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News Archiv von Mai 2010 bis August 2010

25. August 2010
Kierspe: Gesamtsieg für Michael Lanwehr auf Yamaha


Bei der 7. ADAC KRC Motorrad Veteranen Rallye „Durch das Märkische Sauerland“ 2010, konnte der Wittener Michael Lanwehr auf Yamaha XS 400 Bj. 1979 seinen ersten Gesamtsieg im ADAC Classic Revival Pokal herausfahren.
Einen Bericht zu dieser Veranstaltung können wir uns ausnahmsweise mal ersparen, da es von der örtlichen Presse einen großen Bericht dazu gab, den Sie hier und hier finden.
Aber ein Lob an Fahrtleiter Harald Zawadzki und Lothar Kasper und das Team vom KRC Kierspe wollen wir doch noch los werden. Die Rallye hatte eine Streckenführung vom Allerfeinsten. Selten kann man in Deutschland so schöne Strecken fahren wie hier im Sauerland. Die Ausschilderung war in Ordnung. Das Frühstück und Mittagessen war gut und reichlich. Das die 3. GLP, die Rollprüfung, von den Anwohnern wohl mit Absicht massiv gestört wurde war sehr schade. Das Ergebnis der Rallye wurde dadurch wohl auch stark beeinflusst. Das die Wertungsprüfung aus der Wertung herausgenommen wurde, geht aber in Ordnung.
Die Ergebnisse finden Sie hier.


25. August 2010
Thomas von der Bey fährt Gesamtsieg auf der Bielefelder Radrennbahn


Beim 6. Trackracer-Treffen am 21. August 2010 auf der Bielefelder Radrennbahn, konnte Thomas von der Bey aus Ratingen/Breitscheid auf der AWD-Jap R350 Rennmaschine, die 1924 von dem Großvater von Thomas von der Bey, August Wurring gebaut wurde, mit 5/100 Sekunden vor dem nächsten Fahrer den Gesamtsieg herausfahren. Die Freude im AWD-Team war natürlich riesig, als der Team-Chef persönlich, den goldenen Siegerkranz erhielt.
Das war schon der 2. Gesamtsieg auf der Bielefelder Bahn mit der AWD-Jap R350 nach 2007, mit Armin Redmer als Fahrer.
Einen weiteren schönen Erfolg gab es vor kurzem für das AWD-Team . Am 31. Juli-1.August 2010 konnte bei den Schloss Dyck Classic Days, ein guter 2. Platz herausgefahren werden.


25. August 2010
Nachtrag Ergebnisse: Donnersberg Klassik und Veteranenfahrt Bredstedt


Die Ergebnisse der o.g. Veranstaltung finden Sie jetzt bei den entsprechenden Berichten aus der vergangenen Woche.
Bei Bredstedt finden wir die Ergebnisliste so schlecht gemacht, dass sie zum Gesamteindruck der Veranstalter hervorragend passt.......


25. August 2010
Fahrerservice: neuer Wetterbericht!


Wir haben unseren alten Wetterdienst durch wetteronline.de ersetzt. Bei diesem Anbieter kann man bei der 3-Tage Vorschau genau sehen, wie das Wetter Vormittags, Nachmittags und Abends ist, bzw. wird.
Da können die aktiven Fahrer ihre Kleidung nach dem aktuellen Bericht wählen und brauchen evt. Kein Regenzeug mitnehmen. Wenn es aber doch mal regnet, bitte keine Reklamation an uns......


19. August 2010
Hinrich Rypke feierte Goldene Hochzeit mit 50 Sportkameraden


Hinrich Rypke aus Kölln-Reisiek feierte am 14. August 2010 mit seiner Gattin die gemeinsame Goldene Hochzeit. Neben seinen Verwandten hat er natürlich auch seine Rallyekameraden eingeladen. Alles was in Norddeutschland Rang und Namen hat kam zur "Hochzeit". Es waren sage und schreibe 40 Motorrad-Veteranenfahrer mit ihren alten Motorrädern und noch 3 Automobile aus der Oldtimerszene anwesend. Hinrich Rypke hat sich sehr gefreut, dass so viele Sportfreunde seiner Einladung gefolgt sind. Aus dem ADAC Classic Revival Pokal waren Heiner Allers aus Kiel, Wolfgang Eich aus Hartenholm, Gerhard Fischer aus Hartenholzen, Benno Fricke aus Struvenhütten und Hans-Peter Menke aus Kölln Reisiek anwesend. Im Hotel Sibirien in Elmshorn wurden alle Gäste bestens bewirtet. Der anwesende Pastor hielt eine schöne Predigt. So wurde die Ehe noch mal besiegelt.


19. August 2010
Hanerau-Hademarschen: Überlegener Gesamtsieg für Rolf-Dieter Feddersen


Am 1. August 2010 fand die 24. Int. ADAC Christopherus Oldtimerrallye als Wertungslauf zum ADAC Classic Revival Pokal statt. Über 100 Teilnehmer nahmen die ca. 110km lange Strecke bei gutem Wetter unter die Räder. Nach der Fahrerbesprechung ging es um 10 Uhr auf die hervorragend und auch vorbildlich ausgeschilderte Strecke. Man musste wie üblich nach VfV-Zeichen fahren. Darüber hinaus bekam man einen farbigen Streckenausdruck mit eingezeichneter Strecke. Da konnte also nichts schief gehen . Das kam aber woanders.......
Nach ca. 6-8km kam die vom Fahrtleiter nur mündlich bei der Fahrerbesprechung beschriebene Gleichmäßigkeitsprüfung. Man musste nach dem Vorstart fliegend durch eine Lichtschranke fahren. Auf einem Rundkurs 2 Runden mit einem 22er Schnitt fahren. Nach Ende der 2. Runde ging es wieder als Start gleich durch die Lichtschranke in die 2. GLP die mit einem 26er Schnitt zu fahren war. Da die 2. GLP an die 1. GLP direkt anschloss, musste man also noch einen Teil des Rundkurses fahren. Alles war nach VfV-Zeichen sauber ausgeschildert. Also, 1. und 2. Runde mit Rechtsabbiegerzeichen und nach der Lichtschranke am Rechtsabbieger für die ersten beiden Runden war ein Pfeil zum Geradeausfahren. An dieser Stelle sind aber 13 Motorradfahrer und 12 Automobile falsch gefahren und sind die 3. Runde zusätzlich mit einen 26er Schnitt gefahren.......
Am Ende der 2. GLP ging es durch die Lichtschranke, die gleichzeitig der Start für die 3. GLP war. Es musste mit einem 28er Schnitt gefahren werden. Der Schnitt der 3. GLP war geheim. Man erfuhr den Schnitt erst kurz vor Ende der GLP2 und wurde durch ein großes 28er Schild kurz vor der Lichtschranke angekündigt. Das wir hier richtig verstanden werden, die 3 GLP`s waren richtig gut gemacht und auch alles korrekt ausgeschildert. Aber die Art und Weise wie man die Informationen über die GLP`s bekam, waren überhaupt nicht akzeptabel!!!! So etwas gibt man nicht mündlich bekannt, sondern sollte man auf einem DIN-A4 Blatt vernünftig beschreiben! Der Fahrtleiter war nach der Fahrerbesprechung nicht mehr zu finden. Man konnte also nicht nachfragen. Vor dem Start redete wirklich jeder durcheinander, wie die Prüfungen zu fahren sind. Keiner wusste richtig Bescheid.....
Wenn von ca. 105 Team/Teilnehmern fast 25% falsch fahren, kann es nicht nur an der Dummheit der Fahrer liegen. Und in den Automobilen waren immerhin 2 Personen. Demnach waren 37 Personen nicht in der Lage die GLP`s richtig zu fahren. Hier sollte sich die Fahrtleitung der Manöverkritik stellen und im nächsten Jahr vernünftige Fahrtunterlagen herausgeben.
Das war auch der einzige Kritikpunkt den man zu der Veranstaltung vom AC Hanerau-Hademarschen e.V. im ADAC loswerden musste und konnte.
Auch die Streckenführung war sehr schön. Man kann immer wieder nur staunen wie schön Schleswig-Holstein ist. Frühstück war gut und das Mittagessen sehr gut. Direkt am Nord-Ostseekanal in Oldenbüttel war beim Gasthaus Gosch Kaffeepause. Es war schon bald unglaublich wie viel Kuchen auf die Teilnehmer wartete. (Nebenbei konnte man den Ort kennenlernen wo Helmut Bies sein Kindheit und Jugend verbracht hat.)
Also, es war eine Topveranstaltung. Da gibt es nichts zu deuten. Eben nur mit dem beschriebenen Missverständnis und das war gewaltig.
Das Gesamtergebnis finde Sie hier.
Das Gruppenergebnis der Motorräder finden Sie hier.


