0,46 Punkte auf H. Rypke herausfahren, der in Hammelburg keinen Start mehr erhalten hat, weil er zu spät genannt hat.
In der Klasse 3: hat Armin Redmer aus Hattingen seine 8. Meisterschaft in Folge im ADAC Classic Revival Pokal herausgefahren. Um den 3. und 4. Platz geht es noch zwischen Paul Bezold aus Memmelsdorf und Michael Meyer aus Frankfurt mit nur 0,72 Punkten Abstand darum, wer seinen Anzug in die Reinigung bringen kann.....
In der Klasse 4: wird wohl Hans Wilhelm Steer aus Böhme Meister, vor Günther Toben aus Hamburg. Beide sind in Hammelburg nicht mehr am Start. Auch Josef Jäger aus Salzkotten-Thüle fährt nicht in Hammelburg. Deshalb werden Ronny Lewe aus Sommerfeld und Hans Cramer aus Bergisch Gladbach entschieden wer den 3. Platz in der Klasse macht!
In der Klasse 5: müssen sich Rüdiger Bauer aus Tostedt und Reinhold Bikar aus Lübbenau einig werden, wer Meister in der Klasse wird. R. Bauer startet nicht mehr in Hammelburg. R. Bikar fährt in Hammelburg. Beide trennen 0,97 Punkte vor dem Finale.
In der Klasse 6: Dürfte es zu keiner Veränderung mehr kommen. Heiner Allers aus Kiel kann den Sekt schon mal bei seinem Nachbarn Egon Müller kaltstellen. Die Meisterschaft in der Klasse hat er sicher.
In der Jugendklasse: wird wohl der Sieg an Robin Lewe aus Sommerfeld auf seinem Simson-Moped gehen. Anna Lena Schley aus Bergisch Gladbach hat 4,12 Punkte Rückstand und nur noch theoretische Chancen auf den Jugendmeistertitel.

Die besten 10 Fahrer im Gesamtklassement:
1. Redmer Armin, Hattingen AWD T600 Bj. 1939 Punkte: 41,38
2. Allers Heiner, Kiel Yamaha RD250 Bj. 1976 Punkte: 41,19
3. Steer Hans-Wilhelm, Böhme DKW RT175 Bj. 1955 Punkte: 39,91
4. Toben Günther, Hamburg NSU Fox Bj. 1951 Punkte: 39,38
5. Jäger Josef, Salzkotten-Thühle NSU Max Bj. 1953 Punkte: 38,62
6. Lewe Ronny, Sommerfeld AWD 425T Bj. 1955 Punkte: 38,21
7. Cramer Hans, Bergisch Gladbach Horex Regina Bj. 1950 Punkte: 37,55
8. Bauer Rüdiger, Tostedt BMW R50/2 Bj, 1965 Punkte: 37,40
9. Rypke Hinrich, Kölln-Reisiek BMW R42 Bj. 1927 Punkte: 37,03
10. Bikar Reinhold, Lübbenau Jawa 354/04 Bj. 1963 Punkte 36,43

Den aktuellen Punktestand vor dem Endlauf in Hammelburg finden Sie hier.


18. September 2009
OCWL: Nichts neues im Westen


Im ADAC Oldtimer-Cup Westfalen-Lippe ist immer noch nicht der richtige Meisterschaftsstand veröffentlicht worden. Deshalb finden Sie auch im Moment bei uns noch nicht den endgültigen Meisterschaftsstand.


18. September 2009
Vehrte: Gesamtsieg für Hinrich Rypke!


Bei der 23. ADAC-Oldtimer-Rallye Wiehengebirge des MS Vehrte e.V. im ADAC zeigte der alte Fuchs Hinrich Rypke aus Köln allen, wer und wo vorne ist. Er fuhr auf seiner BMW R42 Bj. 1927 einen tollen Gesamtsieg heraus. Pünktlich zum Start um 10:00 Uhr öffnete der Himmel seine Schleusen. Es regnete zum Teil in Strömen bis zur Mittagsrast. Danach kam dann die Sonne durch. Direkt am Start ging es in die erste GLP mit einem Schnitt von 25km/h und ca. 10km Streckenlänge. Die Streckenlänge wurde aber nicht angegeben. In dieser GLP zeigte Max Zimmermann aus Köln auf seiner Zündapp KS75 Bj. 1962 seine ganze Klasse. Er war der einzige Fahrer der 0:00 fuhr. Vor der Mittagspause musste man in Damme eine GLP mit zwei Runden auf einem Rundkurs in der Innenstadt fahren. Hier wurden einige Motorradfahrer von vorausfahrenden Automobilen behindert, die deutlich langsamer fuhren als der geforderte 22er Schnitt. Nach der Mittagspause musste noch eine Geschicklichkeitsaufgabe gefahren werden. 11,5m Vorwärtsrollen, von hinten gemessen. Bei dieser Prüfung kam es bei vielen Fahrern zu sehr hohen Abweichungen, teils in Metern. Hier konnte so mancher seine gute Platzierung abhaken.
Es waren viele Dk’s anzufahren und an den 4 Zk’s musste man zur richtigen Zeit ankommen.
Die Rallye war gut gemacht. Auch die Streckenführung durch das schöne Wiehengebirge war gut ausgeführt. Bis auf das dicke Bordbuch, das für Motorradfahrer, vor allem bei Regen, vollkommen ungeeignet war, war diese Rallye aber in Ordnung.

Hier die ersten 10 Fahrer im Gesamklassement:

1. Hinrich Rypke BMW R42 Bj. 1927 Punkte: 7,1
2. Siegmar Winter BMW R23 Bj. 1939 Punkte: 8,6
3. Armin Redmer AWD T600 Bj. 1939 Punkte: 10,7
4. Robin Lewe Simson SR2E Bj. 1961 Punkte: 13,2
5. Hans Cramer Horex Regina Bj. 1950 Punkte: 13,8
6. Ronny Lewe AWD Bj. 1955 Punkte: 18,9
7. Michael Meyer Motobecane B33A Bj. 1932 Punkte: 20,1
8. Uwe Goedereis NSU 501T Bj. 1927 Punkte: 20,2
9. Günther Toben NSU FOX Bj. 1951 Punkte: 20,6
10. Max Zimmermann Zündapp KS75 Bj. 1962 Punkte 20,8

Die Klassensieger finden Sie hier.


18. September 2009
Hans Thelen aus Euskirchen fährt Gesamtsieg beim 27. Lauf zum ADAC Classic Revival Pokal in Kempenich


Der Euskirchener Hans Thelen fährt mit seiner BMW R25/3 Bj. 1955 seinen 2. Gesamtsieg nach 2002 in Kempenich heraus. Pünktlich um 10:01 Uhr starteten an der Leyberghalle 63 Motorräder in die 1. Etappe der 19. ADAC Raiffeisen-Oldtimer Classic „Rund um Kempenich“ am 6. September 2009. Wenige Kilometer nach dem Start musste in einem Industriegebiet eine Gleichmäßigkeitsprüfung mit Start an einer Funkuhr gefahren werden. Das Ziel nach 1400m mit einer Lichtschranke, war dann gleichzeitig der Start zur 2. GLP mit 1100m Länge. Auch hier musste man am Ziel durch eine Lichtschranke. Es musste in beiden Prüfungen ein 36er Schnitt gefahren werden, was nicht sehr einfach war, denn als Clou hatte der MSC Kempenich e.V. im ADAC jeweils ein Spurbrett aufgebaut. Wer hier nicht ein ruhiges Händchen hatte, fiel vom Brett! Direkt hinter den Spurbrettern war jeweils eine Pylonengasse aufgebaut, die man auch noch schaffen musste, dann kam endlich die Lichtschranke. Es waren auch einige Wendehämmer zu fahren, dadurch war der 36er Schnitt nur knapp zu schaffen. Bester Motorradfahrer war hier Armin Redmer aus Hattingen auf seiner AWD T600 Bj. 1939 der in beiden GLP’s als einziger Fahrer 0:00 fuhr. Mit dem erhofften Gesamtsieg wurde es aber nichts, da A. Redmer bei der Geschicklichkeitsprüfung am Ende der 1. Etappe an der Leyberghalle beim Abstandfahren vorwärts 45cm, sich 13cm eingefangen hatte. Die 45cm müssten in einem Zug ohne zu korrigieren gefahren werden.
Bei der 2. Etappe ab 13:01 Uhr, ging es weiter bei trockenem Wetter durch die schöne Eifel, über herrliche Kurvenreiche Strecken, u.a. auch am Lacher See bei Maria-Lach vorbei.
In der Nachmittagsrunde, konnte wer wollte noch einige Spaßaufgaben erledigen, die aber nicht zu Wertung zählten.
Nach dem Ende der ca. 90km langen Strecke gab es Kaffee und Kuchen mit anschließender Siegerehrung. Hier feierte Nachwuchsamazone Anna-Lena Schley aus Bergisch-Gladbach ihren ersten Klassensieg bei einer Oldtimerrallye.
Das Gesamtergebnis und die Klassensieger finden Sie hier.


08. September 2009
ADAC Oldtimer-Cup Westfalen-Lippe 2009


Wer für 2 Tage Meister war, wer für ca. 1 Woche Meister war und wer endgültig Meister geworden ist, verraten wir Ihnen in der nächsten Woche, da die Tabelle die im Internet steht immer noch nicht stimmt......


08. September 2009
ADAC Classic Revival Pokal 2009


Nach 25 Läufen im CRP liegt in der Gesamtwertung der dreimalige Gesamtsieger von 2006/07/08 Armin Redmer aus Hattingen auf seiner AWD T600 Bj. 1939 mit nur 0,2 Punkten vor Heiner Allers aus Kiel der abwechselnd mit seiner Honda CB125J Bj. 1975 und Yamaha RD250 Bj. 1976 startet. Aber auch nur, weil H. Allers „nur“ 15 Starts hatte und A. Redmer 16 mal gestartet ist.. Das heißt, dass die beiden Sportfreunde nach 25 Veranstaltungen praktisch punktgleich sind. A. Redmer meinte, dass Heiner Allers sein bisher härtester Konkurrent ist. H. Allers hat bisher 5 gute Neuner-Ergebnisse und 7 Klassensiege herausgefahren.
A. Redmer hat bisher 8 Neuner-Ergebnisse und auch 7 Klassensiege herausgefahren......
Schön ist, dass die beiden vor und nach den Veranstaltungen einen guten Austausch miteinander pflegen. Wer von den beiden am Ende der Saison die Nase vorne hat wird man sehen. Den aktuellen Punktestand finden Sie hier.


08. September 2009
Zu den ausgefallenen Classic Revival Pokal-Läufen in Dortmund und der ADAC Sachsen-Anhalt-Classic 2009


Rolf Ebert vom ADAC Niedersachsen-Sachsen-Anhalt e.V. teilte und auf unsere Nachfrage mit, dass sich zu wenige Teilnehmer gemeldet haben und deshalb „die Reißleine gezogen“ wurde. Wir meinen, dass das auch etwas mit der Brücke bei der ADAC Niedersachsen-Motorrad-Classic am 16.05.2009 zu tun hat. Wir berichteten über diese Veranstaltung und der Radarkontrolle an der Brücke.
Wir haben auch Fahrtleiter Manfred Holthaus vom Dortmunder Motorsportclub gesprochen. Aber zu dieser Absage gibt es viele verschiedene Aussagen. Deshalb möchten wir zu dem tatsächlichen Gründen nicht berichten.


08. September 2009
10000 Zugriffe auf classic-motorradsport.de


Am 07.09.2009 konnten wir den 10000. Besucher auf unserer Seite verzeichnen!
Dazu kommen noch ca. 5000 Zugriffe die wir hatten, bevor irgendein Spinner unsere Seite komplett gelöscht hat.
Wir konnten also ca. 15000 mal aktuelle Info´s rund um Classic-Rallyesport zu Verfügung stellen. Darauf sind wir schon ganz schön stolz.


08. September 2009
25. Lauf zum ADAC Classic Revival Pokal in Kierspe: Gesamtsieg für Heiner Allers!


Der Kieler Heiner Allers fährt zur Zeit in bestechender Form und konnte den Gesamtsieg bei der 6. ADAC-KRC Motorrad Veteranen Rallye durch das Märkische Sauerland vom KRC Kierspe e.V. im ADAC auf seiner 125er Honda Bj. 1976 herausfahren. 47 Teilnehmer gingen auf die ca. 115km lange Strecke durch das Sauerland. Direkt am Start ging es in eine 12,6km lange GLP. Es waren Ampeln zu „bekämpfen“ und auch eine DK hatte Fahrtleiter Harald Zawadki eingebaut. Weiterhin gab es im ersten Fahrtabschnitt eine Rollprüfung bergab mit einer Länge von 350m die in 60 Sekunden gefahren werden musste. Hier konnte man genau sehen wer es drauf hatte und wer nicht. Die gesamte Rollprüfung war vom Start aus einzusehen. Diese GLP fand bei den Fahrern großen Anklang. In der Mittagspause gab es ein Tässchen Gulaschsuppe und ein viertel Brötchen. Das reichte aber nicht um den Hunger zu stillen......
Der Re-Start in die 2. Runde begann gleich mit dem Start zur 3. GLP über 20,35km. Die Streckenführung war bis auf kleine Ausnahmen O.k.. Vielleicht kann man im nächsten Jahr die größeren Orte meiden. Ein oder zwei GLP`s mehr, hätten sich die Fahrer schon gewünscht. Zu der ersten GLP gab es beim Ergebnisaushang auch bei einigen Fahrern lange Gesichter. Für Klaus Dieter Heinz und auch Armin Redmer war der Kampf um den OCWL gelaufen, denn beide waren sich sicher bei 0 durch die Lichtschranke gefahren zu sein, mussten aber 1,88 bzw. 1,91 Sekunden akzeptieren. Auch bei vielen anderen Fahrern, die sonst sehr genau fahren können, waren in der GLP1 hohe Abweichungen zu erkennen. Die einhellige Meinung der Betroffenen ist, dass die Funkuhr am Start mit der Lichtschranke im Ziel nicht übereinstimmte. Auch der 3. Titelanwärter für den OCWL, Josef Jäger aus Salzkotten-Thüle hat die Rallye versemmelt. Er setzte ca. 1m vor der Lichtschranke in der Rollprüfung einen Fuß, was aber verboten war und kassierte dadurch 10 Strafpunkte.
Die Ausschilderung der 1. Etappe war gut gemacht. In der 2. Etappe aber nicht! Es waren zu wenige Schilder aufgestellt bzw. doch viele Unklarheiten auf der Strecke vorhanden, die man mit etwas mehr Mühe vermeiden könnte. Von ZK3 zu ZK4 war in der Fahrtbeschreibung eine Zeit von 99min vorgesehen. In der Bordkarte stand aber für diesen Fahrtabschnitt 93min. Auf Nachfrage wurden die 93 Minuten bestätigt. Mit dem Resultat, dass sich so einige Fahrer, die nicht so richtig am Kabel gezogen haben, reichlich Minuten eingefangen haben. Einige Fahrer hatten schon leichten Angstschweiß auf der Stirn, aber es wurde alles mit Karenzzeit geregelt.....
Alles in Allem eine gute Veranstaltung mit einigen kleinen Schwächen, die sogar den ADAC Oldtimer-Cup Westfalen-Lippe in der Endwertung beeinflusst haben. Wir hoffen, dass Kierspe im nächsten Jahr wieder stattfindet und Harald Zawadzki dann einige Helfer mehr zur Verfügung hat.