19. August 2010
Veteranenfahrt in Bredstedt am 31. Juli 2010: Fahrtleiter führt Teilnehmerfeld bewusst in die Irre......


Bredstedt in Nordfriesland war Austragungsort der 27. Int. ADAC/VFV-Veteranenfahrt des Motorclub „Rund um den Stollberg“. 110 Teilnehmer, zum Teil aus Dänemark, davon 33 Motorräder, gingen an den Start zu einer Rundfahrt von ca. 100 km. Start und Ziel war auf dem Gelände der Bundespolizei.
Zwei Gleichmäßigkeitsprüfungen mit drei Zeitnahmen wurden zur Wertung genommen.
Gleich zu Beginn war fest zu stellen, dass der Streckenplan sehr schlecht war. Eine Kopie in schwarz-weiß, ohne Richtungsangaben. Außerdem war zu sehen, dass sich die Strecke des Öfteren kreuzt und einige Orte zweimal angefahren wurden.
Die Ausschilderung stellte dann für die Motorradfahrer eine große Herausforderung dar. Nach ca. 3 km das erste Problem: Ein Richtungspfeil, ca. 2,5 m entfernt in einem Baum befestigt, wurde übersehen und die erste „Sternfahrt“ begann. Dann, nach der ersten GP, führte ein fehlender Pfeil zu einem unbeschreiblichen Durcheinander. Aus allen Richtungen kamen die Motorräder und keiner wusste weiter, zumal auch der Streckenplan nicht eindeutig die Richtung vorgab. So kam es, dass hier etliche Fahrer bis zu 30 km durch die Gegend irrten, bis dann, wie durch ein Wunder, plötzlich ein Richtungspfeil vorhanden war.
Der restliche Verlauf einschließlich der 2. GP verlief dann einigermaßen rund, bis kurz vor dem Ziel ein schlecht platzierter Pfeil viele Motorradfahrer in eine Autokontrolle schickte und somit 10 Strafpunkte einbrachte.
Wie der Veranstalter später sagte, habe er die Strecke bewusst so angelegt, um das Fahrerfeld etwas zu „sortieren“. Muss so etwas sein ? ? ?
Da dieser Lauf zur Schleswig-Holstein Meisterschaft gewertet wird, werden wohl auch im nächsten Jahr wieder viele Teilnehmer „zähneknirschend“ dabei sein.
Das Ergebnis finden Sie hier.


19. August 2010
13. Oldtimer-Rallye Schönewalde vom MC Lübbenau


Am 25. Juli 2010 fand der 21. Lauf zum ADAC Classic Revival Pokal in Schönewalde in der Niederlausitz mit Start am Motorradmuseum statt. Pünktlich um 10 Uhr wurden nach aufsteigenden Startnummern Automobile und Motorräder gestartet. Die erste, gut ausgeschilderte Etappe, ging über 42,5km bis zum Flugplatz Lönnewitz. Als Bordbuch erhielt man ein doppelseitiges Din-A4 Blatt für die 1. und 2. Etappe. Mit genauer Kilometrierung und zusätzlicher Wegbeschreibung und allen nötigen Informationen. Einfach, aber sehr gut gemacht. Hier könnte sich so mancher Veranstalter ein Beispiel nehmen, die die Fahrer oft mit dicken Bordbüchern überfordern. Bei schönem Wetter, mussten die Fahrer in der ersten Etappe durch die reizvolle Niederlausitz, 6 Zollstock-Prüfungen fahren. Es musste ein seitlicher Abstand von 30cm, mit beiden Rädern parallel zum Balken gefahren werden. Beim Vorwärtsrollen musste man 2m, von hinten gemessen, fahren. Wer hier 0 Punkte fuhr, erhielt von den vielen Zuschauern an dieser Prüfung Szenenapplaus. Überhaupt waren an der gesamten Strecke viele Zuschauer, die den Teilnehmern freundlich zuwinkten. In den Dörfern wurde an vielen Streckenpunkten von den Bewohnern gegrillt, Bierchen getrunken sowie Kaffee und Kuchen verteilt. Es herrschte überall eine gute, freundliche und sommerliche Stimmung. Den Fahrern und Zuschauern hat es Spaß gemacht. Am Gatter musste man 50cm vorwärts fahren. Weiterhin musste man am Tor mittig fahren. Ein Spurbrett musste auch noch gefahren werden. Ein Hupenknopf musste mit Vorder- und Hinterrad überfahren werden. Wenn man zu den Besten zählen wollte, musste man unter 20 Strafpunkte fahren. In der Mittagspause am Flugplatz Lönnewitz gab es eine gute Erbsensuppe mit Wurst. Während der Mittagspause wurden die Teilnehmer von einem Kunstflieger unterhalten, der Kunststücke vorführte, dass einem der Atem stockte. In der zweiten Etappe über 44,3km mussten noch 20 Dk´s angefahren werden. Am frühen Nachmittag war man wieder in Schönewalde am Motorradmuseum im Ziel. Dort konnte man sich mit Kaffee und Kuchen für die Siegerehrung stärken, die auch nicht lange auf sich warten ließ. Unter dem ADAC Rallyestart-Zielbogen hatte man ein Siegerpodest für die besten 3 Fahrer aufgebaut. Für die ersten drei Fahrer gab es schöne Pokale und eine Urkunde. Auch die nachfolgenden Fahrer erhielten eine Urkunde. Und das alles für nur 15,- €uro Startgeld. Das Team vom MC Lübbenau mit dem Vorsitzenden Udo Klauke, dem Fahrtleiter Walter Mahl und der kundigen Hand von Werner George haben eine wirklich gute Veranstaltung für die 103 Teilnehmer durchgeführt.
Die Ergebnisse finden Sie hier.


19. August 2010
Extreme Hitze bei der 6. Donnersberg Klassik in Kerzenheim/Pfalz am 10. Juli 2010


Pünktlich um 10:15 gingen die 55 Motorradfahrer auf die ca. 110km lange Strecke die in zwei Etappen zu fahren war, jeweils mit Start, Re-Start und Ziel vom AMC Kerzenheim/Waldsportplatz. Schon vor dem Start zu diesem 18. Lauf zum ADAC Classic Revival Pokal hatte so mancher Fahrer von der extremen Hitze weiche Knie. In den Fahrtabschnitten durch die Wälder konnte man die Hitze noch gut ertragen. Aber auf den Asphaltstrassen hatte man das Gefühl in einen Heißluftherd herein zufahren. Die Hitze war absolut grenzwertig. Aber da konnte das Team des AMC Kerzenheim mit dem Vorsitzenden Heinz Wirdel und Fahrtleiter Oliver Wirdel auch nichts zu. Auf der landschaftlich reizvollen Strecke und gut gewählten Streckenführung mussten in der ersten Etappe 5 Geschicklichkeitsprüfungen und 3 DK`s angefahren werden. Die erste Prüfung war eine Fahraufgabe, die sich aus 3 Sektionen zusammensetzte. Man musste zuerst mit Vorder- und Hinterrad über eine Hupe fahren. Pro ausbleibendem Hupton gab es 2 Punkte. Direkt nach der Hupe musste man ein langes, schmales Spurbrett fahren. Hier gab es 2 Punkte für Verlassen des Brettes, sowie jeweils 1 Punkt pro gesetzten Fuß. Direkt nach dem Spurbrett musste man nochmal mit Vorder- und Hinterrad über einen weiteren Hupenknopf, Wertung wir zuvor. In dieser 3-fach Prüfung konnte man je nach Können, alles gewinnen oder auch verlieren.....
Danach musste man am Ende der ersten Etappe am Waldsportplatz ein Gatter seitlich fahren und ca. 3m weiter ein Gatter vorwärts. Die Abstände die man fahren musste, variierten bei jedem Fahrer mit 60/70 oder auch 80cm Abstand seitlich und nach vorne. Die Prüfung war auch nicht leicht. Auf kurzem Abstand seitlich und vorwärts die gleichen cm zu fahren ist schwer. Hier gab es pro cm glücklicherweise nur 1/10 Punkt für die Abweichung. Einige Fahrer haben sich hier reichlich Punkte eingefahren, andere Zentimeter-Künstler so gut wie nichts. Mittags wurde von den Damen des AMC Kerzenheim ein gutes Essen serviert. Nachmittags ging es wieder auf die gut ausgeschilderte Strecke zur 2. Etappe hinauf auf den Donnersberg. Schon auf der Anfahrt hatte man einen tollen Blick auf die schöne Landschaft. Die goldenen Kornfelder boten einen tollen Kontrast zu den grünen Wäldern und Wiesen. Oben auf dem Donnersberg an der DK4 musste man eine touristische Frage beantworten, die nicht in die Wertung kam, sondern für eine Sonderwertung herangezogen wurde. Ebenso wie schon in der ersten Etappe in Steinbach am Keltendorf. Nach der Abfahrt vom Donnersberg ging es Richtung Ziel zum AMC-Waldstadion. Nach Kaffee und Kuchen ging es kurzfristig mit der Siegerehrung weiter. Neben Pokalen für die Sieger gab es auch schöne Sachpreise in Form von gutem Bischoff Bier, einer Dose Leberwurst und Gebäck. Nicht zu vergessen das schöne 0,5ltr. Bierglas mit dem Motiv der Donnersberg Klassik. Trotz großer Hitze war es eine schöne und gut gemachte Oldtimerrallye mit anspruchsvollen Fahraufgaben.

Gesamtsieger:
1.Armin Redmer aus Hattingen auf AWD T600 Bj. 1939 mit 0,6 Punkten
2. Michael Mackelborger auf BMW R27-Gespann Bj. 1961 mit 1,0 Punkten
3.“Hessens-Stolz“ Heinrich Mütz aus Zwingenberg auf Vespa G.S. 3 Bj. 1959 mit 1,4 Punkten

Die Ergebnisse:

Klasse 2
Klasse 3
Klasse 4
Klasse 5
Klasse 6


29. Juli 2010
Wussten Sie schon,


dass der fast 80 jährige Helmut Bies aus Iserlohn den Gesamtsieg bei der Werler Klassikfahrt vom MSC Werl e.V. am 27. Juni 2010 mit seiner Ardie Bj. 1954 herausgefahren hat.
Das Rüdiger Bauer aus Tostedt am 20.06.2010 „Rund um die Hoffmann Stadt Fallersleben“ den Gesamtsieg auf seiner BMW R27 Bj. 1967 gefahren hat. Und am 03.07.2010 bei der „24. ADAC Hansa Veteranenrallye Lüneburg“ auf seiner BMW R25/3 mit Seitenwagen Bj. 1954 zusammen mit seinem Beifahrer Jörg Bischel aus Tostedt den Gesamtsieg gefahren hat.
Am 11. Juli 2010 konnte er bei der ADAC Mäcki-Veteranenfahrt in Bad Oldesloe den dritten Gesamtsieg herausfahren. Wieder auf seiner BMW 25/3-Gespann mit Jorg Bischel.
Alle guten Dinge sind eben drei.......


29. Juli 2010
Helmut Bies fährt in Rösrath mit fast 80 Jahren ganz knapp am Gesamtsieg vorbei!


Bei der 13. Motorrad- und Auto-Veteranenfahrt „Rösrath Classic“ am 25. Juli 2010, ausgerichtet vom Automobil Club „Bergischer Löwe“ e.V. 1964 im ADAC, hatte Fahrtleiter Robert Selbach für die 88 Teilnehmer eine wunderschöne Strecke im Bergischen Land für diesen 20. Lauf zum ADAC Classic Revival Pokal 2010 ausgesucht. Da der altbewährte Startplatz in Rösrath auf dem Schützenplatz, aus baulichen Gründen in diesem Jahr nicht zur Verfügung stand, wechselte man in die Nachbarschaft nach Lohmar-Scheid. Damit war man aus der Stadt heraus und schon mitten im herrlichen Bergischen Land. Pünktlich um 10 Uhr ging es nach Startnummernreihenfolge bei Sonnenschein auf die ca. 130km lange Strecke. Auf der ersten Etappe über ca. 65km ging es über Berg und Tal, mit schönen Ausblicken, Kurvenreichen Strecken, durch gemütliche Dörfer, Wald und Flur. Robert Selbach und sein Helferteam hatten in der ersten Etappe 4 Wertungsprüfungen vorgesehen. Zuerst musste ein seitlicher Abstand von 60cm gefahren werden. Danach musste man 150cm vorwärts rollen. Zum Ende der ersten Etappe, kurz vor Rösrath musste man die 3. Prüfung fahren. Es war eine kurze Sollzeitprüfung auf einem Parkplatz, die man in 35 Sekunden fahren sollte. Leider funktionierte die Lichtschranke nicht, die Zeit wurde dann von Hand per Stoppuhr genommen, was aber auch problemlos funktionierte. Wer hier innerhalb von 1 Sekunde Abweichung fuhr, erhielt 0 Strafpunkte. Da aber einige Fahrer ziemlich früh mit der 3. Wertungsprüfung fertig waren, die letzte WP noch nicht aufgebaut war, fuhren die „Frühstarter“ an der 4. WP vorbei, die darauf hin nicht gewertet wurde. Einige „Strategen“ ließen diesen Parkplatz mit WP3 und WP4 komplett aus. Obwohl dieser Platz seit Jahren immer für zwei Prüfungen genutzt wird, haben es einige Fahrer geschafft, daran vorbei zu fahren........ Danach ging es zu Sponsor Ford Schmelzer in Rösrath zur Mittagspause. Nach der „Ehzesupp“ ging es in die 2. Etappe, auf der man noch zwei Durchfahrtskontrollen anfahren musste. Auch in der 2. Etappe, über etwas mehr als 60km, konnte man die Schönheit des Bergischen Landes genießen. Im Ziel tauschten die Fahrer dann die gefahrenen Punkte aus.
Hessens Stolz, Heinrich Mütz mit seinem Vespa-Roller hatte 6 Strafpunkte, ebenso der fast 80-jährige Helmut Bies aus Iserlohn, der seine NSU OSL 201 Bj. 1937 im Stall ließ und auf seiner Ardie Bj. 1954 auch nur 6 Strafpunkte einfuhr. Unser Helmut fuhr beide Zollstockprüfungen mit unglaublichen 0 Punkten!!! Leider versemmelte er die Sollzeitprüfung und kassierte dort 6 Strafpunkte.
Armin Redmer aus Hattingen auf seiner AWD T600 Bj. 1939 fuhr die Zollstockprüfung mit einem und drei Punkten. Dazu 0 Punkte in der Sollzeitprüfung ergaben nur 4 Strafpunkte. Er machte sich damit berechtigte Hoffnung auf den Klassen- und Gesamtsieg. Aber erstens kam es anders und zweitens als man denkt..... Auch Ulrich Peterson aus Bell/Eifel hatte nur 4 Strafpunkte. Damit waren beide Ex-Aequo Punktgleich. Danach wurde das Alter des Motorrad gewertet. Beide hatten ein Motorrad Bj. 1939. Daraufhin entschied das Alter des Fahrers. Der ältere Fahrer war dann eben Ulrich Peterson, der damit auch Gesamtsieger vor Armin Redmer wurde. Helmut Bies wurde 3. und Heinrich Mütz wurde 4. im Gesamtklassement. Vor der Siegerehrung gab es noch ein schönes Buffet, dass von den Aktiven gut angenommen wurde.
Alle Ergebnisse finden Sie hier.


29. Juli 2010
3-Tage-Fahrt in der Lausitz: 5. Lausitz Classic Tour in Spremberg


Im Rahmen der 5. Lausitz Classic Tour für Oldtimer Automobile und Motorräder vom 17.-20. Juni 2010, veranstaltete der MC Lübbenau am 2. Tag den 15. Lauf zum ADAC Classic Revival Pokal 2010. Jeder Fahrttag wurde einzeln mit Siegerehrung Pokalen usw. gewertet. Der Gesamtsieger wurde aus den 3 Einzelveranstaltungen ermittelt. Auf dem riesigen Veranstaltungsgelände vom MC Spremberg, dem sogenannten MC Drom war ein großes Festzelt aufgebaut, wo man leiblich bestens versorgt wurde. Abends gab es dann die Siegerehrung mit anschließendem Tanz und Musik.
Am Sonnabend den 19.06.2010 ging es auf zum ADAC Classic Revival Pokal Lauf über ca. 125km. Es wurde nach den üblichen VfV-Zeichen gefahren. Zusätzlich gab es noch eine Karte mit allen anzufahrenden Orten und ein kompletter Streckenaufschrieb mit Kilometrierung. Es wurde pünktlich um 10 Uhr am Vorstart im MC-Drom gestartet. Danach ging es ca. 4km nach Spremberg auf den Marktplatz zum eigentlichen Start mit viel Publikum. Es wurde in Startnummernreihenfolge sauber und ordentlich gestartet. Es waren ausschließlich Zollstockprüfungen zu fahren. Es musste ein Hupenknopf mit beiden Rädern überfahren werden. Für jeden fehlenden Hupton gab es 10 Strafpunkte.
Dann musste man ein langes schmales Spurbrett fahren. Pro Rad neben dem Brett gab es 10 Strafpunkte.
Am Gatter musste man 75cm Vorwärtsfahren. Seitenabstand an einem Bordstein musste man 80cm fahren. Ein Tor musste mittig gefahren werden. Eine Rollprüfung vorwärts 1,7m musste auch noch gefahren werden. Die 185 Starter konnten mit den Aufgabenstellungen zufrieden sein, es war alles sauber und ordentlich gemacht.
Die Ergebnisse finden Sie hier.