Klassensieger wurden:

Klasse 2: Walter Schenk aus Spenge auf Triumph STM 500 Bj. 1930 mit 8,64 Punkten
Klasse 3: Armin Redmer aus Hattingen auf AWD T600 Bj. 1939 mit 2,42 Punkten
Klasse 4: Günther Toben aus Hamburg auf NSU Fox Bj. 1951 mit 1,54 Punkten
Klasse 5: Rüdiger Bauer aus Tostedt auf BMW R50/2 Bj. 1965 mit 6,81 Punkten
Klasse 6: Heiner Allers aus Kiel auf Honda CB125J Bj. 1976 mit 0,69 Punkten
Klasse 7 (Youngtimer): Heinz Wiemeier aus Witten auf Yamaha XS650J Bj. 1981 mit 35,55 Punkten

Das komplette Ergebnis finden Sie hier.


08. September 2009
24. Lauf zum ADAC Classic Revival Pokal Berlin/Steglitz


Bei der 19. ADAC Motorrad-Veteranen Fahrt am 23.08.2009 des Motor-Club-Steglitz/Berlin gingen bei gutem Wetter 82 Motorräder auf die ca. 135km lange Strecke. Direkt am Start musste in alter Geländesportmanier eine Kaltstartprüfung hingelegt werden. Innerhalb von 10 Sekunden musste das Motorrad angetreten werden und eine Linie nach ca. 10m überfahren werden, für jede Sekunde gab es einen Punkt. Die maximale Punktezahl war 10. Besonders die Vorkriegsmotorräder hatten zu kämpfen die 10 Sekunden einzuhalten. Hier sollte man die max. Zeit auf 20 Sekunden erhöhen. Trotz der kurzen Zeit war es eine interessante Prüfung.
Dann ging es kurz durch Berlins Norden, vorbei an den Heiligenseer Sandbergen Richtung Oranienburg/Havelland. Die erste GLP wurde auf der Speedwaybahn „Eichenring Wolfslake“ gefahren. Es mussten 2. Runden auf der Speedwaybahn gefahren werden. Die 1. Runde mit einem 20er Schnitt auf der Innenbahn. Dann musste man bei Start und Ziel für die 2. Runde auf die Außenbahn wechseln und noch eine Runde mit einem 30er Schnitt fahren. Das war eine ganz hervorragend gemachte GLP auf der wieder das berühmte Egon Müller-Gefühl aufkam (allerdings im Schaukelstuhl).
Bei der 2. GLP musste man auf einem asphaltierten Wirtschaftsweg in einen Wendehammer fahren und wieder zurück. Die Zeitnahme erfolgte von Hand mit Stopuhr. In dieser GLP musste man 3 verschiedene Schnitte fahren. Man startete mit einem 20er Schnitt, Eingang bis Ausgang des Wendehammers musste man mit einem 15er Schnitt fahren, dann mit einem 35er Schnitt wieder zurück zu Start/Ziel. Die Experten aus dem Classic Revival Pokal fuhren hier Zeiten zwischen 10 und 20 Sekunden Abweichung. Einige wenige Fahrer hatten hier nur zwischen 1 und 3 Sekunden Abweichung. Wie die das gemacht haben ist vielen Rätselhaft......
Die Streckenführung war sehr schön und man konnte nur über die schöne Landschaft staunen. Vor der Mittagspause musste man bei einer Sonderaufgabe seinen Luftdruck im Vorderradreifen richtig angeben. Eine gute Idee die aber nicht funktionierte, da die Digitalmessgeräte nicht richtig arbeiteten. Daraufhin wurde diese Aufgabe neutralisiert. Vor der Mittagspause auf Gut Hesterberg in Neuruppin-Lichtenberg musste man noch ein Spurbrett fahren. Die meisten Fahrer schafften das auch problemlos. In der Mittagspause gab es dann vom Buffet Allerbestes. Alleine für das gute Essen hat sich Berlin schon gelohnt. Die Steglitzer haben eine sehr schöne Veranstaltung auf die Beine gestellt. Dafür gab es auch viel Lob von den Fahrern. Bei der Siegerehrung hatte man sehr originelle Ehrenpreise. Es wurden Motorteile, wohl von einem explodierten Motor, auf einem Marmorfuß mit Plakette und Platzierung für die Ersten und Platzierten ausgegeben. Berlin ist einfach auch eine längere Anreise wert.
Das Gesamtergebniss finden Sie hier.
Die Klassenergebnisse finden Sie hier.


08. September 2009
ADAC Classic Revival Pokal Bayreuth: Gesamtsieg für Paul Bezold


Den Gesamtsieg bei der 8. Bayreuther ADAC-Oldtimerfahrt am 16.08.2009 konnte Paul Bezold aus Memmelsdorf auf seiner Victoria KR 35 Bj. 1938 herausfahren. Durch diese gute Platzierung konnte er auch in der Wertung zum ADAC Classic Revival Pokal einen großen Sprung in der Tabelle nach vorne machen. Einen Zeitungsbericht über diese sehr schöne Veranstaltung finden Sie hier.
Die Ergebnisse finden Sie hier.


08. September 2009
ADAC MotoClassic 2009 05. – 09.08.2009 in Luxenburg


Einen Bericht über diese rundherum gelungene Veranstaltung finden Sie hier.
Die Ergebnisse finden Sie hier.


11. August 2009
ADAC Classic Revival Pokal: Die Läufe Dortmund und Sachsen-Anhalt-Classic fallen beide aus!!


Der 26. Lauf zum ADAC Classic Revival Pokal vom 4.-6. September, die ADAC-Sachsen-Anhalt-Classic 2009 und auch der 27. Lauf am 5. September , die ADAC-DMC Veteranenausfahrt Dortmund fallen beide aus!
Die Gründe sind im Moment nicht bekannt. classic-motorradsport.de wird bei den Veranstaltern nachfragen und in der nächsten Woche dazu berichten.


11. August 2009
Aktuelle Situation und Punktestand im ADAC Oldtimer-Cup Westfalen-Lippe 2009


Die überraschende Absage des Dortmunder Laufs zum ADAC-OCWL hat auch entsprechende Auswirkungen auf die laufende Meisterschaft. Bei 8 geplanten Läufen, sollten die 4 besten Ergebnisse gewertet werden. Laut Ausschreibung zum ADAC-OCWL werden bei Absage eines Laufs nur die besten 3 Ergebnisse eines Fahrers gewertet!

Stand nach der im Moment noch aktuellen offiziellen Punktetabelle:
1. Klaus Dieter Heinz aus Schwerte mit 423 Punkten
2. Josef Jäger aus Salzkotten-Thüle mit 416 Punkten
3. Armin Redmer aus Hattingen mit 411,05 Punkten
4. Uwe Goedereis aus Löhne mit 408,95 Punkten
5. Walter Schenk aus Spenge mit 406,60 Punkten
6. Rudi Mähler aus Schalkmühle mit 402,05 Punkten

Die gesamte Punktetabelle bis zum 26. Platz finden Sie hier.

Der inoffiziellen Punktestand mit den 3 besten Ergebnissen der Fahrer vor dem letzten Lauf in Kierspe erstellt von classic-motorradsport.de:
1. Josef Jäger aus Salzkotten-Thüle mit 344 Punkten
2. Klaus Dieter Heinz aus Schwerte mit 334 Punkten
3. Armin Redmer aus Hattingen mit 333,65 Punkten
4. Uwe Goedereis aus Löhne mit 328,75 Punkten
5. Monika Schenk aus Spenge mit 321,05 Punkten
6. Walter Schenk aus Spenge mit 313,35 Punkten

Wenn man beide Tabellen vergleicht, sind das schon gewaltige Unterschiede.
In Kierspe wird also die Entscheidung fallen! Josef Jäger hätte es verdient. Klaus Dieter Heinz weiß aus über 50 aktiven Jahren wie es gemacht wird. Armin Redmer gibt niemals auf, ist unter Druck am stärksten. Uwe Goedereis weiß auch was zu tun ist. Walter Schenk hat schon vier mal gezeigt, dass er es kann. Monika Schenk möchte ihre zweite Meisterschaft holen, sie kann es auch.
Die Mannschaftsmeisterschaft führt wohl das Classic Revival Team an. Leider wird die Tabelle im Moment von Wolf-Otto Weitekamp nicht veröffentlicht.
Die Aufstellung aller bisherigen Sieger im ADAC Oldtimer-Cup Westfalen Lippe finden Sie hier.


11. August 2009
Wer kann helfen?
Wolfgang Eich sucht dringend Kolbensatz oder Ersatzmotorrad


Bei der diesjährigen ADAC Moto-Classic in Luxemburg hatte Wolfgang Eich aus Hartenholm an seiner Triumph BDG 125 Bj. 1953 am ersten Fahrtag einen kapitalen Motorschaden zu verkraften. Der Motor ist festgegangen. Nun sucht er dringend einen Kolbensatz für seine 125er Doppelkolben Triumph. Trotz intensiver telefonischer Suche konnte ihm niemand auf die Schnelle neue Kolben liefern.
Wolfgang Eich liegt zur Zeit in der Klasse 4, Motorräder von 1946 bis 1960, mit 35,54 Punkten an der 2. Stelle in der Klasse und an 6. Stelle im Gesamtklassement und möchte am 23.08.2009 in Berlin-Steglitz an den Start gehen um seine Meisterschaftschancen zu wahren. Also, wenn jemand weiß bei wem man die Ersatzteile bekommen kann, bitte Wolfgang Eich unter folgender Telefonnr.: 04195/822 benachrichtigen. Vielleicht ist ja auch jemand bereit ein Ersatzmotorrad zu Verfügung zu stellen. W. Eich ist ein ruhiger besonnener Fahrer der sein Material schont und auch gut pflegt. Er hätte es verdient, dass ihm jemand hilft!


06. August 2009
12. Kfz Oldtimer-Rallye am 26. Juli 2009 in Schönewalde: Gesamtsieg für Ronny Lewe


Bei der 12. Kfz-Oldtimer-Rallye in Schönewalde vom MC-Lübbenau konnte Ronny Lewe aus Sommerfeld auf AWD 425/T Bj. 1955 den Gesamtsieg von allen 137 Autos und Motorrädern herausfahren.
Auf der 1. Etappe nach nur knapp 35km waren im Rahmen eines Zollstock-Grand-Prix’s 6 Geschicklichkeitsaufgaben zu fahren. SP1: Hupenknopf mit beiden Rädern. SP2: Karussell. Es musste eine Stange aufgenommen werden, die an einem wackeligen Ständer befestigt war. Mit der Stange in der Hand musste man dann mit dem Motorrad den Ständer umrunden und die Stange wieder ablegen. SP3: Spurbrett. SP4: Halten vor einem Gatter, 50cm Abstand. SP5: Mittelabstand fahren. SP6: 2m vorwärts rollen, von hinten gemessen. Die Geschicklichkeitsaufgaben waren sauber aufgebaut und die Schiedsrichter wussten auch mit dem Zollstock umzugehen. So machte sogar dieser Zollstock-Grand-Prix den „ganz harten“ Gleichmäßigkeitsfahrern Spaß. Danach ging es zur 1,5 Std. Mittagspause.
Auf der 2. Etappe mussten noch mal ca. 45km bis ins Ziel gefahren werden. In dieser Etappe mussten auch 2 Dk’s angefahren werden.
Die Veranstaltung lief bei schönem Wetter ab. Die Strecke war gut gewählt, ohne Steigung problemlos zu fahren. Die Beschilderung war etwas dürftig aber ausreichend, da man ja auch noch einen genauen Streckenaufschrieb hatte.

Klassensieger: Klasse 2 Bj. 1919-1930
Werner George aus Lübbenau auf Wanderer 616 Bj. 1924 Punkte: 20
Klassensieger: Klasse 3 Bj. 1931-1945
Armin Redmer aus Hattingen auf AWD T600 Bj. 1939 Punkte: 15
Klassensieger: Klasse 4 Bj. 1946-1960
Ronny Lewe aus Sommerfeld auf AWD 425/T Bj. 1955 Punkte: 7
Klassensieger: Klasse 5 Bj. 1961-1980
Marcel Eltzschieg, Ort und Motorrad nicht bekannt. Punkte: 8
Klassensieger: Klasse 10 Gespanne bis Bj. 1980
Marco Lust, Ort und Motorrad nicht bekannt. Punkte: 12

Alle Ergebnisse finden Sie hier.


06. August 2009
Gleichmäßigkeits-Regenschlacht in Schwarme


Bei dem 16. Int. ADAC-Oldtimer-Treffen mit Ausfahrt des MSC Schwarme e.V. im ADAC am 25. Juli 2009, ging es gleich am Start mit leichtem Regen los. Die Fahrer mussten am Rande von Schwarme in einem Industriegebiet auf dem Gelände einer Spedition eine Gleichmäßigkeitsprüfung mit 3 Wertungsrunden rund um ein Verwaltungsgebäude fahren. Die GLP war gut gemacht und auch entsprechend zu fahren. Leider goss es wie aus Kübeln..... Die Fahrer konnten dieses Jahr nicht die GLP auf der Grasbahn fahren, da dort schon die Rennen liefen. Eine Bitte an Kurt Harries und H.G. Göbel: Lasst uns im nächsten Jahr wieder Egon Müller spielen......
Nachdem man sich nasse Füße geholt hat, ging es schon wieder zurück zur Grasbahn, wo man die Mittagspause einlegen musste. Um 13:30 war Re-Start. Nach ca. 12km kam man zu einem schönen Privatmuseum. Dort war der 1. Stopp in der 2. Etappe. Hier konnte man dann endlich die Regenkleidung ausziehen. Lorenz hatte erbarmen mit den Fahrern und wärmte die Fahrer mit genügend Sonnenstrahlen wieder auf. Die Strecke war problemlos zu fahren, gut ausgeschildert und auch reizvoll anzuschauen. Hans Georg Göbel hat seine Veranstaltung wieder gut gemacht. Nur kürzere Pausen wünschen sich die Fahrer. Am 2. Stop in der 2. Etappe, traditionell an dem Gasthaus wo jedes Jahr zur Oldtimerrallye ein großes Motorradtreffen Stattfinden, hatten die Fahrer wieder reichlich Zeit für ein Schwätzchen untereinander. Danach ging es nach ein paar Kilometern zurück zur Grasbahn und man war im Ziel.
Auf der Strecke sorgte „Marshall“ Rüdiger Bauer aus Tostedt mit einer großen Kelle und „Hilfssheriff“ Harald Zawadzki aus Hagen mit einer kleinen BW-Kradmelderkelle für die nötige Sicherheit der Fahrer an brenzligen Stellen.
Aus Sicht der aktiven Classic Revival Fahrer haben fast alle, Schwarme total versemmelt! Nur Benno Fricke mit Klassensieg, Rudi Mähler als dritter, R.D. Feddersen als dritter, haben für ihr Punktekonto etwas gut machen können. Für die anderen war es eher Pearl Harbor.........
Die Ergebnisse Finden Sie hier.