22. Juli 2010
60. Int. ADAC Westfalen-Lippe-Fahrt: Gesamtsieg für Klaus-Dieter Heinz aus Schwerte


Zum 60. Jubiläum der Westfalen-Lippe-Fahrt am 17.07.2010 hat Wolf-Otto Weitekamp alle Register gezogen und den Teilnehmern eine herausragende Veranstaltung geboten. Mit 83 Teilnehmern wurden die jahrelangen Bemühungen des Veranstalters, aus perfekter Organisation, guter Streckenführung und Ausschilderung, knackigen und langen Sollzeitprüfungen, einer nicht zu übertreffenden Versorgung der Fahrer zum Frühstück, zu Mittag, sowie zum Abendbuffet mit diesem großen Teilnehmerfeld belohnt! Nicht zu vergessen die Gastfreundschaft der Schirmherrin der Westfalen-Lippe-Fahrt, Gräfin von Schwerin-Krukemeyer auf Schloss Hüffe in Preußisch Oldendorf. Mittags im Obsthof und das schöne Ambiente beim Re-Start auf Schloss Hüffe. Das ist schon etwas besonderes für die Fahrer. Pünktlich um 10:01 startete der 1. Teilnehmer in die 1. Wertungsprüfung als Sollzeitprüfung über 11,5km nach Veranstalterkilometrierung. Den zu fahrenden Schnitt von 30/36 oder 40km/h musste man vorher auswählen und während der ganzen Veranstaltung einhalten. Die 2. Sollzeitprüfung ging über 25,50km nach Veranstalterkilometer. Danach ging es zur Mittagspause auf Schloß Hüffe.
Zum Re-Start in die 2. Etappe, ging es gleich mit der 3. Sollzeitprüfung über 13,5km nach Veranstaltervorgabe los. Kurz vor Ende der Veranstaltung während der 4. Sollzeitprüfung über 16,5km, ging ein kurzer aber sehr heftiger Regenschauer nieder. Ansonsten war das Wetter nahezu ideal. Vor allem war es nicht zu heiss. Nach dem Zieleinlauf in Stemwede-Halden, wurde am Hotel Rosengarten gegen 18:00 das von den Fahrern sehnlichst erwartete Abend-Buffet eröffnet. Für einige Teilnehmer war es die 5. und wichtigste Wertungsprüfung.....
Auf die Siegerehrung musste man noch einige Zeit warten. Vor der Ehrung der besten Fahrer, wurden noch die Jubiläumsplaketten in Gold, Silber und Bronzewertung verliehen.
Gesamtsieger wurde, nach ca. 100km Streckenlänge, davon 66,8km WP´s, Klaus Dieter Heinz aus Schwerte auf seiner Yamaha XS6550 Bj. 1980 mit einer Abweichung von nur einer Sekunde.
Die ersten 10 Fahrer im Gesamtklassement fuhren innerhalb von nur 2,9 Sekunden Abweichung!

Die Klassensieger:

Klasse 1: Werner Stockmann Stemwede auf Progress 3 HP Bj. 1905 mit 515,28 Punkten
Klasse 2: Horst Kinkelbur Hille auf NSU V2 Bj. 1917 mit 151,12 Punkten
Klasse 4: Uwe Goedereis Löhne, auf NSU 501 T Bj. 1927 mit 3,33 Punkten
Klasse 5: Armin Redmer Hattingen, auf AWD T600 Bj. 1939 mit 3,71 Punkten
Klasse 6: Günther Toben Hamburg, auf Triumph BDG125 Bj. 1955 mit 2,20 Punkten
Klasse 7: Klaus Dieter Heinz Schwerte, auf Yamaha XS 650 Bj. 1980 mit 1,00 Punkten

Wir sind der Meinung, dass es die beste Westfalen-Lippe-Fahrt in den Letzten Jahren war. Jetzt stimmen auch die Teilnehmerzahlen in den einzelnen Klassen, sodass es in jeder Klasse genügend Meisterschaftspunkte zu holen gab.

Die Ergebnisse Finden Sie hier.


22. Juli 2010
Gesamtwertung ADAC Classic Revival Pokal 2010:
Armin Redmer aus Hattingen hat die Gesamtführung übernommen


Der Hattinger A. Redmer mit seiner AWD T600 Bj. 1939, in diesem Jahr, Anfang und Mitte der Saison durch Pleiten, Pech und Pannen nicht richtig in Fahrt gekommen hat seine gute Form zurück gewonnen. Mit insgesamt 6 Klassensiegen, davon 4 Stück hintereinander, einem Gesamtsieg und 4 mal Gesamtzweiter bei den letzten Veranstaltungen hat er seine Krise abgehakt und ist jetzt Gesamtführender im ADAC Classic Revival Pokal 2010 mit 39,36 Punkten.
Heiner Allers aus Kiel, Yamaha RD 250 Bj. 1976 liegt mit 39,10 Punkten an 2. Stelle im Gesamtklassement. Hans-Wilhelm Steer aus Böhme ist mit seiner DKW RT175 GS Bj. 1965 Gesamtdritter mit 38,18 Punkten.
Die komplette aktuelle Meisterschaftstabelle finden Sie hier.


22. Juli 2010
ADAC Oldtimer-Cup Westfalen-Lippe 2010:
Uwe Goedereis führt die Gesamtwertung an


Mit einem Klassensieg und 6. Platz in der Gesamtwertung bei der 60. Int. ADAC Westfalen-Lippe-Fahrt konnte sich Uwe Goedereis aus Löhne mit seiner NSU 501 T Bj. 1927 an die Spitze der Gesamtwertung des ADAC OCWL 2010 setzen. Vorjahresmeister Josef Jäger aus Salzkotten-Thüle ist mit seiner NSU Max Bj. 1953 auf dem 2. Gesamtplatz in Lauerstellung. Auf dem 3. Platz ist „Newcomer“ Bernd Adler aus Dormund mit seiner Norton 15CS Bj. 1967. Es sind noch 2 Läufe, in Kierspe und Dortmund zu fahren. Vielleicht kommt ja doch noch der eine oder andere Fahrer aus dem Mittelfeld zum Zuge. Noch ist alles möglich. Es sind noch 240 Punkte zu holen. Wir werden sehen wie es ausgeht........
Den aktuellen Punktestand finden Sie hier.


22. Juli 2010
ADAC Classic Cup Nord 2010


Den aktuellen Meisterschaftsstand finden Sie hier.


22. Juli 2010
Vergiftete Atmosphäre durch angebliche GPS Benutzung in den Wertungsprüfungen


Im ADAC Classic Revival Pokal gibt es seit einiger Zeit Ärger unter den Fahrern wegen angeblicher Benutzung von GPS-Geräten. Es halten sich Gerüchte, dass einige Fahrer mit GPS fahren. Es wurden auch schon Fahrer darauf angesprochen, weil sie in den GLP`s beobachtet wurden und durch seltsames Verhalten auffällig wurden. Es sollen auch schon Fotos vorliegen, die mit Teleobjektiven aufgenommen wurden......
Wir sind der Meinung, wer im Oldtimersport mit GPS fährt, sollte bei der Rallye Paris-Dakar starten, oder die Wüste Gobi durchqueren. Aber in unserem schönen Sport haben die Dinger nichts zu suchen. Das sollte Ehrensache sein!! Deshalb wird auch gerade eine Ehrenkodexerklärung ausgearbeitet, bei der sich die Fahrer verpflichten ohne GPS zu fahren. Wer mit so einem Gerät erwischt wird, soll auf Wunsch der Fahrergemeinschaft von der Meisterschaft ausgeschlossen werden. Es sollen Kontrollen auch in den GLP´s durchgeführt werden. Bei den Veranstaltungen in Hinterweidental wurden mit modernen Motorrädern verschiedene Fahrer während der Fahrt in den GLP`s Kontrolliert.......
Das man es auch anders machen kann, zeigt Wolf-Otto Weitekamp bei der Westfalen-Lippe-Fahrt. Hier gibt es keine Gleichmäßigkeitsprüfungen mehr, sondern nur noch Sollzeitprüfungen! Da nützt auch kein GPS etwas. Über die weitere Entwicklung dieser traurigen Angelegenheit werden wir weiter berichten.


22. Juli 2010
ADAC Classic Revival Pokal: Klasse 5 am härtesten umkämpft


Als die Klasse 5 mit den Baujahren von 1961-1970 vom ADAC CRP Koordinator Rolf Lehmann aus Ibbenbüren auf Wunsch der Fahrer eingeführt wurde, gab es zuerst eigentlich zu wenige Fahrer die in dieser Klasse an den Start gingen. 2010 ist es aber so, dass die Klasse sogar heißer umkämpft ist als die Klasse 4. Während in den anderen Klassen meistens ein starker Fahrer seine Klasse dominiert, sind in der Klasse 4 gerade mal 2 Fahrer die sich nicht einig sind, wer Meister wird. Aber in der Klasse 5 sind Wolfgang Eich aus Hartenholm, Gerhard Fischer aus Hartenholzen, Youngster Robin Lewe aus Sommerfeld, Reinhold Bikar aus Lübbenau, sowie die beiden Multimeister Rüdiger Bauer aus Tostedt und Max Zimmermann aus Köln in Lauerstellung. Auch Harald Zawadzki aus Hagen muss man noch zum Favoritenkreis zählen. Das er es kann, hat er mit einigen Klassensiegen schon gezeigt. Wir sind gespannt wer hier Meister wird.