06. August 2009
Lagebericht und Punktestand im ADAC Classic Revival Pokal 2009


Gesamtführender im ADAC Classic Revival Pokal 2009 ist weiterhin Armin Redmer aus Hattingen auf AWD T600 Bj. 1939. Sein härtester Gegner ist in diesem Jahr Heiner Allers aus Kiel auf Yamaha RD250 Bj. 1976. H. Allers hat A. Redmer schon zwei mal in diesem Jahr in der Gesamtführung abgelöst. Die beiden pflegen aber einen freundschaftlichen Umgang und kommen gut miteinander aus, wenn der eine vor dem anderen ist, wird freundlich und mit Respekt gratuliert. So einfach ist das, bei den beiden. Daran sollten sich einige andere mal ein Beispiel nehmen......
Dritter in der Gesamtwertung ist Josef Jäger aus Salzkotten-Thüle auf NSU Max Bj. 1953. Auch J. Jäger hat in diesem Jahr schon die Gesamtwertung angeführt, J. Jäger und A. Redmer fahren sogar gemeinsam im Classic-Revival-Rallye-Team bei diversen Mannschaftswettbewerben. Auch bei den beiden ist alles im grünen Bereich.
In der Klasse 1 steuert Walter Schenk aus Spenge auf seiner Humber Bj. 1910 wohl auf einen weiteren Meisterschaftstitel zu.
In der Klasse 2 liegt Rudi Mähler aus Schalksmühle auf Tornax Bj. 1930 vorne. Er hat zwei schöne 9er-Pkt. Ergebnisse auf dem Konto, was in dieser Klasse nicht einfach ist. Entschieden ist in dieser Klasse aber noch nichts.
In der Klasse 3 steuert Armin Redmer aus Hattingen auf AWD T600 wohl auf seine 4. Meisterschaft hintereinander mit bisher sechs 9er-Pkt. Ergebnissen zu. Der 2. Platz für Monika Schenk aus Spenge auf BMW R2 Bj. 1931 dürfte auch klar sein. Für „Franzose“ Michael Meyer aus Frankfurt auf seiner Peugeot P117 Bj. 1935 liegt der 3. Platz in Reichweite, er müsste aber noch ein oder zwei gute Ergebnisse nachlegen.
In der Klasse 4 hat Josef Jäger aus Salzkotten-Thüle auf NSU Max Bj. 1953 die Meisterschaft im Visier. Auf den Plätzen 2-4 sind sich Wolfgang Eich aus Hartenholm, Hans-Wilhelm Steer aus Böhme und Günther Toben aus Hamburg noch nicht einig wer welchen Platz belegt. Die drei trennen nur 0,13 Punkte........
In der Klasse 5 ist die Führung von Reinhold Bikar aus Lübbenau auf Jawa 354 Bj. 1963 sicher eine Überraschung. Ob der 2. in der Klasse Walter Gottbrecht auf BMW R69S Bj. 1961 noch weitere Veranstaltungen fährt ist fraglich. Auch der dritte, Rüdiger Bauer aus Tostedt auf BMW R50S Bj. 1965 wird sicher noch einige Punkte nachlegen. In dieser Klasse ist das gleiche Problem wie in den Vorkriegsklassen. Es sind einfach teilweise zu wenig Fahrer am Start. Wer gewinnt bekommt 9 Punkte, der Rest weniger als 9. Bemerkenswert in dieser Klasse, Günther Daas aus Neuss auf BSA 1970. 2 Starts, zwei schöne 9er Pkt. Ergebnisse. Der Mann hat nur ein Auge!!
In der Klasse 6 dürfte Heiner Allers aus Kiel auf Yamaha RD250 Bj. 1976 mit seinen vier 9er-Pkt. Ergebnissen nur noch schwer einzuholen sein..
In der Jugendklasse führt Robin Lewe aus Sommerfeld auf seinem Simson Moped Bj. 1961 vor Anna-Lena Schley aus Bergisch-Gladbach auf Kreidler Flortt RS Bj. 1971.
Alles in allem ist die 2009er Saisonfür viele Fahrer eine schwierige Saison. Bisher haben nur 2 Fahrer nach 21 Veranstaltungen mehr als 2 mal ein 9er-Pkt. Ergebnis herausgefahren. Ein Fahrer mit 4 Neunern und ein Fahrer mit 6 Neunern. Bei vielen läuft es nicht richtig. Es wird auch zum Teil aus finanziellen Gründen weniger gefahren d.h. weniger Punkte für alle. Es gab auch größere Unzufriedenheit bei den Fahrern mit einigen Veranstaltungen.

Gesamtwertung im ADAC CRP 2009

1. Redmer, Armin aus Hattingen AWD T600, Bj. 1939 Punkte: 39,96
2. Allers, Heiner aus Kiel Yamaha RD 250, Bj. 1976 Punkte: 39,80
3. Jäger, Josef aus Salzkotten-Thüle NSU Max, Bj. 1953 Punkte: 38,22
4. Bikar, Reinhold aus Lübbenau/Spreewald Jawa 354/04, Bj. 1963 Punkte: 36,23
5. Schenk, Monika aus Spenge BMW R2, Bj. 1931 Punkte: 35,75
6. Eich, Wolfgang aus Hartenholm Triumph BDG 125, Bj. 1953 Punkte: 35,54
7. Steer, Hans-Wilhelm aus Böhme DKW RT175, Bj. 1955 Punkte: 35,50
8. Toben, Günther aus Hamburg NSU Fox, Bj. 1951 Punkte: 35,42
9. Heinz, Klaus Dieter aus Schwerte Vespa P200E, Bj. 1979 Punkte: 34,22
10. Gottbrecht, Walter aus Kiel BMW R69S, Bj. 1961 Punkte: 34,07

Den kompletten Meisterschaftsstand finden Sie hier.
In der Tabelle wird noch das Jahr 2008 angegeben.(München schläft noch)


28. Juli 2009
Vorschau


In der nächsten Woche gibt es Berichte über die Regenschlacht in Schwarme und über die Rallye in Schönewalde.
Weiterhin einen Bericht zur Situation und Punktestand im ADAC-Classic Revival Pokal sowie über den Punktestand im Oldtimer-Cup Westfalen-Lippe


28. Juli 2009
Gesamtsieg für Klaus Heseler aus Düsseldorf bei der 12. Auto- und Motorrad-Veteranenfahrt „Rösrath Classic“ 19.Juli 2009


Ein Bericht von "Kradmelder" Harald Zawadzki aus Hagen

Ein großes Teilnehmerfeld konnte der AC Bergisch Land zu seiner 12. Auto- und Motorrad-Veteranenfahrt begrüßen. Unter der Zweiradfraktion mit 44 Teilnehmern waren 25 Bewerber um den ADAC Classic Revival Pokal.

Die Abnahme klappte reibungslos und anschließend gab es ein kleines Frühstück.
Die Länge der Fahrtstrecke betrug etwa 110 km, die Teilnehmer starteten bunt durcheinander.

Während die Vierräder nach einer farbigen Kartenkopie im Maßstab ca. 1: 50 000 fahren mussten, war die Motorradstrecke nach VfV ausgeschildert. Die Auspfeilung war in Ordnung.

Wie beim ACBL Rösrath üblich, bestanden die Prüfungen aus einer Zeitprüfung, sowie 4 Prüfungen „Zollstock Grand Prix“ (Seitenabstand, Gatter fahren,
1,5 m vorrollen etc). Schade, dass bei der Zeitprüfung die Zeitnahme mit einem „Handy“ !!!! durchgeführt wurde. Man sollte dem Veranstalter eine Stoppuhr stiften.

Die Streckenführung war, wie eigentlich immer, in Rösrath super. Sie führte über kleine und kleinste Nebenstraßen, die immer wieder schöne landschaftliche Ausblicke ermöglichten.

Leider begann es kurz vor kurz vorm Start heftig zu regnen. Im Verlauf der Veranstaltung regnete es mal mehr oder weniger heftig. Selbst die Sonne ließ sich ab und an sehen, im Gegensatz zur 10. Rösrath Classic 2007, wo erst nach Zielankunft die Sonne hervor kam.

Mancher Teilnehmer wird sich wohl gefragt haben, warum er sich so etwas antut.
Es wurde angeregt, Rösrath den Titel eines Kneipkurortes zu verleihen, da man dort bestens Wassertreten, kalte Güsse sowie sonstige kneipsche Anwendungen erhalten kann.

Bei der Siegerehrung gab es wie immer immer schöne Pokale. Außerdem erhielt jeder Teilnehmer ein Foto, welches am Start aufgenommen wurde.

Die Ergebnisse der einzelnen Klassen gibt es hier.
In der Tabelle wird noch das Jahr 2008 angegeben.(München schläft)


28. Juli 2009
59. Int. ADAC Westfalen-Lippe-Fahrt Gesamtsieg für Josef Jäger


Bei der 59. Int. ADAC Westfalen-Lippe-Fahrt in Stemwede am 18. Juli 2009 für Motorradveteranen, konnte Josef Jäger aus Salzkotten-Thüle auf NSU Max einen knappen Gesamtsieg vor Günther Toben aus Hamburg auf NSU-Fox und Armin Redmer aus Hattingen auf AWD T600 herausfahren.
Auf der insgesamt 102km langen Strecke mussten die 65 Teilnehmer, 4 Sollzeitprüfungen mit jeweils 7,7/20,7/18,2/20,1km also insgesamt 66,7km Länge fahren.
Die Fahrtstrecke führte hauptsächlich über schmale Wirtschaftswege, durch Felder und kleinere Ortschaften war gut ausgesucht und ließ keine Langeweile aufkommen. Die Ausschilderung war gut gemacht und bereitete den Fahrern keinerlei Probleme. Weiterhin gab es ein Fahrtjournal mit der kompletten eingezeichneten Strecke. In der 4. Wertungsprüfung waren zusätzlich gelbe Pfeile an entscheidenden Streckenabschnitten auf den Asphalt aufgesprüht. In den letzten 2 Jahren waren in diesem Bereich VfV-Schilder entwendet worden, sodass diese Prüfung neutralisiert werden musste. Die Idee zu dieser Maßnahme mit den Pfeilen hatte der „alte Fuchs“ Hinrich Rypke aus Kölln-Reisiek. In diesem Jahr wurden keine Schilder entwendet..... Einige Fahrer hatten auf den Verbindungsetappen Zeitprobleme, da sie mit ihren gewählten Schnitten durch die Landschaft schlichen und dadurch die vorgegebene Zeit zur nächsten ZK nicht schafften. Die Verbindungsetappe zu Schloss Hüffe war für viele Fahrer so knapp, dass der Veranstalter diesen Abschnitt neutralisieren musste, da es sonst große Verschiebungen im Klassement gegeben hätte.
Auf Schloss Hüffe gab es das gewohnte gute Mittagsbuffet unter freiem Himmel im Obsthof, im Beisein von Schirmherrin Katharina Gräfin von Schwerin-Krukemeyer sowie Wolf-Otto Weitekamp, Vorsitzender vom ADAC Ostwestfalen-Lippe und ADAC Classic Revival Chef Rolf Lehmann aus Ibbenbüren. Nach der Zielankunft in Stemwede wurden in relativ kurzer Zeit das Gesamtergebnis und die Klassenergebnisse ausgehängt.. Die ersten 5 Fahrer waren innerhalb von nur 4,8 1/10 Sekunden, also weniger als eine Halbe Sekunde!!! Es ist schon erstaunlich wie eng die „richtig Guten“ zusammenlagen. Es hat hier regelrecht Zeiten im 1/100 Bereich gehagelt.
Alle Zeiten aus den Wertungsprüfungen finden Sie hier.
Bei der Siegerehrung gab es zu den Pokalen für die Sieger, für alle Teilnehmer, noch eine schöne Jubiläumsplakette als Erinnerung an die Varusschlacht im September 9 nach Christi im Teutoburger Wald vor 2000 Jahren (Also, als unsere Vorfahren die Römer kräftig vermöbelt haben), die bei den aktiven großen Anklang fand.
Wolff-Otto Weitekamp hat es mit seinem Team wieder geschafft, alle Teilnehmer mit der guten Versorgung, der anspruchsvollen Veranstaltung und der würdigen Siegerehrung rundherum zufrieden zu stellen. Aus Fahrer’s Sicht muss man sagen, dass die Westfalen-Lippe-Fahrt zu den absolut besten Veranstaltungen gehört, die man in Deutschland fahren kann. Wer hier nicht startet hat etwas besonderes versäumt.

Klassensieger:
Klasse 1+2, bis 1918:
Walter Schenk aus Spenge auf Humber Bj. 1910 133,52 Punkte
Klasse 4, 1925-1930:
Uwe Goedereis aus Löhne auf NSU 501 T Bj. 1927 13,41 Punkte
Klasse 5, 1931-1945:
Armin Redmer aus Hattingen auf AWD T600 Bj. 1939 3,89 Punkte
Klasse 6, 1946-1960:
Josef Jäger aus Salzkotten-Thüle auf NSU Max Bj. 1953 2,30 Punkte
Klasse 7, 1961-1979:
Klaus Dieter Heinz aus Schwerte auf Vespa P200 Bj. 1979 3,90 Punkte

Das Gesamtergebnis finden Sie hier.


28. Juli 2009
7. Int. VFV/ADAC 2-Tage-Motorrad-Veteranen-Fahrt „Norddeutschland“


Ein Bericht von Wolfgang Eich aus Hartenholm

Ein internationales Starterfeld aus Finnland, Schweden, Dänemark, Groß Britannien, den Niederlanden, Belgien, der Schweiz und Deutschland mit 136 Teilnehmern hatte sich am Wochenende in der Zeit vom 17. – 19. Juli 2009 in Kaltenkirchen eingefunden.
Bereits am Freitag trafen die meisten Teilnehmer ein, um die Papier- und Technische Abnahme zu erledigen und bei Willkommens-Drink und Barbecue die Veranstaltung einzuläuten.
Am Samstagmorgen regnete es in Strömen, so dass ein Gleichmäßigkeitslauf auf dem Festplatz abgesagt wurde. Um 10 Uhr, zum Start des ersten Motorrades, hatte Petrus ein Einsehen, es wurde trocken. Die Tagesstrecke ging über ca. 120 km mit 2 Gleichmäßigkeitsprüfungen von 14 km, wobei zu bemerken ist, dass der Tacho abgeklebt wurde. Es wurden immer wieder Pausen eingelegt. Abends gemeinsames Essen im Festzelt, anschließend wurde bis spät in die Nacht das Tanzbein geschwungen. Die Polonäse zu Beginn wurde von zwei Holländerinnen angeführt. Beide haben die gesamte Fahrt mit ihren Velorex-Mopeds stilecht in Rock und Petticoat gefahren.

Der 2. Tag, Sonntag, 9.15 Uhr, wurde bei gutem Wetter mit einer Kaltstartprüfung eröffnet. Gefahren wurden wieder 120 km mit 2 Gleichmäßigkeitsprüfungen über ca. 14 km.
An beiden Tagen waren auf der gesamten Strecke keine Stempelkontrollen eingerichtet, so dass das Teilnehmerfeld bei abgesicherten Kreuzungen überall freie Fahrt hatte.
Bereits um 17 Uhr wurde von Organisator Heinz Kindler die Siegerehrung im Festzelt vorgenommen.
Gesamtsieger wurde Horst Klett, Geretsried mit seiner Achilles, Baujahr 1901, zweite wurde Waltraud Petersen, Loxstedt, mit einer Peugeot, Baujahr 1903 – sie bekam auch den Ladys-Preis für die punktbeste Teilnehmerin.
Die Visitor-Trophy für den Teilnehmer mit der weitesten Anfahrt erhielt der Finne Jyrki Oraskainen aus Oulu, hoch im Norden von Finnland. Er fuhr eine FN 350 ccm, Baujahr 1932.
Den Pokal für das punktbeste BMW-Motorrad konnte Benno Fricke, Struvenhütten, mit seiner R 42, Baujahr 1927, in Empfang nehmen.
Die Klasse „Onkel Toms Hütte“ gewann Walter Gottbrecht, Kiel, mit seiner BMW R 695, Baujahr 1961. Wolfgang Eich, Hartenholm, mit seiner Triumph, Baujahr 1953, wurde in dieser Klasse zweiter.
In geselliger Runde klangen die schönen Tage in Kaltenkirchen aus in der Hoffnung, dass 2012 zum 60. Geburtstag des MSC Kaltenkirchen, wieder eine Motorrad-Veteranen-Fahrt stattfindet.
Die Ergebnisse finden Sie hier.


28. Juli 2009
Mäcki Veteranen Fahrt in Bad Oldesloe: Motorradgesamtsieg für Wolfgang Eich aus Hartenholm


Bei der Mäcki Veteranen Fahrt des MSC Bad Oldesloe e.V. im ADAC konnte Wolfgang Eich aus Hartenholm auf seiner Triumph BDG 125 Bj. 1953 einen sauberen Gesamtsieg herausfahren.
Die Teilnehmer mussten 4 Gleichmäßigkeitsprüfungen fahren, die nicht einfach waren. In einer GLP musste man zweimal eine DK anfahren. In einer anderen GLP war das Ende der GLP vollkommen unübersichtlich sodass sich mehr als 10 Fahrer verfahren haben! Hier hätte man einen Funktionär zur Einweisung postieren sollen, oder Pfeile als Richtungshinweis aufstellen sollen. So geht es jedenfalls nicht! Weiterhin waren die anzufahrenden GLP’s auch nicht in der richtigen Reihenfolge in der Fahrtunterlage aufgeführt. Wer da nicht nach Karte gefahren ist fuhr die falschen Zeiten in der GLP! So ist es dann auch etlichen Fahrern ergangen. Wir fragen uns was das eigentlich sollte..... Zur Ehrenrettung des Veranstalters muss man aber sagen, dass er eine sehr schöne Streckenführung durch das Reizvolle Umland von Bad Oldesloe ausgesucht hat. Auch die Versorgung der Fahrer war während der Veranstaltung in Ordnung.
Die Ergebnisse wurden schnell ausgehängt und auch die Siegerehrung ließ nicht lange auf sich warten.

Die Klassensieger:
Klasse 2: Benno Fricke aus Struvenhütte auf BMW R 42 Bj. 1927 15,54 Punkte
Klasse 3: Armin Redmer aus Hattingen auf AWD T600 Bj. 1939 8,71 Punkte
Klasse 4: Wolfgang Eich aus Hartenholm auf Triumph BDG 125 Bj. 1953 2,94 Punkte
Klasse 5: Gerhard Fischer aus Hartenholm auf Moto Guzzi Falcone Bj. 1969 17,53 Punkte
Klasse 6: Werner Lafin aus Bad Oldesloe auf BMW R50-Gesoann Bj. 1955 8,09 Punkte
Klasse 7: Markus Molter aus Sandesneben auf Suzuki T500 Bj. 1972 2,82 Punkte

Die 1. Mannschaft vom Hartenholmer Veteranenstammtisch konnte 4 Klassensiege einheimsen und war damit beste Motorradmannschaft und 3. Mannschaft im Gesamtklassement.

Das Gesamtergebnis finden Sie hier.


28. Juli 2009
Oldtimer-Rallye in Ulfa (Nidda) am 28. Juni 2009 Lauf zum Mittelhessen-Pokal


Ein Bericht von Ulrich Schmidt aus Felsberg

Insgesamt 17 Motorräder und ca. 50 Autos hatten sich in dem Niddaer Stadtteil Ulfa (ca. 40 km nördlich von Frankfurt am Main gelegen) zur 9. Ausfahrt der Veteranenfreunde Ulfa , einem Lauf zum Mittelhessen-Pokal, eingefunden. Herrliches Wetter und die kurvenreichen Ausläufer des südlichen Vogelsberges boten eine gute Kulisse für die ca. 125 km lange Strecke. Ein Frühstück (Kaffee gratis, Essen gut und preisgünstig), die Ausgabe der Fahrtunterlagen sowie eine kurze und knappe Fahrerbesprechung erfolgten im Bürgerhaus, wo auch die Siegerehrung durchgeführt wurde. Die wunderschöne Fahrtroute war zum einen in den Fahrtunterlagen beschrieben und zum anderen durch VFV-Zeichen ausgepfeilt. Insgesamt waren folgende Aufgabenstellungen zu bewältigen: mittig fahren, Zündkerzen-Wechsel nach Zeit an 2 auf einem Tisch montierten Zylinderköpfen, zuordnen von 3 historischen Tachometern zu den jeweiligen Motorrädern (Motorrad-Tachos für die Motorradfahrer und PKW-Tachos für die Autofahrer) und 104 cm vorwärtsfahren. Daneben war das Anfahren von 2 DK´s gefordert. Hier trennte sich die Spreu vom Weizen, hatten doch nur ca. 10 Teilnehmer, darunter 6 Motorradfahrer, die erste Stempelkontrolle gefunden. Aufgefallen war das den säumigen Teilnehmern natürlich erst an der zweiten DK. Entsprechend lange Gesichter und auch die eine oder andere Unmutsäußerung gab es dort wegen der offenen Spalte in der Bordkarte. Der Grund für das Auslassen lag in der Nichtbeachtung der Regel, die Hauptstrasse grundsätzlich bis zur nächsten Auspfeilung zu befahren und erst dann in Richtung des Pfeiles zu verlassen. Nach ca. 4 Stunden Fahrtzeit wurde am Ziel im Bürgerhaus ein Mittagessen gereicht, das im Startgeld inbegriffen war. Alles in allem eine schöne Veranstaltung, die lediglich durch einen kleinen Wehrmutstropfen getrübt wurde. Durch eine weitere Veranstaltung im Vogelsberg (eine von Instruktoren geführte Motorradtour) waren an einzelnen Streckenpunkte weitere VFV-Pfeile angebracht. Insofern musste die Landkarte mit dem entsprechenden Maßstab das ein oder andere Male gezogen werden.
Von den ADAC Classic Revival Pokal Teilnehmern war lediglich Heinrich Mütz mit seiner Vespa am Start. Josef Weisz konnte mit seiner Harley Davidson aus zeitlichen Gründen nicht teilnehmen.

Die Klassensieger:
Sieger Klasse 1, Solomotorräder bis Baujahr 1955, Ulrich Schmidt, Gilera
Sieger Klasse 2, Solomotorräder bis Baujahr 1979, Heinrich Mütz, Vespa

Die vollständigen Ergebnisse und die Wertung zum Mittelhessen-Pokal finden Sie hier.


28. Juli 2009
In eigener Sache


Unser Administrator Maik Gündel konnte in den letzten Wochen wegen eines Krankenhausaufenthalts keinen redaktionellen Teil erstellen.
Wir bitten dieses zu entschuldigen.


25. Juni 2009
3. Int. Herkules-Bergpreis Kassel 13.-14. Juni 2009


Die aktualisierte Motorradergebnisliste finden Sie hier.
Einige Bilder vom 3. Herkules Bergpreis finden Sie hier, hier und hier


25. Juni 2009
Kannenbäckerland: Gesamtsieg für Klaus Heseler aus Düsseldorf


Bei der 25. ADAC Oldtimerrallye Kannenbäckerland am 20.06.2009, dem 12. Lauf zum ADAC Classic Revival Pokal konnten die ca. 45 teilnehmenden Motorradfahrer auf ca. 159km Streckenlänge unterteilt in 2 Etappen von 79 und 80km eine perfekt organisierte Oldtimerrallye durch den schönen Westerwald fahren. In der ersten Runde mussten 3 Geschicklichkeitsprüfungen gefahren werden. Mittelabstand, seitlicher Abstand 80cm und Hupenknopf nur mit dem Hinterrad auslösen. Weiterhin zwei kurze GLP’s mit ca. 600 und 650m Streckenlänge mit 28er und 29 Schnitt zu fahren. In einer weiteren GLP hatte man 27 Sekunden zu fahren. Gewürzt wurde diese Prüfung mit einem Spurbrett, an dem man sich 3 Punkte fürs Fußeln, oder 5. Punkte wenn man vom Brett herunterfuhr, einfangen konnte. Hiervon machten auch einige Fahrer regen Gebrauch. Wettermäßig pfiff der Wind so kalt im schönen Westerwald........
Nach der Mittagspause konnte man noch vor dem Start zur 2. Etappe an 2 Gaudiprüfungen und einer Weiteren im Streckenverlauf teilnehmen. Diese Prüfungen waren freiwillig, wurden nicht zur offiziellen Wertung herangezogen und wurden gesondert gewertet. Leider fing es in der 2. Runde sehr stark an zu regnen. Wer keine Regenbekleidung hatte wurde richtig nass. Im letzten Drittel kam dann aber die Sonne doch wieder heraus.
Was Fahrtleiter Hermann Fuchs und sein Team vom MSC Kannenbäckerland e.V. im ADAC mit dieser Veranstaltung auf die Beine gestellt hat sucht seinesgleichen. Die Anfahrt zum Veranstaltungsgelände und auch die Beschilderung auf der Strecke war perfekt ausgepfeilt. Alle Wertungsprüfungen waren handwerklich gut gemacht, hier gab es nichts zu diskutieren. Die Streckenführung war gut gewählt. Für kalten Wind und Regen kann der Veranstalter auch nichts. Die leibliche Versorgung wurde zum Frühstück, zu Mittag und nachmittags von den Damen des MSC gut und flink ausgeführt. In der Gaudiwertung gab es einige 5ltr. Fässchen Bier zu gewinnen.
Die Siegerehrung wurde 15min früher als geplant durchgeführt. Weil man keinen Computer, Internet, FAX und so’n modernes Zeug’s benutzte. (O-Ton Hermann Fuchs!) Es gab schöne Pokale für die Besten. Zur Erinnerung gab es einen großen Porzellanteller mit Oldtimermotiven. Jeder Teilnehmer erhielt nach der Siegerehrung eine Ergebnisliste. Gesamtsieger wurde trotz eines Sturzes (die NSU war kaputt im nu) Klaus Heseler aus Düsseldorf auf seiner NSU OSL 251 Bj. 1950.

Die Klassensieger:

Klasse 1 und 2 zusammengelegt:
1.Weisz, Josef aus Eltville auf Harley Davidson Bj. 1940 21,9 Punkte
Klasse 3:
1. Heseler, Klaus aus Düsseldorf aus NSU OSL 251 Bj. 1950 8,5 Punkte
Klasse 4:
1. Daas, Günther aus Neuss auf BSA Bj. 1970 27,6 Punkte
Klasse 5:
1. Allers, Heiner aus Kiel auf Honda CB125 Bj. 1978 9,3 Punkte
Klasse 6, Gespanne:
1. Müller, Inge u. Helmut aus Wetzlar auf NSU-Max Geländegespann Bj. 1954 24,1 Punkte

Der Gesamtsieg von Klaus Heseler aus Düsseldorf war sicher eine große Überraschung. Ebenso auch der Klassensieg von Günther Daas aus Neuss. Michael Meyer aus Frankfurt, Heinrich Mütz aus Zwingenberg und Kurt Geiger aus Neckargemünd haben mit ihren 2. Plätzen in ihren Klassen ein deutliches Lebenszeichen abgegeben. Auch der 3. Platz von Wolfgang Kamradt aus Wesseling war eine Überraschung. (Natürlich ohne Ölfleck unter dem Motor!) Max Zimmermann aus Köln dürfte mit seinem 3. Platz sicher nicht zufrieden gewesen sein. Aber wir meinen, nach langer Pause wegen Krankheit war das schon OK.
Horst Pütz aus Euskirchen hatte Probleme mit seiner Jawa und musste aufgeben. Er selbst war nach langer Krankheit auch noch nicht richtig fit.
Die weiteste Anreise mit 650km hatte Heiner Allers aus Kiel.
Bei dieser Veranstaltung konnte man merken, dass der Fahrtleiter seit ewigen Zeiten selbst aktiv fährt. Die Teilnehmer konnten hier eine perfekte Oldtimer-Rallye fahren, bei der es einfach Spaß gemacht hat dabei zu sein. Hier könnte sich so mancher Veranstalter eine Scheibe abschneiden wie man eine gute Veranstaltung durchführt.
Die Ergebnisse finden Sie hier.