07. Juli 2010
Hitzeschlacht in Weil der Stadt


Der MSC Weil der Stadt e.V. im ADAC und VfV veranstaltete am 3. Juli 2010 den 17. Lauf zum ADAC Classic Revival Pokal. In diesem Jahr fand der Start auf dem Marktplatz in der schönen Altstadt und nicht mehr auf dem Festplatz statt. Nach dem Frühstück, es gab süßen Kuchen (!!), Brezeln und dazu Kaffee, ging es pünktlich um 10 nach Startnummern in aufsteigender Reihenfolge mit einer Kaltstartprüfung als WP1 los. Wer sein Motorrad nicht innerhalb von einer Minute mit der dafür vorgesehenen Startvorrichtung in Gang setzte, erhielt 10 Strafpunkte. Jeder Starter wurde von Horst Armbruster vom VfV, mit einem fachlich hervorragenden, kurzen Steckbrief zum Fahrzeug gestartet. Es ist schon unglaublich was dieser Mann für ein Fachwissen über Automobile und Motorräder hat. Auch einige „Anekdötchen“ kamen natürlich noch dazu.
Start Nr. 1 hatte „Feldwebel“ Günter Henrici aus Kitzingen mit seiner Omega Sport von 1919. Zügig wie gewohnt donnerte „Feldwebel“ Henrici in die erste Runde über ca. 60km los. Aber gleich ca. 50m nach dem Start an der WP2, 2x Hupenknopf, vorbei. Dafür erhielt er dann gleich 10 Strafpunkte..... Trotzdem konnte er einen Klassensieg vor Michael Meyer aus Frankfurt auf seiner Monet et Goyon Bj. 1928 in der Klasse M2 herausfahren. Die Klasse M3 wurde eine sichere Beute vom achtfachen ADAC Classic Revival Pokal Sieger Armin Redmer aus Hattingen auf AWD T600 Bj. 1939 mit nur 7 Srafpunkten. Damit wurde er mit einem Strafpunkt Rückstand, auch 2. im Gesamtklassement.
In Klasse M4 siegte Fritz Huber auf seinem Progress Roller Bj. 1959. Er fuhr auch den Gesamtsieg mit 6 Punkten heraus.
Die Klasse M13 gewann der Sportleiter vom MSC Porz, Werner Reinl aus Wegberg auf seiner BMW R50/5 Bj. 1971.
Die Klasse D14, Vorkriegsgespanne gewann Horst Scherrmann auf BMW R75 Bj. 1943.
Die Klasse D15, Gespanne, gewann Karl-Heinz Maier auf BMW R50 Bj. 1955.
Die WP3 war eine 3330m lange GLP die mit einem 36er Schnitt zu fahren war.
Bei der WP4 zum Ende der 1. Runde auf dem Festplatz der Stadt Weil, musste ein seitlicher Abstand von 1m gefahren werden. Direkt danach musste man ein Gatter vorwärts mit 70cm Abstand fahren.
Was hier, bei Prüfung 4 und 5, positiv auffiel, war die Möglichkeit, seinen Haltepunkt zu korrigieren. Hier sollte sich so manch Veranstalter ein Beispiel nehmen. Es wurde einfach genauer gefahren. Damit gab es nicht so viele frustrierte Fahrer wie bei sonstigen Zollstock-Grand-Prix wegen zu viel eingefangener cm. Und ein vernünftiges Ergebnis ist auch dabei herausgekommen.
Danach ging es zur wohlverdienten Mittagspause am Marktplatz in Weil. Für die meisten Fahrer wurde es Zeit in den Schatten zu kommen, denn die Hitze auf der Strecke war einfach brutal. Besonders die beiden Zollstockprüfungen auf dem Festplatz waren, in der Mittagspause kein Zuckerschlecken. Es gab keinerlei Schatten und der Verbundpflasterplatz strahlte die Hitze gnadenlos zurück. Wer hier in der Schlange vor den Prüfungen anstand, wusste was er getan hatte....... Aber das soll keine Kritik an den Veranstalter sein.
Nach der Mittagspause ging es in die 2. Runde auch über ca. 60km Streckenlänge.
Die 6. WP war in Runde 2 als geheime Prüfung angekündigt. Es war eine Rollprüfung über ca. 5,60m. Man musste schätzen wie viel Umdrehungen das Vorderrad auf einer vorgegebenen Strecke macht. Je ¼“ Radumdrehungen Abweichung gab es drei Strafpunkte, das war wohl etwas viel meinen wir, aber es war ja für alle Fahrer gleich. Hier endete so mancher sicher geglaubte Klassensieg. Auch der Gesamtsieg wurde hier entschieden. So ist das eben.......
Es mussten noch 2 DK`s angefahren werden. Fürs Auslassen gab es jeweils 20 Punkte. Die Streckenführung rund um Weil der Stadt war gut gewählt und ging durch reizvolle Landschaften. Wobei man doch wohl mehr seine Augen auf den Schatten als auf die schöne Landschaft gerichtet hatte. Die Ausschilderung auf der Strecke war auch gut gemacht. Die Veranstalter haben eine gute Veranstaltung durchgeführt bei der es nichts zu meckern gab. Neben schönen Pokalen für die Sieger und Platzierten gab es auch noch eine schöne Jubiläumsplakette. Schon am Montag konnte man die Ergebnisse vom MSC Weil der Stadt im Internet finden. Am Dienstag den 6.7.2010 waren die Ergebnisse von Weil schon in der Wertungstabelle im ADAC Classic Revival Pokal veröffentlicht. So wünschen sich die Fahrer das immer.
Die Ergebnisse finden Sie hier.


07. Juli 2010
Topveranstaltung in Bad Segeberg


Der AMSC Bad Segeberg veranstaltete am 27. Juni 2010 seine 30. Int. ADAC Veteranenfahrt Bad Segeberg. Es war der 16. Lauf zum ADAC Classic Revival Pokal. Insgesamt gingen 145 Teilnehmer an den Start, davon 49 Motorrad-Oldtimer. Die Strecke war ca. 125km lang und war in zwei Fahrtabschnitte als Vormittags und Nachmittagsrunde unterteilt.
Nach dem gemeinsamen Frühstück, ging es vom Vorstart auf den Marktplatz in Bad Segeberg in den ersten Fahrtabschnitt. Es waren auf der Strecke 3 GLP`s zu fahren. In der ersten GLP musste auf unbekannter Streckenlänge ein 29er Schnitt gefahren werden. (GLP1 war ca. 5km lang)
Die GLP2 war ein Rundkurs, auf dem man in der ersten Runde seine Zeit setzten und in der 2. Runde die Zeit bestätigen musste. Es waren immer mehrere Autos und Motorräder in der GLP. Teilweise hatte man schon seine Mühe mit langsameren Automobilen oder Gespannen. Es war aber trotzdem eine GLP die gut zu fahren war und auch Spaß gemacht hat. Nach der Mittagspause in Leezen, mit Schweinebraten Rotkohl und Kartoffeln, ging es in den 2. Fahrtabschnitt Rund um Bad Segeberg durch die wunderschöne Holsteinische Schweiz. Zum Ende der Veranstaltung musste man noch die 3. GLP in der Fußgängerzone von Bad Segeberg fahren. Es musste einen Sollzeitprüfung über 100m in 30 Sekunden gefahren werden.
Die 30. Veteranenfahrt in Bad Segeberg war hervorragend organisiert, gut ausgeschildert, führte durch landschaftlich schönste Landschaften. Als Fahrer konnte man einfach nur mehr als zufrieden sein.
Vor allem zeigte der Veranstalter mit seinen gut gemachten GLP´s, wie so etwas ohne Krumme Durchschnitte und sonstigen Mumpitz sauber und Chancengleich für Autos und Motorräder gemacht wird. Hier konnte sich so mancher Veranstalter mal ansehen wie man eine gute Veranstaltung zur Zufriedenheit aller Fahrer durchführt.