25. Juni 2009
34. Int. ADAC Veteranenfahrt Neumünster am 14.06.2009


Ein nachträglicher Bericht zur Veteranenfahrt in Neumünster von unserem Reporter Lothar Kasper aus Dannenberg:

Ein großes Teilnehmerfeld konnte der MSC Neumünster zu seiner 34. Veteranenfahrt begrüßen. Unter den 124 Oldtimern war die Zweiradfraktion mit 59 Teilnehmern die stärkste Gruppe, darunter 19 Bewerber um den ADAC Revival Pokal. Strahlender Sonnenschein begrüßte die Fahrer an der Holstenhalle, die Abnahme klappte reibungslos und anschließend gab es ein kleines Frühstück.
Die Länge der Fahrtstrecke betrug etwa 110 km, die Teilnehmer starteten bunt durcheinander, wobei angemerkt werden muss, dass die Pkw-Fahrer große Rücksicht auf die Motorräder nahmen.

Während die Vierräder nach einer farbigen Kartenkopie im Maßstab ca. 1:85000 fahren mussten, war die Motorradstrecke ausgeschildert. Allerdings ließ die Auspfeilung an manchen Stellen zu wünschen übrig. Teilweise standen die Zeichen ohne Vorankündigung direkt am Abzweig, beim Linksabiegen ein Problem. Auch gab es keine Wiederholer. Das zeigte sich etwa 100 m hinter dem Start. Laut Schild musste rechts abgebogen werden, allerdings führte der Weg in die Irre, wer sich auskannte, der fuhr gleich geradeaus weiter.

Im ersten Teil der Strecke waren drei Gleichmäßigkeitsprüfungen (GLP) zu absolvieren. In einem Industriegebiet galt es zwei Runden, jeweils im 24 und 26er Schnitt, zu fahren. Ohne Längenangaben musste nur nach dem Tacho gefahren. Leider zittert die Nadel meines Tachos stark, ein genaues „Strichfahren“ ist da nicht möglich. Der Erfolg zeigte sich in den sehr hohen Strafpunkten (es gab max. 60 (!!) Punkte).

Die zweite GLP bestand aus einer Start- / Zielprüfung auf dem Parkplatz eines Autohauses. Ein rund 100 m langer Parcours musste in 20 Sekunden gefahren werden. Die dritte GLP führte über eine Länge von rund sechs Km - zu fahren im 26er Schnitt - durch die freie Feldmark. Zum Teil auf kleinsten Nebenwegen, machte es wirklich Spaß, durch die Landschaft zu rollen. Der Erfolg, wegen meines Tachos, führte auch hier zu 60 Strafpunkten.

Die Streckenführung war, nachdem der Bereich Neumünster verlassen war, einsame Klasse. Sie führte über kleine und kleinste Nebenstraßen, die immer wieder schöne landschaftliche Ausblicke ermöglichten. Dabei zeigte sich, dass Schleswig-Holstein auch zum Endmoränengebiet der letzten Eiszeit gehört. Es ist leicht hügelig, die Straßen sind kurvenreich, passen sich der Landschaft an, führen bergauf und bergab.

Der größte Teil der Strecke wurde im Sonnenschein absolviert, lediglich auf den letzten Kilometern gab es einige Regenschauer. Das Zwischenziel durfte mit Vorzeit angefahren werden, dort gab es Kaffe und Kuchen. Über die Zielrampe auf dem Marktplatz ging es zurück zur Holstenhalle. Hier wartete alsbald ein reichhaltiges Buffet auf die Teilnehmer. Überpünktlich gab es den Ergebnisaushang (!!) mit anschließender Siegerehrung.

Anzumerken sind einige, kleine Sachverhalte. Zum einen gibt es ein „Pundt-Spezial“, dergestalt, dass Richtungsschilder so nah an einem Abzweig angebracht sind, dass der Fahrer vor dem Schild abbiegt und natürlich eine Fehlkontrolle anfährt. Bekanntlich muss ja nach dem Zeichen abgebogen werden. Wer schon einmal in Neumünster am Start war, kennt diesen „Trick“ Ich verstehe bis heute nicht, warum sich Fahrleiter immer solche „Fallen“ ausdenken. Durch die Messung in den GLP mit 100stel Sek. ist immer eine differenzierte Wertung möglich.
Zum zweiten fällt die Regelung der Maximalzeiten auf. Laut ADAC-Grundausschreibung gibt es dafür 60 Strafpunkte. Diese Wertung steht in keinem Verhältnis zu den Kontrollen (10 Pkt.) In anderen Gegenden Deutschland wird die GLP mit einer Kontrolle berechnet, was auch angemessen ist.
Problematisch war einige Male das queren von viel befahrenen Bundes- bzw. Hauptstraßen. Hier sollte – wenn möglich – nur nach rechts abgebogen werden.

Mein Fazit: Es war eine sehr schöne Veranstaltung, die mir gut gefallen hat. Wenn die vorstehend angeführten Punkte geändert werden, wird es eine Top-Veranstaltung, die im nächsten Jahr noch mehr Teilnehmer, insbesondere unter den Zweiradfahrern, haben wird.

Die Ergebnisse hatten wir ja schon in der vorigen Woche veröffentlicht.


18. Juni 2009
Gesamtklassement im ADAC Classic Revival Pokal nach Lübbenau und Neumünster


Mit nur noch 0,51 Punkten führt Armin Redmer aus Hattingen das Gesamtklassement vor Heiner Allers aus Kiel an, der sich mit 0,05 Punkten an Josef Jäger aus Salzkotten-Thüle vorbeigeschoben hat. Vierter ist jetzt Hans-Wilhelm Steer aus Böhme, der aber noch 0,37 Punkte dazu erhält, weil in der Tabelle ein Zahlendreher bei Günther Toben und H.W. Steer mit 9,44 bzw. 9,81 Punkten zu ungunsten von H.W. Steer entstanden ist.

Hier die Ergebnisse der 10 besten Fahrer im Gesamtklassement:

1. Redmer, Armin Hattingen AWD T600, 1939 Punkte:36,13
2. Allers, Heiner Kiel Yamaha RD 250, 1976 Punkte: 35,62
3. Jäger, Josef Salzkotten-Thüle NSU Max, 1953 Punkte: 35,57
4. Steer, Hans-Wilhelm Böhme DKW RT175, 1955 Punkte: 33,72
5. Toben, Günther Hamburg NSU Fox, 1951 Punkte: 32,96
6. Eich, Wolfgang Hartenholm Triumph BDG 125, 1953 Punkte: 30,24
7. Bauer, Rüdiger Tostedt BMW R50/2, 1965 Punkte: 28,93
8. Mähler, Rudi Schalksmühle Tornax I30, 1930 Punkte: 28,38
9. Bikar, Reinhold Lübbenau/Spreewald Jawa 354/04, 1963 Punkte: 26,46
10. Schenk, Monika Spenge BMW R2, 1931 Punkte: 26,42

Die Klassenergebnisse finden Sie hier.


18. Juni 2009
3. Int. Herkules Bergpreis in Kassel vor über 60000 Zuschauern!


Zum 3. Mal nach 2005 und 2007 veranstaltete der KMC Kassel e.V. im ADAC vom 12.-14. Juni 2009 in Kassel im Bergpark am Schloss Wilhelmshöhe den Herkules Bergpreis für historische Automobile und Motorräder.
Auf der ehemealigen Bergringstrecke starteten ca. 60 Automobile und 30 Motorräder. Der Bergring mit 4,5km Streckenlänge war komplett abgesperrt, wurde aber in Gegenrichtung befahren. Daraus ergab sich ein ca. 2km langes Bergaufstück auf dem die Gleichmäßigkeitsprüfungen gefahren wurden. Am Samstag wurde aber vorher in Kassel in der Innenstadt ab 10 Uhr auf der abgesperrten Straßenbahntrasse mitten in der Fußgängerzone (!!!) der Le Mans-Start ausgefahren. 73 Teilnehmer gingen hierbei auf eine 250m lange GLP, die in 54 Sekunden zu fahren war. Hier glänzte Ulrich Schmidt aus Felsberg auf seiner 500er Gilera San Remo Rennmaschine Bj. 1948. Er konnte in der Gesamtwertung direkt hinter dem ehemaligen Beifahrer von Walter Röhrl, Jochen Berger der 0,05 Sekunden Abweichung fuhr, den 3. Platz mit 0,07 Sekunden Abweichung herausfahren. Armin Redmer aus Hattingen konnte mit seiner AWD T600 Bj. 1939 den 5. Platz im Gesamtklassement mit 0,18 Sekunden Abweichung belegen. Danach ging es zurück in den Bergpark, wo man sein Training mit 3 bzw. 4 Läufen, fahren musste.
Samstag ab 15 Uhr wurden dann 4 Wertungsläufe mit 3 verschiedenen Zeitvorgaben gefahren. Es durften nur mechanische Stopuhren benutzt werden. Elektronik war verboten. Am Sonntag wurden ab 11 Uhr 5 Wertungsläufe gefahren.
Aus dem ADAC Classic Revival Pokal waren 3 Fahrer, Michael Lanwehr aus Witten, Armin Redmer aus Hattingen und Ulrich Schmidt aus Felsberg am Start, die sich auch schon am Samstag an die Spitze des Teilnehmerfeldes gesetzt hatten. Ein besonderes Erlebnis hatte A. Redmer, der bei AWD-Teamchef Thomas von der Bey aus Ratingen im AWD-BMW R73 Renngespann als Schmiermaxe seinen ersten Gespannwettbewerb fuhr. Die beiden harmonierten so gut, dass sie schon am ersten Tag den 2. Platz im Gesamtklassement und den 1. Platz in der Klasse Herausfuhren. Die gute Platzierung wurde von AWD-Gespannteam am Sonntag bestätigt. A. Redmer legte auf seiner AWD T600 als einziger Fahrer einen Doppelstart hin und besiegte sich dabei selber, denn er fuhr auf der AWD T600 den Gesamtsieg heraus.
3. Platz im Gesamtklassement und Klassensieg für Michael Lanwehr aus Witten auf seiner Yamaha XS 400 Original Cup-Rennmaschine.
Fast Lokalmatador und Geheimfavorit Ulrich Schmidt belegte mit seiner 500er Gilera San Remo Rennmaschine Bj. 1948 den 4. Platz im Gesamtklassement und den 2. Platz in der Klasse. U. Schmidt beglückte seine Motorradfreunde vor der Siegerehrung noch mit einer eisgekühlten Flasche Schaumwein, natürlich aus Italien, stilvoll in Sektkelchen gereicht! Bei der Siegerehrung gab es dann doch einige lange Gesichter, denn nur die Gesamtsieger bei den Automobilen und Motorrädern erhielten als Ehrenpreis eine Glasskulptur. Die weiteren Platzierten im Gesamtklassement und in den Klassen erhielten keine Ehrenpreise!
Allerdings wurden alle Fahrer in der Wertung mit einer schönen mechanischen Stopuhr belohnt. Des weiteren gab es für jeden Teilnehmer eine schöne Plakette vom Herkules Denkmal mit dazugehörigem Pin.
Bis auf die fehlenden Ehrenpreise für die Platzierten, war der 3. Int. Herkules Bergpreis aber eine rundherum gelungene, gut gemachte Veranstaltung die bei schönem Wetter stattfand. Mit ihrem einzigartigen Ambiente am Schloss zu Füßen des Herkules im Bergpark, mit über 60000 Zuschauern und einer brutal harten Strecke, die Fahrern und historischen Fahrzeugen alles abverlangte, wenn man denn schnell genug gefahren ist. Kann man nur hoffen, dass es 2011 den 4. Int. Herkules-Bergpreis gibt. Auch wenn der Bergpark bis dahin Weltkulturerbe geworden ist.
Wann die Berichte vom 3. Bergpreis von RTL und hr im TV gesendet werden, geben wir noch rechtzeitig bekannt.
Die Ergebnisliste finden Sie hier.


18. Juni 2009
Neumünster: Gesamtsieg für Hans-Wilhelm Steer


Beim 11. Lauf zum ADAC Classic Revival Pokal, der 34. Int. ADAC Veteranenfahrt „Neumünster“ vom MSC Neumünster e.V. im ADAC konnte Hans-Wilhelm Steer aus Böhme auf seiner DKW RT 175 GS Bj. 1955 einen starken Gesamtsieg herausfahren.

Die weiteren Klassensieger:
- Rypke, Hinrich auf 1927 BMW R 42 Bj. 1927
- Harder, Dierk/ Blöhm, Rolf auf 1936 BMW R 5 m. SWG Bj. 1936
- Rittmeier, Karl-Heinz auf 1938 Göricke T 38 H Bj. 1938
- Steer, Hans-Wilhelm auf 1955 DKW RT 175 GS Bj. 1955
- Gottbrecht, Walter auf 1961 BMW R 69 S Bj. 1961
- Allers, Heiner auf 1976 Yamaha RD 250 Bj. 1976

Weitere Einzelheiten zu dieser Veranstaltung liegen uns leider nicht vor .
Die Ergebnisse finden Sie hier.


18. Juni 2009
16. Spreewald Kfz-Veteranenrallye Lübbenau am 13.06.2009


Beim 10. Lauf zum ADAC Classic Revival Pokal vom MC Lübbenau e.V. im ADAC gingen ca. 40 Motorräder auf die ca. 100km lange Strecke. Die Streckenführung war sehr gut gewählt und führte durch den schönen Spreewald. Ein Teilnehmer meinte, so viele Klapperstörche hätte er noch nie gesehen. Hoffentlich ist er nicht anschließend zu ihm nach Hause gekommen.....
Die Strecke war gut ausgeschildert, zusätzlich gab es noch ein Bordbuch mit der Strecke und der Aufgabenstellung. Es mussten 5 Geschicklichkeitsaufgaben und eine GLP gefahren werden. Rüdiger Bauer aus Tostedt brachte es fertig den kompletten Zollstock-Grandprix mit Null Strafpunkten zu fahren. In der GLP hat er sich dann 13 Punkte eingefangen.
Auch die Versorgung im Festzelt war sehr gut. Der MC Lübbenau hat eine empfehlenswerte Veranstaltung ausgerichtet.
Alle Ergebnisse finden Sie hier.


18. Juni 2009
Classic Cup Nord 2009: Manfred Reinfeld vor Günther Toben


Nach 2 von 4 Läufen im Classic Cup Nord, führt Manfred Reinfeld aus Tostedt vor Günther Toben aus Hamburg. Rüdiger Bauer aus Tostedt wird in diesem Jahr seinen Titel wohl nicht verteidigen können, da er als Veranstalter seinen Lauf in Buchholz auslassen musste.
Die Ergebnisse nach Trittau und Buchholz finden Sie hier.


18. Juni 2009
Oldtimer-Sternfahrt des ADAC Hessen-Thüringen zum Hessentag nach Langenselbold am 6. Juni 2009


Ein Bericht von Ulrich Schmidt.

Wie in den vergangen beiden Jahren hat der ADAC-Hessen-Thüringen eine Oldtimer-Rallye für Motorräder und Automobile ausgerichtet, zu dem insgesamt 389 Teilnehmer, davon ca. 25 Motorräder gemeldet hatten. Das Konzept sieht eine Sternfahrt zum Hessentag nach Langenselbold (östlich von Frankfurt am Main) vor. Von den vier Startorten Schwalmstadt- Ziegenhain, Hünfeld, Idstein/Taunus und Fränkisch-Crumbach/Odenwald betrugen die jeweiligen Etappen zwischen 120 km und 150 km. Auf allen vier Routen waren die folgenden identischen Geschicklichkeitsaufgaben zu absolvieren: Bordsteinfahren (seitlicher Abstand 35 cm, Mittig fahren, GLP (ca. 3 km Landstraße) und Gatterfahren (20 cm). Bei einem Nenngeld von 40 Euro (50 für die Automobile) gab es ein Frühstück am jeweiligen Startort sowie ein Mittagessen. Neben den Siegerpokalen erhielten alle Teams einen „Hessischen Löwen“, je nach Resultat in Bronze, Silber oder Gold!

Leider hatte der Wettergott kein Einsehen mit den Teilnehmern (und dem Veranstalter). Da es vom frühen Morgen an den ganzen Tag geregnet hatte, waren auch nicht alle Angemeldeten zu diesem Wertungslauf zum ADAC Hessen-Thüringen-Pokal angetreten.

Die ersten 5 platzierten der Motorräder lauten:

1. Lothar Scherer, BMWR69S
2. Heinrich Mütz, Vespa GS3
3. Marco Schmidt, Hondo CB500 four
4. Ulrich Schmidt, Gilera Saturno
5. Michael Patzer, Puch 250SGS


09. Juni 2009
Gesamtklassement im ADAC Classic Revival Pokal nach Ibbenbüren und Buchholz


Nur 0,56 Punkte Rückstand hat Josef Jäger aus Salzkotten-Thüle auf den Gesamtführenden Armin Redmer aus Hattingen. In den Klassen haben sich auch schon die Favoriten in vordere Positionen gefahren.
Bei dem einen oder anderen Fahrer hat es mit den Ergebnissen noch nicht so richtig geklappt.
Horst Pütz aus Euskirchen und Max Zimmermann aus Köln konnten bisher aus gesundheitlichen Gründen noch nicht fahren. Beide werden sicher noch gute 9er Punkteränge herausfahren.

Hier die Ergebnisse der 10 besten Fahrer im Gesamtklassement:
1. Redmer, Armin Hattingen AWD T600, 1939 Punkte: 36,13
2. Jäger, Josef Salzkotten-Thüle NSU Max, 1953 Punkte: 35,57
3. Steer, Hans-Wilhelm Böhme DKW RT175, 1955 Punkte: 30,47
4. Toben, Günther Hamburg NSU Fox, 1951 Punkte: 29,69
5. Allers, Heiner Kiel Yamaha RD 250, 1976 Punkte: 29,49
6. Mähler, Rudi Schalksmühle Tornax I30, 1930 Punkte: 28,38
7. Heinz, Klaus Dieter Schwerte Vespa P200E, 1979 Punkte: 27,71
8. Schenk, Monika Spenge BMW R2, 1931 Punkte: 26,42
9. Pundt, Hans Werner Neumünster Adler MB 250, 1954 Punkte: 22,65
10. Bauer, Rüdiger Tostedt BMW R50/2, 1965 Punkte: 22,31

Die Klassenergebnisse gibt es hier.


09. Juni 2009
Die „Ewige Bestenliste“ des ADAC Classic Revival Pokal musste korrigiert werden


Anfang der Saison wurden wir von Michael Meyer aus Frankfurt darauf aufmerksam gemacht, dass der 1. Gesamtsieger im ADAC Classic Revival Pokal Dirk Bischoff aus Friedrichsdorf war und nicht Dr. Helmut Ritter aus Bruchsal. Wir waren bei Erstellung der Ehrentafel der Meinung, dass der punkthöchste Fahrer Gesamtsieger ist, wie es auch heute gehandhabt wird. Der ADAC-München hat aber 2003 den Fahrer mit den meisten Teilnahmen zum Gesamtsieger erklärt. Wir haben bei Max Zimmermann aus Köln wegen dieser Siegerehrung 2003 nachgefragt, er war ja auch dabei. M. Zimmermann hat den Gesamtsieg von Dirk Bischoff bestätigt, der auch noch den Siegerkranz von 2003 in der Garage hängen hat. Asche auf unser Haupt, wir wussten es nicht besser............
Die überarbeitete Ehrentafel finden Sie hier.


09. Juni 2009
Die Revolte der aktiven Fahrer wegen der 10km/h Brücke bei der Niedersachsen-Classic dauert an


Hier ein offener Brief von Hans-Peter Menke aus Kölln-Reisiek an den Veranstalter zu dem o.g. Thema:

Zur ADAC Niedersachsen Motorrad Classic 2009 möchte ich folgende Stellungnahme abgeben. Die 10km/h Radarkontrolle an der Brücke ist den Fahrern gegenüber eine Unverschämtheit. So ein Blödsinn gehört nicht in einen Meisterschaftslauf zum ADAC Classic Revival Pokal.
Weiterhin zweifele ich auch die Länge der 1. GLP an. Nach Ihrer nachträglichen Aussage sollte eine Idealzeit von 6:50 gefahren werden. Fünf Fahrer haben ihre gefahrenen Zeiten verglichen. Hans Cramer 6:15. Hans-Peter Menke 6:18. Rüdiger Bauer und Armin Redmer sind 6:20 gefahren. Lothar Kasper aus Dannenberg 6:23. Die Fahrer sind zum Teil absolute Spezialisten und fahren keine 30 Sekunden daneben. Zum Teil ja auch noch mit Fahrradtacho, der erlaubt war. Daraus folgern wir, dass die Strecke nicht richtig vermessen wurde. Auf meine Bitte, die gefahrenen Zeiten herauszugeben, haben Sie bis heute nicht reagiert, ich frage mich warum! Außerdem bin ich, wie auch viele Fahrer der Meinung, dass ein Classic Revival Pokal-Lauf nicht mit touristischen Einlagen überfrachtet werden sollte. Bedenken Sie bitte, dass wir Teilnehmer Geld und Zeit investieren und eine angemessene Veranstaltung erwarten. Bitte entscheiden Sie sich, ob Sie weiterhin Prädikatsläufe zum Classic Revival Pokal durchführen wollen, oder touristische Veranstaltungen. An touristischen Veranstaltungen werden nur noch wenige CRP-Fahrer teilnehmen, da sind sich die Fahrer einig!
Das es auch anders geht, haben einige Teilnehmer am nächsten Tag bei der Wiking-Historic in Schleswig gesehen. Oldtimersport vom Feinsten mit diversen GLP’s ohne sonstigen Schnick Schnack.
Ich komme persönlich zu dem Schluss, dass die ADAC Niedersachsen Classic den Ansprüchen eines Classic Revival Laufes leider nicht entspricht.


05. Juni 2009
Die Geschichte des ADAC Classic Revival Pokal muss vollkommen neu geschrieben werden!


Warum?
Die Antwort finden Sie in der nächsten Woche hier bei classic-motorradsport.de.


05. Juni 2009
ADAC Oldtimer-Cup Westfalen-Lippe 2009


Das erste Zwischenergebnis im Gesamtklassement nach Gütersloh und Lage finden Sie hier.


05. Juni 2009
Gesamtsieg bei der 29. Int. Motorrad Veteranen-Rallye in Ibbenbüren vom 30.05.-01.06.2009 geht in die Schweiz


Der Schweizer Rolf Steiner aus Lupfing/CH auf seiner Moser de Luxe Bj. 1933 konnte den Gesamtsieg bei 254 klassierten Teilnehmern herausfahren.
Nach der Flaggenparade mit Nationalhymne der teilnehmenden Nationen, wurden die Fahrer bei herrlichstem Sonnenschein im 10 Sekunden Abstand auf die 38 bzw. 92km langen Strecke geschickt. Direkt am Start im Stadion ging es schon mit der 1. GLP über ca. 10km Länge los. Der AMC Ibbenbüren hat in diesem Jahr eine landschaftlich sehr schöne Streckenführung ausgesucht. Ein Teilnehmer meinte an einer DK: “Wo haben die Ibbenbürener immer nur die schönen Strecken her?“
Bei der Mittagspause in Recke bei den ABC-Klinkerwerken gab es ein gutes Mittagessen. Die vielen anwesenden Zuschauer bewunderten die alten Motorräder und stellten den Fahrern viele interessierte Fragen.
Nach der 1-Stündigen Mittagspause ging es für die Fahrer im 10 Sekunden Abstand in die GLP 2. Vor der GLP entstand auf Grund der knappen Abstände am Start eine große Hektik für Fahrer und vor allem auch für die Sportfunktionäre. Hier sollte man, wenn möglich, wieder zu der 30 Sekunden-Regelung zurückkehren.
In der GLP 2 gab es eine DK was für viele Fahrer einige Probleme mit den Zeiten brachte. Wir fanden das aber gut, denn das machte die Prüfung noch interessanter. Am Ende der ca. 10km langen Prüfung gab es noch einige Probleme mit Fahrern, die ihre Zeit weit vor der Lichtschranke abwarteten und so die schmale Straße versperrten. Hier vergeigte auch unser gleichmäßig fahrender Reporter seine Top-Platzierung im Gesamtklassement weil er nicht mehr sauber seinen Strich fahren konnte, sondern abbremsen und Slalom fahren musste. Das Problem werden wohl einige Fahrer gehabt haben. Solche Dinge könnten aber bei einer Großveranstaltung mit fast 400 Teilnehmern passieren, das muss man dann einfach sportlich akzeptieren und abhaken. Zum Abschluss der Veranstaltung sollte noch eine 3. GLP mit einer Runde im Stadion gefahren werden. Leider wurde die 3. GLP aus zeitlichen Gründen abgebrochen und nicht zur Wertung herangezogen.
Am Abend gab es dann im Festzelt ein tolles Buffet mit anschließender Siegerehrung mit reichlich und guten Pokalen. Die Mannschaftswertung gewann das Team „Acht Zylinder“.
Wir möchten uns an dieser Stelle bei Rolf Lehmann und Fahrtleiter Hans Schmidt vom AMC Ibbenbüren und den gesamten Helferteams für diese tolle Oldtimerrallye bedanken und freuen uns schon auf die 30. Jubiläumsveranstaltung Pfingsten 2010 in Ibbenbüren.
Das Gesamtergebnis und Klassenergebnisse finden Sie hier.
Die Mannschaftsergebnisse gibt es hier.


05. Juni 2009
28. Gleichmäßigkeitslauf im 400m Stadion in Ibbenbüren am 30.05.2009: Gesamtsieg für Kurt Harries


Kurt Harries aus Syke auf seiner VS Bj. 1912 fuhr einen großartigen Gesamtsieg mit nur 0,43 Punkten Abweichung heraus. Ganz knapp dahinter „Oberfeldwebel“ Günther Hennerici aus Kitzingen auf seiner DKW E206 Bj. 1926 mit nur 0,77 Punkten Abweichung. Dritter wurde Siegfried Quenzel aus Rheinberg auf DKW Luxus Bj. 1930. Einigen Ärger für die Fahrer gab es, weil der Streckenposten beim Auslass von der Bahn einige Fahrer zu früh herausgewunken hat. Hier gehört ein erfahrener Streckenposten mit dem nötigen Überblick hin.
Die Ergebnisse der Klassen und das Gesamtergebnis finden Sie hier.


05. Juni 2009
8. ADAC-Nordheide-Oldtimerfahrt in Buchholz: Klassensieg für Helmut Bies mit fast 79 Jahren


Ein Bericht von unserem Reporter Lothar Kasper aus Dannenberg

An Pfingsten hatten die Teilnehmer des ADAC Revival Pokal die Qual der Wahl, standen doch mit Ibbenbüren und Buchholz zwei hochwertige Veranstaltungen im Kalender. Letztlich waren in Buchholz die gesamten norddeutschen „Cracks“ vertreten, darunter auch einige Revival Pokal-Fahrer.
In der Nordheide herrschte buchstäbliches „Kaiserwetter“, allerdings bei leicht kühlem Wind, als die 115 Teilnehmer (Pkw, Trecker und Motorräder) die rund 110 km unter die Räder nahmen.
Bei Auswahl der Strecke hatte Fahrleiter Rüdiger Bauer (selbst aktiver Fahrer) ein gutes Händchen. Sie führte hauptsächlich über Landstraßen sowie kleine und kleinste Nebenstraßen und -wege. Auf einigen kurzen Stücken wurden sogar die „berüchtigten“ Katzenköpfe befahren, wohl noch ein Relikt aus der Postkutschenzeit.
Es ging durch verschlafene Heidedörfer mit reetgedeckten Häusern, vorbei an idyllischen Dorfteichen mit Enten, an Pferdekoppeln und wogenden Getreidefeldern. Die Mischung aus Bewaldung und freiem Land eröffnete immer wieder schöne Ausblicke in die Landschaft. In einem Obst- und Spargelhof fand die Mittagspause statt. Es gab Kartoffeln mit Spargel, Schinken und Schnitzel, das allen hervorragend schmeckte.
Im ersten Abschnitt war eine GLP eingebaut, zu fahren mit einem 29er Schnitt (warum nicht glatte Zahlen, lässt sich einfacher fahren). Die Fahrzeit wurde allerdings nur von wenigen Teilnehmern eingehalten, zumal auch keine Kilometer angegeben waren. Einen Vorteil hatten die, deren Tacho genau geht (bei welchem Motorrad klappt das schon?) oder – eigentlich – verbotene Zusatzinstrumente mit sich führten.
Der zweite Abschnitt war etwas kürzer, brachte aber weiterhin sehr schöne Strecken. Und es kamen die Schätzaufgaben (Lenker- bzw. Lenkradbreite schätzen, bisher gefahrenen Kilometer angeben, Wissensfragen beantworten usw.). Positiv ist anzumerken, dass es nur Strafpunkte im 0,- Bereich gab.
Dafür trat etwas ein, was später bei Hubraum- und PS-schwächeren Teilnehmern teilweise eine gute Platzierung verhinderte. An allen Kontrollen mit Aufgaben ergaben sich Wartezeiten zwischen fünf und zehn Minuten. Dann wird ein guter 30 er Schnitt schnell zu einem 40er, den leistungsschwächere Fahrzeuge nicht einhalten können, mit entsprechender Inanspruchnahme der Karenz. Laut Ausschreibung wurde das verspätete Anfahren mit den gleichen Punkten wie das zu frühe Anfahren belegt. Dadurch kam es in einigen Fällen bei Teilnehmern, die auf der Strecke gut waren, zu enormen Platzverschiebungen, sie landeten irgendwo im hinteren Feld. Wobei hier nicht ein Teilnehmerverschulden vorlag, sondern ein Versäumnis des Veranstalters.
Was gab es sonst noch? Ach ja, auch die Nummernkontrollen (Baumaffen) feierten fröhlich Wiederauferstehung. Insgesamt gab es deren vier, wobei zwei schlecht sichtbar aufgehängt waren, die auch prompt von vielen übersehen wurden. Für ein Pkw-Team sind Schilder kein Problem, da schauen vier Augen auf die Straße, für den Zweiradfahrer dagegen schon. Einige Zweiradler hatten in der Mittagspause einen leichten Seitenblick nach rechts (kleiner Scherz). Sehr gut die vielen besetzten Kontrollen. Positiv auch der Ergebnisaushang, längst nicht bei allen Veranstaltern Standard.
Die Ausfeilung der Strecke war sehr unterschiedlich, manchmal sehr gut mit Vorwegweisern, kurz nach dem Abzweig der Wiederholer, dann wieder über lange Strecke keine Hinweise, was manche Teilnehmer zum umkehren bewog. Allerdings ist es Standard, dass man eine Vorfahrtstraße so lange befährt, bis ein weiteres Hinweiszeichen zu sehen ist.
Zusammengefasst möchte ich noch einmal betonen, dass es eine schöne Veranstaltung war, die mir vom Charakter gut gefallen hat. Wenn bei der nächsten Fahrt die aufgezeigten „Mängel“ abgestellt werden, dürfte sie zu den Top-Ten unter den Revival Pokal-Läufen zählen.
Die Ergebnisse finden Sie hier.