Die Klassensieger wurden:

Klasse M1/M2: Friederich Knudsen aus Henstedt-Ulzburg auf Zündapp Bj. 1927 mit 9,6 Punkten
Klasse M3: Armin Redmer aus Hattingen auf AWD T600 Bj. 1939 mit 3,5 Punkten
Klasse M4: Klaus Schütt aus Meldorf auf BMW R25/3 Bj. 1955 mit 2,9 Punkten
Klasse M5: Wolfgang Eich aus Hartenholm auf Hercules V1 Bj. 1970 mit 5,8 Punkten
Klasse M6: Heiner Allers aus Kiel auf Yamaha RD250 Bj. 1976 mit 3,5 Punkten
Gespannklasse: Gerhard Peters/Horst Füllmer aus Bimöhlen auf Horex Imperator mit 18,9 Punkten

Gesamtsieger:

1. Klaus Schütt aus Meldorf mit 2,61 Punkten
2. Armin Redmer aus Hattingen mit 2,80 Punkten
3. Ronni Lewe aus Sommerfeld mit 3,06 Punkten
4. Heiner Allers aus Kiel mit 3,50 Punkten
5. Fiete Knudsen aus Hemsted-Ulzburg mit 5,76 Punkten


Die Klassenergebnisse finden Sie hier.
Das Gesamtergebnis finden Sie hier


23. Juni 2010
Terminüberschneidungen: Die Veranstalter nehmen sich gegenseitig die Teilnehmer weg!


Am Wochenende vom 12/13. Juni 2010 gab es insgesamt 5(!!) Läufe zum ADAC Classic Revival Pokal in Deutschland. Wir fragen uns ob so was sein muss.
Den Veranstaltern fehlen die Starter und damit das Startgeld in der Clubkasse. Die Klassen, vor allem bei den Vorkriegsmotorrädern werden nicht mehr richtig voll.
Das macht weder den Veranstalter noch den Teilnehmern, die ernsthaft um die Meisterschaft fahren, Spaß. Vielleicht sollte man sich seitens des ADAC doch mal endlich Gedanken zu diesen Terminüberschneidungen im ADAC Classic Revival machen! Dazu kommt im August noch die Terminüberschneidung im CRP mit der Windmilltrophy in Holland. Hier wäre dann der VfV gefragt, warum der Termin zur Windmilltrophy so spät bekannt gegeben wird. Wir haben an dieser Stelle schon einige Male auf die Terminüberschneidung hingewiesen. Leider passiert aber nichts. Beim ADAC und VfV müssen die Terminanmeldungen der Veranstalter bis zum Oktober für das folgende Jahr erledigt sein. Dann kommt irgendwann im Frühjahr der Termin für die Windmilltrophy. Das ist immerhin die Mannschaftseuropameisterschaft im Veteranen/Oldtimer-Rallyesport für Vorkriegsfahrzeuge. Die Vorkriegsfahrer, die aber im ADAC CRP noch Punkte für die laufende Meisterschaft benötigen, können dann nicht die Windmilltrophy fahren! Das müssten doch auch die Herren Funktionäre verstehen, dass so etwas nicht sein kann.
Die Meinung der Fahrer ist, dass auf dem Termin der Windmilltrophy kein Meisterschaftslauf zum ADAC Classic Revival Pokal durchgeführt werden dürfte. Dazu müsste aber der Termin der Windmilltrophy auch im Oktober des Vorjahres bekannt gegeben werden, sonst kann niemand richtig planen, weder der ADAC oder VfV bzw. die Veranstalter.


23. Juni 2010
Kannenbäckerland: Max Zimmermann, erster Start im Jahr und gleich Gesamtsieger!


Bei der 26. ADAC Kannenbäckerland Oldtimerrallye am 12.06.2010, hatte Fahrtleiter Hermann Fuchs vom MSC Kannenbäckerland e.V. im ADAC wieder eine Topveranstaltung mit einigen Überraschungen vorbereitet. Auf der ca. 120km langen Strecke mussten jeweils 2 Runden vom Veranstaltungsgelände in Moschheim in der Nähe von Ransbach-Baumbach gefahren werden. Nach dem Frühstück gingen um 9:45 Uhr leider nur 32 Motorräder in die erste Runde durch den schönen Westerwald. Es mussten 3 Zollstockprüfungen, seitlicher Abstand am Lenker 75cm, Vorwärtsrollen über eine festgelegte Strecke, gefahren werden. Der Fahrer musste vorher angeben wie viel Umdrehungen das Vorderrad für den Weg braucht. Pro ¼ Radumdrehung Abweichung gab es einen Strafpunkt. Danach ging es direkt in die nächste Prüfung. Es mussten 150cm Vorwärts gerollt werden, von hinten gemessen.
Danach ging es noch in 2 gut gemachte GLPs jeweils mit 29er und 28er Schnitt zu fahren. Beim Zieleinlauf gab es dann statt der erwarteten Hupenknopfprüfung eine Geschwindigkeitskontrollprüfung die mit 14km/h zu fahren war. Hier verschenkten einige Strategen ihre sichreren Klassensiege durch diverse „Klassenbestzeiten“........
In der 2. Runde nach der Mittagspause hatte Hermann Fuchs, von der Streckenführung über Berg und Tal, sowie von den landschaftlichen Eindrücken eine wunderschöne Strecke ausgesucht, die wohl nicht besser sein konnte. Es waren zum Teil steile Bergstücke und Abfahrten zu fahren, so das die alten Fahrzeuge richtig gefordert wurden. Das hat richtig Spaß gemacht! So wurde diese Zuverlässigkeitsfahrt ihrem Namen voll auf gerecht. Das es so schöne Strecken im Westerwald gibt, ist schon eine Freude. 3 Durchgangskontrollen waren auch noch anzufahren, an denen man zum Teil noch Sonderwertungen erledigen musste, die aber nicht die Wertungspunkte beeinflussten.

Die Klassensieger:
Klasse 1 (bis 1930): Mähler Rudi, Schalksmühle Tornax Bj. 1930 36,4 Punkte
Klasse 2 (bis 1945): Weisz Josef, Eltville Harley Davidson Bj. 1940 39,39 Punkte
Klasse 3 (bis 1960): Hofmann Karl Ernst, BMW Bj. 1949 12,98 Punkte
Klasse 4 (bis 1970): Zimmermann Max, Zündapp KS75 Bj. 1962 10,59 Punkte
Klasse 5 (bis 1985): Adam Harald, Yamaha AS 125 Bj. 1972 35,29 Punkte
Klasse 6 Gespanne: Nickel Jörg, BMW Bj. 1955 53,39 Punkte
Mannschaftssieger: KRC Kierspe mit den Fahrern: Klaus Heseler, Michael Meyer, Michael Lanwehr und Mannschaftskapitän Harald Zawadzki

An dieser Stelle möchten wir uns auch im Namen aller Motorradfahrer für diese tolle Veranstaltung bei Hermann Fuchs und seinem Helferteam bedanken. Hier passt es einfach! Sicher kommen alle Fahrer gerne wieder.


10. Juni 2010
ADAC Classic Revival Pokal 2010: Die Ausgangspositionen sind bezogen


In den Klassen 1 bis 4 sind die gleichen Fahrer, die schon 2009 vorne waren, auch in diesem Jahr wieder tonangebend.
In der Klasse 5 gibt es die ersten Überraschungen. Bernd Adler aus Dortmund und Harald Zawadzki aus Hagen haben in der jungen Saison gute Ergebnisse vorgelegt und sind dadurch auf die Plätze 2 und 3 vorgefahren.
Auch in der Klasse 6 sind schon einige Überraschungen zu verzeichnen. Der 2. Platz von Michael Lanwehr aus Witten sowie der 3. Platz von Alex Rasmussen aus Dänemark gehören sicher dazu. Auch der 4. Platz von Stefan Oehlenberg aus Schloß Holte ist beachtenswert. Er fängt gerade erst in unserem Sport an, hat in seinem Vater aber den richtigen Coach hinter sich, der ihm zeigen kann, wie es gemacht wird.
In der Gesamtwertung ist die Situation folgendermaßen:
Heiner Allers aus Kiel liegt mit 3 Klassensiegen (auf drei verschiedenen Motorrädern!!) auf Platz 1. H.W. Steer mit 2 Klassensiegen hintereinander, liegt auf Platz 2. Armin Redmer aus Hattingen auch mit 2 Klassensiegen, auf Platz 3. In Lage musste er nach Klassenbestzeit seinen sicheren Klassensieg mit defektem Hinterrad abhaken. Im Moment lernt A. Redmer die Kehrseite der Medaille kennen. Nach diversen Pleiten, Pech und Pannen hat er für seine Verhältnisse einen verhaltenen Start in die neue Saison hingelegt. Nach den vielen Erfolgen in den letzten vier Jahren, ist es aber wohl normal, dass auch mal Schwierigkeiten kommen.
Auf Platz 4, Hinrich Rypke aus Kölln Reisiek. Der alte Fuchs hat auch schon zwei Klassensiege auf dem Konto. Auf Platz 5 kommt schon Josef Jäger aus Salzkotten-Thüle. Auf Platz 6 liegt „der harte Hund aus der Nordheide“ Rüdiger Bauer aus Tostedt.
Auf Platz 7,8 und 9 die ersten richtigen Überraschungen in der Gesamtwertung , mit Michael Lanwehr aus Witten, Bernd Adler aus Dortmund und Harald Zawadzki aus Hagen. Platz 10 in der Gesamtwertung belegt Günther Toben aus Hamburg.

Der Stand in der Gesamtwertung 2010:
1. Heiner Allers, Kiel, Yamaha RD250 Bj. 1976 36,22 Punkte
2. H.W. Steer, Böhme, DKW RT175GS Bj. 1955 35,04 Punkte
3. Armin Redmer, Hattingen, AWD T600 Bj. 1939 34,65 Punkte
4. Hinrich Rypke, Kölln Reisiek, BMW R42 Bj. 1927 32,87 Punkte
5. Josef Jäger, Salzkotten-Thüle, NSU Max Bj. 1953 31,00 Punkte
6. Rüdiger Bauer, Tostedt, BMW R27 Bj. 1965 28,68 Punkte
7. Michael Lanwehr, Witten, Yamaha XS 400 Bj. 1979 27,49 Punkte
8. Bernd Adler, Dormund, AJS 18-Gespann Bj. 1962 27,10 Punkte
9. Harald Zawadzki, Hagen, Hercules K125 Bj. 1970 26,24 Punkte
10. Günther Toben, Hamburg, Triumph BDG 125 Bj. 1955 26,14 Punkte

Die komplette Ergebnisliste finde Sie hier.


10. Juni 2010
RAC Ratzeburger Veteranen Rallye gut im ADAC Classic Revival Pokal integriert


Die 41. Int. ADAC-RAC-Veteranen Rallye in Ratzeburg hat zum ersten Mal einen Prädikatslauf zum ADAC-CRP für Motorräder erhalten. Man kann es gleich vorweg nehmen, der Ratzeburger AC e.V. im ADAC mit Fahrtleiter Rainer Voth hat die Veranstaltung mit gutem Niveau durchgeführt, alles war gut organisiert und ist problemlos abgelaufen. Die Fahrer aus dem ADAC-CRP waren sich einig, die Veranstaltung war gut und sollte seinen festen Platz im Classic Revival Pokal erhalten.
Start und Ziel war auf dem schönen Marktplatz in Ratzeburg. Schon am Freitagabend gab es im Festzelt Rockmusik, sowie Bratwürstchen und kühle Getränke. Am Samstagmorgen ging es nach dem Frühstück um punkt 10 Uhr mit der Startnummer 1 auf die Strecke. Früher wurde beim RAC nur nach Karte gefahren. Beim CRP-Lauf wurde aber zusätzlich mit VfV-Zeichen ausgeschildert. Die Ausschilderung war in Ordnung, es gab keine Probleme auf der Strecke.
Es musste eine Rollprüfung als Sollzeitprüfung in 25 Sekunden mit Start und Ziellichtschranke mit stehendem Motor bewältigt werden. Fußeln war verboten, dafür gab es Strafpunkte. Die Prüfung war interessant, gut gemacht und gut zu fahren. Weiterhin gab es eine GLP mit unbestimmter Streckenlänge. Der Schnitt konnte selbst gewählt werden. Man konnte 21/26 oder 32km/h fahren. Eine Zollstockprüfung, 90cm vorwärts, musste auch gefahren werden. Auf der Strecke gab es 16DK`s (!!) Hier gab es wie im Norden üblich, immer noch die Möglichkeit, Negativkontrollen der Autofahrer zu erwischen. Hiervon machten einige Fahrer, auch Classic Revival Pokal Experten, leider gebrauch. Es waren 27 Motorräder am Start, davon 15 Fahrer als gemeldete Classic Revivalfahrer. Mit den CRP-Fahrern hat der Veranstalter das Teilnehmerfeld der Motorräder gut aufgefüllt. Im nächsten Jahr werden sicher noch mehr Fahrer aus dem CRP am Start sein, denn die Streckenführung rund um Ratzeburg war gut gewählt, landschaftlich sehr schön und gut zu fahren.
Die Siegerehrung war um 19 Uhr angesetzt. Hier sollte man als CRP-Veranstaltung auf die Fahrer Rücksicht nehmen, die 5 oder 6 Stunden Anfahrt haben. Bis um 17 Uhr sollte eine Siegerehrung bei einem Meisterschaftslauf doch stattfinden. Wenn man noch die beiden Fragen auf der Strecke als Kritikpunkt sieht, gibt es nichts weiteres zu bemängeln.
Ratzeburg gehört in den Classic Revival Pokal-Terminkalender. Es wäre schön, wenn die Ratzeburger auch in Zukunft dabei wären.
Die Ergebnisse finden Sie hier.


10. Juni 2010
Wiking Historic in Schleswig: Motorradgesamtsieg für Hinrich Rypke


Bei der 15. ADAC Wiking Historic am 30. Mai 2010 in Schleswig zeigte der alte Fuchs Hinrich Rypke aus Kölln-Reisiek mit seinem Gesamtsieg auf seiner BMW R42 Bj. 1927 allen, wo die Gasschieber stehen müssen. Auf der ca. 120km langen Strecke waren 4 Zeitkontrollen, viele DK`s und 4 Gleichmäßigkeitsprüfungen von den 122 Teilnehmern zu bewältigen. Wolfgang Hannemann und sein Team vom AC Schleswig e.V. im ADAC hatten eine wunderschöne Strecke durch das schöne Schleswig-Holstein über schmale Sträßchen und Wirtschaftswege, durch verschlafene Dörfer mit roten Lehmziegelhäusern, Feld, Wald und Wiesen ausgesucht. Schöner konnte die Fahrtroute nicht sein. Leider war der Himmel den ganzen Tag über bedeckt, bis es nach der Mittagspause anfing, wie aus Kübeln zu regnen..... Trotz wetterfester Kleidung haben die meisten Fahrer bei dem extremen Regen wohl einen nassen Hintern bekommen.....
Die Strecke war gewohnt gut mit VfV-Zeichen ausgeschildert. Dazu bekam man einen übersichtlichen Kartenausdruck von der gesamten Strecke. Man musste sich aber vor Negativ-Kontrollen der Automobile sehr in acht nehmen. Hier konnte man sich schnell Strafpunkte einfangen.
Die GLP 1 war auf unbekannter Streckenlänge mit einem 30er Schnitt zu fahren. Die GLP 2 auch auf unbekannter Streckenlänge, mit einem 28er Schnitt. Die GLP 3 war als Sollzeitprüfung mit 1870m in 259 Sekunden zu fahren. Die GLP 4 war auch als Sollzeitprüfung auf einem Rundkurs mit Wirtschaftswegen und einer Länge von 1270m in 190,5 Sekunden zu fahren. Alle Prüfungen waren gut gemacht und gut zu fahren.
Die Wiking Historic ist eine Veranstaltung fürs richtige Rallyeherz. ZK´s, DK´s, Orientierung, gute GLP´s. Alle Kontrollen waren mit mindestens 2 Personen besetzt. Es ist schon erstaunlich wie der AC Schleswig die vielen Helfer mobilisiert.
Die Mittagspause fand in einem gepflegten Landgasthaus statt. Es gab ein gutes Essen mit Schweinebraten, Soße, Rotkohl, Salzkartoffeln und Kroketten. Das war ein richtig gutes Essen. Da hat man als Fahrer schon so manch andere Katastrophe erlebt....... Das Frühstück und der Kaffe mit Kuchen beim Zieleinlauf im Schleicenter waren auch gut. Die Siegerehrung wurde zügig durchgeführt. Hier gab es den einzigen Wermutstropfen der Veranstaltung. Die Pokale waren doch ein wenig bunt und nicht besonders schwer. Dafür ist die Rallye-Plakette der Wiking Historic eine der schönsten Plaketten, die man im Jahr bei Rallyes bekommt.

Die Klassensieger wurden:
Klasse 02: Rypke, Hinrich aus Kölln Reisiek auf BMW R42 Bj. 1927
Klasse 03: Redmer, Armin aus Hattingen auf AWD T600 Bj. 1939
Klasse 04: Steer, Hans-Wilhelm aus Böhme auf DKW RT175GS Bj. 1955
Klasse 05: Eich, Wolfgang aus Hartenholm auf Hercules V1 Bj. 1970
Klasse 07: Lau, Frank aus Hamburg auf BMW R60/6 Bj. 1974

Bei den Mannschaften wurde kein Nenngeld erhoben! Der Erfolg waren 8 Mannschaften die um den Mannschaftssieg fuhren. So würden die Fahrer es immer gerne haben. Ohne Moos viel los...... Da sollten die Veranstalter grundsätzlich mal nachdenken, ob man es so nicht immer machen sollte. So bekommt man auch Mannschaftsmeisterschaften zum laufen.
Die siegreiche Mannschaft war das Team vom Oldtimer Treff-Hartenholm mit den Fahrern Wolfgang Eich, Benno Fricke, Armin Redmer, Hans-Wilhelm Steer und Günther Toben. Schon jetzt sollte man sich auf die 16. Wiking-Historic 2011 freuen.
Die kompletten Ergebnisse finden Sie hier.


27. Mai 2010
Letzte Meldung:
Harald Zawadzki aus Hagen führt im ADAC Oldtimer-Cup Westfalen-Lippe 2010 die Gesamtwertung an!


Den Stand in der Gesamtwertung finden Sie hier.
Einen ausführlichen Bericht über die Meisterschaft finden Sie demnächst hier bei uns.