05. Juni 2009
17. ADAC Hermannsland-Ausfahrt für Motorräder am 24. Mai 2009


Beim 7. Lauf zum ADAC Classic Revival Pokal des MSC Lage gingen 52 Motorräder an den Start auf die 116km lange Strecke. In der 1. Etappe ging es direkt am Start in die GLP 1. Das Ende der GLP 1 war gleichzeitig Start zur GLP 2. Hier hatten einige Fahrer ihre Schwierigkeiten, das vorgegebene Ende der GLP 1 in einer Pylonengasse und gleichzeitig den Start zur GLP 2, richtig zu erwischen. Einige Fahrer blieben stehen, andere fuhren sogar an der Spurgasse vorbei. Die gefahrenen Zeiten wurden mit Funkuhren ohne Lichtschranken ermittelt! Die Streckenführung im schönen Lippischen-Bergland war sehr gut ausgewählt und sauber zu fahren. Nur die Beschilderung war sehr bescheiden, wenn auch ausreichend. Aber man hatte ja seine Karte für den entsprechenden Fahrtabschnitt erhalten, die man auch nutzen musste.
Zur Mittagspause ging es wieder zurück zu Start und Ziel. Es gab wie immer zu Mittag die berühmten Lippischen Pickerl. Es soll ja einige Fahrer geben, die haupsächlich wegen den Lippisch Pfannekuchen an den Start gehen. Wir denken da z.B. an die Herren Goedereis und Zawadzki.......
Zum Start in die 2. Etappe ging es gleich wieder mit einer doppelten GLP nach der gleichen Machart wie morgens los. Die doppelte GLP in Etappe 2 war über 13km lang. Die Ausschilderung in der GLP war sehr sparsam. Man hatte einige Male das Gefühl sich verfahren zu haben, wenn dann wieder ein Schild kam war das so ähnlich wie Weihnachten..... Im 1. und 2. Fahrabschnitt waren wieder jeweils 4 Baumaffen zu notieren. Im nächsten Jahr werden die aber auf Wunsch aller Fahrer nicht mehr aufgehängt. Dafür soll es eine GLP mehr geben.
Alles in allem war die Oldtimerrallye mit einigen kleinen Schwachpunkten, die wir Fahrer dem Veranstalter verzeihen, aber OK. Nur das bei der Wertung in den GLP’s zu schnelles Fahren überhalb des gewählten Schnitts, mit doppelten Strafpunkten belegt wurde sollte man den Teilnehmern doch bei der Fahrerbesprechung mitteilen. Das gehört sich einfach so!
Klassenergebnisse sind bisher noch nicht veröffentlicht. Das Gesamtergebnis finden Sie hier.


26. Mai 2009
Offener Brief eines Teilnehmers zu der radargeblitzten Brücke bei der ADAC-Niedersachsen-Motorrad-Classic in Unterlüß am 16. Mai 2009


Es wurde über die Blitz-Brücke in der nachfolgenden Woche viel per Telefon und auch beim Meisterschaftslauf in Lage/Lippe zwischen einigen Teilnehmern heftig diskutiert. Diese „Schweinerei“ wird von allen Fahrern einhellig abgelehnt.
Den passenden Brief dazu in ungekürztem Wortlaut finden Sie hier.


26. Mai 2009
Erste Ergebnisse in der Gesamtwertung und in den einzelnen Klassen im ADAC Classic Revival Pokal 2009


Mit Stand von 20.05.2009 finden Sie den ersten Zwischenstand in der Gesamtwertung der besten 10 Fahrer:

1. Redmer, Armin Hattingen AWD T600 Bj. 1939 30,79 Punkte
2. Jäger, Josef Salzkotten-Thüle NSU Max Bj. 1953 25,82 Punkte
3. Bauer, Rüdiger Tostedt BMW R50/2 Bj. 1965 22,11 Punkte
4. Allers, Heiner Kiel Yamaha RD 250 Bj. 1976 18,33 Punkte
5. Pundt, Hans Werner Neumünster Adler MB 250 Bj. 1954 16,51 Punkte
6. Gottbrecht, Walter Kiel BMW R69S Bj. 1961 16,23 Punkte
7. Toben, Günther Hamburg NSU Fox Bj. 1951 15,72 Punkte
8. George, Torsten Lübbenau/Spreewald Kardan Stock Bj. 1929 14,78 Punkte
9. Steer, Hans-Wilhelm Böhme DKW RT175 Bj. 1955 13,86 Punkte
10. Eich, Wolfgang Hartenholm Triumph BDG 125 Bj. 1953 13,33 Punkte

Die Meisterschaftsstände der einzelnen Klassen finden Sie hier.


26. Mai 2009
Fragebogen zu den Wertungen im ADAC Classic Revival Pokal


(von Lothar Kasper aus Dannenberg/Elbe)
Wir würden uns freuen, wenn noch mehr aktive Fahrer/Veranstalter den Fragebogen ausfüllen und an L. Kasper per FAX:05861/2614 zurücksenden, oder per Brief an Postfach 1208 in 29451 Dannenberg. Die ausgewerteten Fragebögen werden der ADAC/Oldtimersektion in München und auch interessierten Veranstaltern zur Verfügung gestellt.
Den Fragebogen finden Sie hier.


26. Mai 2009
Statistischer Rückblick über den ADAC Classic Revival Pokal 2008 für Motorräder


(von Lothar Kasper aus Dannenberg/Elbe)
Den Rückblick/Statistik finden Sie hier.


19. Mai 2009
33. Int. ADAC-Veteranen-Rallye „Fichtenhain“ in Heide am 9. Mai 2009


Bei diesem Lauf zum ADAC Classic Revival Pokal waren insgesamt 45 Motorräder am Start. Auf der knapp über 90km langen Strecke mussten bei gutem Wetter 4 GLP’s gefahren werden. In der 1. GLP musste man seinen gefahrenen Schnitt in der 2./3. und vierten GLP wieder bestätigen. Wer also in der ersten GLP seinen Schnitt von z.B. 30km/h nicht erreicht hat, oder zu schnell war, schleppte die Zeitdifferenz durch die anderen GLP’s. So hagelte es für viele Teilnehmer reichlich Strafpunkte. Diese Art von GLP’s macht auch Spaß, aber es ist sehr schwer hier genau zu fahren.
Das Ende der 1. GLP war gleichzeitig Start zur 2. GLP. Da waren doch viele Fahrer überfordert. Ansonsten hatte der Veranstalter die Strecke gut und problemlos ausgeschildert. Die Streckenführung war gut gewählt und ging durch reizvolle Landschaften. Die Mittagspause fand in Büsum am Schleswig-Holsteinischen Wattenmeer statt. Die Teilnehmer mussten ihre Oldtimer mitten auf der Promenade in Büsum abstellen und präsentieren. Viele Touristen bewunderten die alten Schätzchen und stellten auch viele Fragen dazu. Die dritte und vierte GLP verlief auch Reibungslos aber auch wieder mit zu vielen Strafpunkten.
Gesamtsieger wurde Jaap Bosma aus Silvolde/NL auf einer Humber Tourist Bj. 1924 mit 12,9 Punkten. Vor Heinz aus Hasenmoor auf seiner Raleigh Bj. 1924 mit 15,7 Punkten.
Die Ergebnisse finden Sie hier.


19. Mai 2009
14. Wiking Historic in Schleswig: 3 Motorradfahrer im Gesamtklassement vor allen Automobilen


Bei der 14. ADAC Wiking Historic hat der AC Schleswig e.V. im ADAC mit Fahrtleiter Wolfgang Hannemann und seinem Team den Teilnehmern eine nahezu perfekte Oldtimerveranstaltung präsentiert.
Die ca. 115 teilnehmenden Automobile und Motorräder, die nicht getrennt gestartet wurden hatten auf der Strecke durch das wunderschöne Schleswig-Holstein 18 DK’s, 6 ZK’s und 4 GLP’s zu absolvieren. An den ZK’s und DK’s waren immer etliche Zuschauer, die den Fahrern oft interessiert Fragen zu den Oldtimern stellten.
Die 110km lange Strecke selbst, war sehr gut ausgefeilt und problemlos zu fahren. An den beiden langen GLP’s war nichts auszusetzen und auch im laufenden Straßenverkehr gut zu fahren. In der Mittagspause gab es in einem Restaurant einen leckeren Burgunderbraten mit diversen Beilagen.
Ein Highlight waren die GLP’s 3 und 4 die in einem nicht abgesperrten Industriegebiet in 2 Runden hintereinander mit fliegendem Start und selbstgewähltem Schnitt zu fahren waren. Michael Meyer aus Frankfurt hatte mit 7,5 Stunden Anfahrt wohl die weiteste Anreise. Weiterhin aus Unterlüß in der Lüneburger Heide vom dortigen CRP Lauf nach Schleswig angereist: Rüdiger Bauer aus Tostedt, Josef Jäger aus Salzkotten-Thüle, Hans-Peter Menke aus Kölln-Reisiek, Günther Thoben aus Hamburg und Armin Redmer aus Hattingen. Gesamtsieger (Automobile und Motorräder) wurde Armin Redmer aus Hattingen auf seiner AWD T600 Bj. 1939, mit 1,73 Punkten vor Hinrich Rypke aus Kölln-Reisiek auf seiner BMW R42 Bj. 1927 mit nur 2,73 Punkten und Manfred Oetjens aus Schwedeneck auf seiner Horex Regina 400 Bj. 1954 mit nur 3,49 Punkten. Das beste Automobil hatte auch nur 4,03 Punkte. Der Erfolg der 3 Motorradfahrer war insofern bemerkenswert, weil die Automobile in Schleswig Holstein mit Elektronischen Hilfsmitteln fahren dürfen, die Motorräder aber nicht! Am Start in die GLP’s an den ZK’s und DK’s wurden die Motorräder immer wieder überprüft, ob auch die Elektronik demontiert war. Nachmittags fing es aber leider an zu regnen, so das die später gestarteten Fahrer noch richtig nass wurden. Der Regen konnte aber den tollen Gesamteindruck dieser hervorragend organisierten Veranstaltung nicht trüben.
Wer eine gute Oldtimerrallye in schöner Landschaft mit guter Versorgung fahren möchte und eine geschmackvolle Plakette haben möchte, der sollte unbedingt in Schleswig fahren.
Das Gesamtergebnis finden Sie hier.
Die weiteren Ergebnisse der Klassen und Mannschaften finden Sie hier.


19. Mai 2009
ADAC-Niedersachsen Motorrad-Classic 2009: Kein Classic Revival Fahrer unter den ersten drei in der Klasse!


Der ADAC Niedersachsen-Sachsen-Anhalt e.V. hatte in diesem Jahr ein Rekordergebnis mit 80 Teilnehmern.
In der 1. Etappe auf der fast 130km langen Strecke waren 2 GLP’s mit ca. 3,5km Länge zu fahren. Bei einer Schätzprüfung musste man die Breite seines Lenkers wissen. Nach der Mittagspause in Unterlüß mit gutem Mittagsbuffet, ging es zur 2. Etappe, die von den Vorkriegsfahrern nicht gefahren werden musste. Es war noch eine Geschicklichkeitsaufgabe zu absolvieren. Man musste 19,2m vorwärts rollen.
Wieder in Unterlüß angekommen, folgte der Höhepunkt der Veranstaltung. Es mussten auf einem abgesperrten Rundkurs 2 Runden mit gleichem Schnitt nach eigener Wahl mit max. 36 km/h gefahren werden. An dieser GLP hatten die Fahrer wohl alle ihre Freude. „Große Freude“ herrschte nach der Siegerehrung bei den aktiven Fahrern aus dem Classic Revival Pokal, kein einziger Top-Fahrer aus dem CRP, ist in seiner Klasse unter die ersten Drei gekommen. So etwas hat es unseres Wissens nach im CRP noch nicht gegeben.......
Der Grund, an einer holperigen Brücke mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 10km/h hatte der Veranstalter eine Radarkontrolle aufgebaut. Über die Brücke sind wohl fast alle Fahrer nicht viel schneller als mit 10km/h gefahren, sonst wäre wohl auch der Rahmen gebrochen, oder der Motor herausgefallen. Aber die nachfolgende Straße hätte man, nach Straßenverkehrsordnung, auch mit 10km/h komplett bis zur nächsten Kreuzung fahren müssen. Da die meisten Fahrer aber ihren Rechtsanwalt nicht dabei hatten, ihren Laptop oder die Straßenverkehrsordnung auch nicht, kam was kommen musste. Es hagelte Strafpunkte. Einige wenige Fahrer blieben Strafpunktefrei. Der größte Teil der Fahrer fingen sich hier aber die Maximalpunktzahl von 5 Punkte ein.
Was nützen einem da 2 oder 3 Strafpunkte aus allen GLP’s und 0 Punkte bei den Sonderaufgaben wenn man 5 Punkte für so einen hinterfotzigen Blödsinn erhält.
Herr Robert, Herr Ebert, wir fahren hier um den Classic Revival Pokal!!!
GLP’s gerne, Geschicklichkeitsaufgaben oder Schätzaufgaben, wenn es denn unbedingt sein muss. Aber so einen Murks wie mit der Brücke wollen wir nicht! Hätte es denn nicht gereicht, wenn Sie uns in einer 30km/h Zone, oder Innerorts geblitzt hatten? Dann hätten wir vielleicht eine Chance gehabt und uns auch sicher nicht darüber aufgeregt wenn Sie dort kontrollieren! Verkehrserziehung gehört auf einen Übungsplatz aber nicht zu einem Meisterschaftslauf im ADAC Classic Revival Pokal. Da nützt auch die schöne Strecke in der Lüneburger Heide nichts, das hat in diesem Jahr keinen Spaß gemacht! Ein Fahrer, selbst schon Classic Revival Pokalsieger, hat uns am Montag mitgeteilt das es ihm jetzt reicht! Im nächsten Jahr ist er im Motorradsport nicht mehr dabei.....
Die mit der Straßenverkehrsordnung herbeigeführten Ergebnisse gibt es hier.


19. Mai 2009
„Gütersloher Straßenzauber“ war eine Top-Veranstaltung!


Unseren Bericht zur 4. ADAC Oldtimerfahrt „Gütersloher Straßenzauber“ am 10.05.2009 mussten wir aus zeitlichen Gründen in der vorigen Woche als Kurzversion bringen. Von den Siegern haben wir schon berichtet. Wir möchten dem MSC Gütersloh e.V. im ADAC an dieser Stelle ein Kompliment machen. Die Veranstaltung war richtig gut gemacht. Start in der Innenstadt zur 1. GLP wo man unter den Augen vieler Zuschauer ca. 40m in 15,7 Sekunden fahren musste. Das hört sich einfach an, war es aber nicht, wie selbst einige gute Fahrer schmerzlich spüren mussten. Aus der Stadt heraus ging es über Feld Wald und Wiesen, durch schöne Dörfer und nette kleine Städtchen zur 2. GLP. Hier war eine Sollzeit von 6:30 Minuten vorgegeben. Die Streckenführung war gut gewählt. Man hatte seinen Spaß auf den Etappen, großartig bummeln konnte man nicht. Walter Schenk aus Spenge musste mit seiner alten Humber schon richtig angasen um die Zeiten an den ZK’s einzuhalten. Es waren auch viele Bodenwellen die man schlecht sehen konnte. Die ungefederten Vorkriegsmotorräder haben hier so manchen Schlag abbekommen. Ein Fahrer meinte, dass er ca. 10cm kleiner geworden sei. In der Mittagspause gab es eine leckere Erbsensuppe und diverse Getränke. Direkt nach der Pause ging es zum Start der 3. GLP. Auch hier war eine Sollzeit von 6:30 Minuten zu fahren. Zum Abschluss der 80km langen Strecke musste man in der Gütersloher Innenstadt wiederum die bekannte GLP in 15,7 Sekunden fahren. Jeder Fahrer der eine gute Zeit fuhr, bekam von den vielen Zuschauern lautstarken Applaus.
Unser Fazit: Eine gute Veranstaltung, mit schöner Streckenführung und gut gemachten GLP’s, bei der es sich lohnt teilzunehmen.
Eine geschmackvolle Plakette gab es natürlich auch noch. Wir hoffen, dass die Veranstaltung weiter im Terminkalender zum ADAC-CRP bleibt. Es wäre schön wenn noch einige Motorradfahrer mehr als die 38 Teilnehmer an den Start gehen würden. Das hätten die Gütersloher verdient.


12. Mai 2009
Klaus-Dieter Heinz aus Schwerte fährt Gesamtsieg bei der 4. ADAC Oldtimerfahrt „Gütersloher-Straßenzauber“ am 10. Mai 2009


Beim 4. Lauf zum Classic Revival Pokal gab es einen hervorragend in den GLP´s herausgefahrenen Gesamtsieg von K. D. Heinz auf seiner Vespa P200E. Dieser Erfolg machte die Motorradspezies aus dem CRP doch etwas sprachlos, denn K. D. Heinz ist hauptsächlich im Automobil-Oldtimersport aktiv. Aber gegönnt haben ihm wohl alle diesen schönen Erfolg.
Dramatisch verlief der sicher geglaubte Klassensieg von Harald Zawadski aus Hagen auf seiner Hercules Military. Die Ergebnisse wurden am Montag noch mal korrigiert. Neuer Klassensieger: Rüdiger Bauer aus Tostedt vor Harald Zawadski.
Die weiteren Klassensieger:
Klasse 1: Schenk, Walter aus Spenge auf Humber Bj. 1910
Klasse 2: Goedereis, Uwe aus Löhne auf NSU 501T Bj. 1927
Klasse 3: Redmer, Armin aus Hattingen auf AWD T600 Bj. 1939
Klasse 4: Oehlenberg, Manfred „Öli“ aus Augustdorf auf Hercules 317 Bj. 1953
Klasse 5: Bauer, Rüdiger aus Tostedt auf BMW R50/2 Bj. 1967
Klasse 6: Heinz, Klaus Dieter aus Schwerte auf Vespa P200E Bj. 1979
Die kompletten Ergebnisse finden Sie hier.


12. Mai 2009
7. ADAC-Oldtimerfahrt Wetzlar am 3. Mai 2009
Lauf zum ADAC Oldtimerpokal Hessen-Thüringen und Mittelhessenpokal 2009


Einen Bericht von dieser Veranstaltung von unserem gleichmäßig fahrenden Reporter DHM-Meister Ulrich Schmidt aus Felsberg:

Insgesamt 22 Motorräder und 93 Autos waren der Einladung des Automobilclubs Wetzlar gefolgt. Vorab sei gesagt: eine Top-Veranstaltung, die Organisationsleiter Michael Kreuter mit seinem Team des AC-Wetzlar auf die Beine gestellt hat.

Gefahren wurde eine tolle „Zollstock-Rallye“ in zwei Etappen. Aber richtig Klasse. Die gute Arbeit der Punktrichter gab so gut wie keinen Anlass zu Diskussionen (na ja, manche können es eben nie lassen…). Wurde beim „mittig fahren“ am Felgenhorn gemessen, dann war es auch am Felgenhorn (und nicht auf der anderen Seite an der Reifenflanke). Insgesamt waren 129 Kilometer zu absolvieren. Davon vormittags 73 Kilometer mit 4 Prüfungen und nachmittags 56 Kilometer mit 3 Prüfungen. Wer also einmal etwas daneben lag hatte ohne weiteres die Chance, mit den anderen Prüfungen für Ausgleich zu sorgen. Für die Motorradfahrer war die Strecke ausgefeilt. Zusätzlich war die Streckenführung in den Städten Braunfels, Bad Endbach und Wetzlar im Bordbuch dokumentiert. Und ab und zu einmal anhalten, das Bordbuch umblättern und wieder im Kartenteil des Tankrucksacks verstauen, ist schon ok.

Start und Ziel waren auf dem Gelände des örtlichen BMW-Autohauses. Ausgabe der Dokumente und Fahrerbesprechung waren im ansprechenden Ambiente des „BMW-Showrooms“ (neudeutsch für Ausstellungshalle). Das ganze wurde versüßt durch ein Frühstück des BMW-Sponsors.

Gleich nach dem Start war auf dem BMW-Gelände die erste Sonderprüfung (50 cm Abstandsfahren). Neben einer Suchaufgabe (Jahreszahl an einem anzufahrenden Gebäude) waren Seitenabstand (40 cm) und eine Gleichmäßigkeitsprüfung (18 Sekunden mit Lichtschranke gemessen, inklusive Durchfahren einer Spurkasse) die Prüfungen der Vormittagsetappe. Höhepunkt war die Vorstellung der Fahrzeuge vor einer recht imposanten Zuschauerkulisse auf dem historischen Wetzlarer Domplatz, wo jeder Fahrer seine Teilnehmerplakette erhielt. Nach dem Start der Nachmittagsetappe war „mittig-fahren“ die erste Prüfung. Anschließend ging es zum DEKRA-Gelände, wo als zweite Aufgabe die die Einstellung des Scheinwerfers geprüft wurde (1 Punkt, wenn außerhalb der Prüfungstoleranz). Dritte Aufgabe war das Zählen der zu durchfahrenen Verkehrskreisel (was auch nicht für jeden Teilnehmer einfach gewesen ist). Hervorzuheben war die Durchfahrtkontrolle auf dem historischen Marktplatz in Braunfels. Durch das schöne Frühlingswetter war die kopfsteingepflasterete Straße links und rechts mit voll besetzten Tischen und Stühlen der Restaurants und Straßencafes gesäumt. Ein schönes Erlebnis, auch aus Sicht der Teilnehmer.

Die Siegerehrung fand wieder im BMW-Autohaus statt. Neben den Pokalen für die ersten 3 Platzierten der jeweiligen Klasse wurden die Gesamtsieger der Motorrad- und Automobilwertung mit einem Siegerkranz gekürt.

Last but not least eine Frage an den Veranstalter. Bei den Autos zählt diese Rallye zum ADAC Classic Revival Pokal. Bei den Motorräder jedoch nicht. Warum? Eine Anregung für Michael Kreuter und das Team des AC-Wetzlar: „Wenn ihr das schon so toll macht, dann doch bitte auch für den Classic Revival Pokal für Motorräder!“. Auf jeden Fall drücke ich euch die Daumen, dieses gute Niveau auch in Zukunft zu halten. Weiter so!

Ergebnisse und Fotos unter
www.ac-wetzlar.de, www.lahn-dill-live.de und www.wagner-oldies.de.


12. Mai 2009
Saisonauftakt ADAC Classic Revival Pokal 2009 in Bad Bergzabern


Beim Saisonauftakt zum ADAC-CRP 2009 in Bad Bergzabern am 2. Mai 2009 gingen die Teilnehmer bei herrlichem Sonnenschein an den Start. Fahrtleiter Rolf Beppler vom ADAC Ortsclub Bad Bergzabern e.V. konnte fast 132 Teilnehmer auf die 107km lange Strecke schicken. VfV Präsident Willy Hof stellte sachkundig Fahrer und Maschine jedes Teilnehmers am Start vor, der mit einer Kaltstartprüfung begann.
Es ging wie immer in Bad Bergzabern durch schöne Dörfer und landschaftlich reizvolle Gegenden. In der 1. Runde mit 50km Streckenlänge mussten in Appenhofen 3 Geschicklichkeitsprüfungen absolviert werden. Gatter Vorwärtsfahren auf 1,60m Abstand, seitlicher Abstand auf 1,15m sowie Mittelabstand fahren.
Bei der Schätzaufgabe, die vernünftiger Weise nicht in die Wertung einbezogen wurde, musste der Inhalt eines kleinen Sacks mit Euromünzen erraten werden. Der Fahrer der am nächsten an den Betrag herankam konnte den Geldsack behalten, oder einer notleidenden Bank stiften........
Es waren einige namenhafte Fahrer aus dem CRP am Start, die bei den Geschicklichkeitsprüfungen aber fast alle ihr persönliches Waterloo erlebten. Auf der Strecke waren an diversen Kontrollpunkten für die Fahrer eine gute Versorgung mit Getränken und kleinen Snacks vorbereitet worden. Zurück an Start und Ziel, ging es Nachmittags zur 2. Runde über 57km. Leider fing es am Start leicht an zu regnen. Rolf Beppler hat bei der Fahrerbesprechung zugegeben, dass er für Petrus eine Flasche vom besten Riesling in einer Kapelle geopfert hat. Da es am Nachmittag leicht regnete, wird gemunkelt, dass der Rolf doch wohl ein Schlückchen aus der Flasche vorab getrunken hat........
Beim 1. Stopp in der Nachmittagsrunde konnte wer wollte, eine weitere Schätzaufgabe (nicht zur Wertung) absolvieren. Es musste die Anzahl von Schrauben und Muttern in einem Glas erraten werden. Dafür gab es dann einen Schinken für den Besten der Schätzaufgabe. Zu essen und zu trinken gab es in Bad Bergzabern also wie immer genug.
Bei den fast 40 Vorkriegsmotorrädern waren auffallend viele Französische Motorräder am Start. Selbst VfV Ehrenpräsident Karl Reese ließ es sich nicht nehmen, die Motorräder zu begutachten.
Die Ergebnisse finden Sie hier.


12. Mai 2009
Schlechte Nachrichten von Rolf Lehmann, Horst Pütz und Max Zimmermann


ADAC Classic Revival „Chef“ Rolf Lehmann aus Ibbenbüren muss am Herzen operiert werden. Er soll eine neue Herzklappe erhalten. Weiterhin müssen wohl auch noch einige Stands gesetzt werden. Wir hoffen, dass Rolf Lehmann die Operation gut übersteht und bald für seine Fahrer wieder da ist, für die er bisher immer ein kompetenter Ansprechpartner für deren Kummer, Sorgen, Nöte und vor allem auch für die schnelle Umsetzung von Verbesserungsvorschlägen war.
Horst Pütz aus Euskirchen, 2008 Platz 3 in der Klasse 3 im ADAC Classic Revival Pokal auf seiner Douglas Cotswold, trafen wir beim Saisonauftakt am 1. Mai in Dom Esch. Auf unsere Frage wie es ihm gehe, erzählte er uns, dass er im Winterurlaub einen Schlaganfall erlitten hat. Ihm konnte schnell geholfen werden, sodass er fast zu 100% wieder genesen ist. Nach dem Schlaganfall erlitt er dann auch noch einen Bandscheibenvorfall. Auch diesen Rückschlag hat er so gut wie überwunden. Er hat sich auch für 2009 wieder im CRP eingetragen, wird aber nicht mehr so oft wie bisher an den Start gehen, sondern etwas kürzer treten.
Max Zimmermann aus Köln, einer der Besten im CRP mit bisher 5 Meisterschaften hatte schon mehrere schwere Operationen. Jetzt hat er einen Herzschrittmacher bekommen. Max Zimmermann hat auch diese Operation gut überstanden, soll aber auf ärztliches Anraten erst wieder am 20.06 in Ransbach-Baumbach an den Start gehen.
Wir wünschen im Namen aller Fahrer/innen aus dem ADAC-Classic Revival Pokal unserem Rolf Lehmann, Horst Pütz und Max Zimmermann alles Gute, Gesundheit und vor allem eine schnelle Genesung, sodass wir bald mit den Dreien zusammen, wieder unseren schönen Oldtimersport gemeinsam ausüben können.