27. Mai 2010
30. Int. Ibbenbürener Motorrad-Veteranen-Rallye 2010. Eine logistische Meisterleistung mit über 400 Teilnehmern


Das die Rallye bei über 400 Teilnehmern so reibungslos abläuft, hätte man im Vorfeld nicht geglaubt! Während es im vorigen Jahr noch mit den 10 Sekundenabständen am Start und bei den Gleichmäßigkeitsprüfungen einige Probleme gab, hatte das Team vom AMC Ibbenbüren unter Fahrtleiter Hans Schmidt in diesem Jahr alles perfekt im Griff. Das Fahrerlager platzte aber doch aus allen Nähten. Wer erst Freitagabend spät kam, fand nur schwierig einen Platz im Fahrerlager.
Was in diesem Jahr bei den Fahrern nicht gut ankam, war der Mittagshalt in Osnabrück. Hier ist so manche der alten Maschinen, aufgrund der vielen Ampeln und des Verkehrs, an ihre thermische Grenze gekommen. Auch das freie Mittagssüppchen war wohl absolut misslungen.....
Die Streckenführung am Samstag zur Marina Recke über 46,6 Kilometer und am Sonntag über 93,8km war sehr gut gewählt und schön zu fahren.

Hier ein Bericht über den Gesamtsieg von Reinhold Grönemann beim Gleichmäßigkeitslauf im Stadion-Ost:
Reinhold Grönemann kommt bis auf 0,24 Sekunden an Idealzeit heran
Das ist schier unglaublich: Minimale 0,24 Sekunden betrug bei Reinhold Grönemann aus Osnabrück die Abweichung von der Idealzeit beim Gleichmäßigkeitslauf am Samstag im Stadion Ost. Der 73-Jährige fuhr mit seiner Wanderer von 1913 die 2000 Meter in einer Zeit von 5:06,38 Minuten - optimal wären 5:06,14 Minuten gewesen. Auf Rang 2 folgt Egbert Deumer aus Münchenbernsdorf auf einer Ardie, Baujahr 1926und Peter Langel aus Bonn mit seiner Clement von 1902, die das älteste Motorrad der gesamten Veteranenrallye war. Sowohl Deumer (+0,52 Sekunden) als auch Langel (+0,79 Sekunden) langen unter einer Sekunde Abweichung. Beide haben übrigens selbst schon den Gleichmäßigkeitslauf gewonnen: Egbert Deumer im Jahr 200 und Peter Langel sogar zweimal - 1999 und 2002.
Die Ergebnisse dazu: Gesamtergebnis, Klassenergebnis

Hier ein Bericht zur 30. Veteranenrallye:
Horst Kinkelbur gewinnt 30. Veteranenrallye
Mit 1,368 Punkten oder 2,73 Sekunden Abweichung von der Idealzeit hat Horst Kinkelbur aus Hille in Ostwestfalen auf einer NSU, Baujahr 1917, die 30. Int. Ibbenbürener Motorrad-Veteranen-Rallye gewonnen. Auf Rang 2 landete Markus Grafe aus Westerkappeln, der eine Wanderer, Baujahr 1918 bewegte. Er hatte lediglich 0,244 Punkte mehr. Bester nichtdeutscher Fahrer war Hans Bernet aus Wängi in der Schweiz auf Rang 3, der eine Allegro Tourenmodell, Baujahr 1928, über die insgesamt 140,4 Kilometer rollen ließ. Davon mussten in drei Prüfungen zusammen 22,9 Kilometer mit möglichst gleichmäßiger Geschwindigkeit durchfahren werden. Bereits auf Gesamtrang 5 findet sich der erste Ibbenbürener: Ulrich Harte war mit 2,025 Punkten gleichauf mit dem Henk van der Veen (Ruinderwold), musste sich mit seiner Fisker & Nielsen Nimbus L von 1935 aber hinter dem Niederländer einreihen, da van der Veens Terrot Motorette 3 mit Baujahr 1914 deutlich älter ist als Hartes Motorrad.
Die Ergebnisse dazu: Gesamtergebnis, Klassenergebnis

Hier ein Bericht über den Mannschaftswettbewerb mit dem Sieg der Oldtimerfreunde Schwarzheide:
2. Oldtimerfreunde Schwarzheide die Zweite
Zum zweiten Mal nach 2006 haben die 2. Oldtimerfreunde Schwarzheide den Mannschaftswettbewerb gewonnen. Damit geht der Wanderpokal - eine große Schiffglocke - für ein Jahr in die Nähe des Spreewaldes. Das Team aus Rüdiger Jung (Triumph B200 von 1938), Fritz Konschak (BMW R61, Baujahr 1938), Joachim Kosack (BMW R51 von 1938) und Andreas Polansky (Urania, Baujahr 1939) entschieden den Wettbewerb eindeutig durch das neu eingeführte Mannschaftszeitfahren im Stadion Ost für sich. Hier hatten sie nur 2,760 Punkte und dadurch mit 40,606 Punkten insgesamt die Nase vorn. Zweiter wurden mit 43,931 Punkten die D-Rad-Haie aus Werner Ehlers (D-Rad R0/6SW , Baujahr 1928), Arndt Ehlers (D-Rad R9 von 1929), Andrea Ehlers-Frank (D-Rad R20 von 1932) und Harald Frank (D-Rad R11, Baujahr 1931). Rang 3 ging in die Niederlande für das Team HOWIBENO: Minne Hoekstra (Harley Davidson Gespann von 1934), Jan Wiersma (Stylson, Baujahr 1928), Johannes Beenen (Peugeot von 1906) und Diederik Nossent (Royal Enfield Type 180, Baujahr 1921) erzielten 47,179 Punkte. Eindeutig vemasselt hat das neue Mannschaftszeitfahren dem niederländischen Team Smeepötjes den Gesamtsieg. Jaap, Jolanda und Erik Bosma (Humber Tourist, Peugeot 107, Peugeot 107) sowie Jennie Heijink Terot RL waren bei den Ausfahrten so gut, dass sie 7,253 Punkte als Streichergebnis hatten. 59,410 Punkte im Mannschaftszeitfahren warfen sie auf den 11. Rang.
Die Ergebnisse dazu gibt es hier.


27. Mai 2010
Sie leben für alte Motorräder


Einen interessanten Bericht von AWD Teamchef Thomas von der Bey aus Ratingen und seinem Fahrer Armin Redmer aus Hattingen finden Sie hier
Der Bericht wurde in der WAZ, der größten Zeitungsgruppe im Rhein-Ruhrgebiet auf der Haupttitelseite angekündigt und als Titelstory im Bereich Hattingen/Sprockhövel veröffentlicht. Am Tage nach der Veröffentlichung, meldete sich vom Westdeutschen Rundfunk die Lokalredaktion, die auch einen Bericht zu dem Thema bringen wollte. Mit dem Hinweis, dass bereits am 15. Dezember 2009 ein Bericht über AWD in Ratingen in der aktuellen Stunde im WDR zu sehen war, entfiel der Bericht letztendlich. Th. v. der Bey und Armin Redmer waren nicht unglücklich darüber. Es wäre doch wohl ein bisschen viel des Guten, waren sich beide einig.


27. Mai 2010
Kurznachrichten aus dem Rallyesport und der DHM


Vom 2. Lauf zum ADAC Classic Revival Pokal in Schleiz am 2. Mai 2010 gibt es immer noch keine Ergebnisse. Die Klassensieger und ein paar Zeilen zu der Veranstaltung finden Sie demnächst hier.

Beim DHM-Lauf Kölner Kurs vom MSC Porz am 2. Mai 2010 konnte unser Sportkamerad Mathias Siebenhühner einen guten 2. Platz in der Klasse auf seiner Puch-Rennmaschine belegen. Ulrich Schmidt aus Felsberg konnte den 3. Platz in seiner Klasse auf seiner 500er Gilera herausfahren. Beide sind auch sporadisch im ADAC Classic Revival Pokal aktiv.
Alle Ergebnisse vom Kölner Kurs finden Sie hier.

Den aktuellen Punktestand des Mittelhessen Oldtimer Pokals, der als offene Meisterschaft ausgefahren wird, finden Sie hier.

Der MSC Gütersloh hat mittlerweile die 3. Ergebnisliste von der 5. ADAC Oldtimerfahrt "Gütersloher Straßenzauber" veröffentlicht. So etwas hat es unseres Wissens nach auch noch nicht gegeben.........

Heiner Allers aus Kiel hat bei 3 Starts im ADAC CRP 2010 bisher 3 verschiedene Motorräder an den Start gebracht. Seine 125 Honda Enduro, die Yamaha RD250 und eine Honda Monkey 50ccm, das sind die kleinen Minimopeds von Honda. Er hat mit allen Fahrzeugen einen Klassensieg herausgefahren, also auch mit der kleinen Honda....... Ein Gesamtsieg in Schwarme war auch dabei. Vielleicht startet er ja demnächst mal mit seinem Krause-Duo. Das Ding hat ja 3 Räder und müsste als Gespann eigentlich startberechtigt sein.


20. Mai 2010
Die aktuelle Meisterschaftstabelle im ADAC Classic Revival Pokal 2010 ist online.


Die ersten Ergebnisse in der laufenden Meisterschaft sind online. Die Tabellenstände sind aber noch nicht Aussagefähig, da sich einige von den Experten noch nicht angemeldet haben.
Bis auf die Klasse 6. Hier hat Heiner Allers aus Kiel schon drei Klassensiege mit guten 9er Punkteergebnissen herausgefahren. Das fehlende vierte Neuner-Ergebnis wird H. Allers wohl auf der Leerlaufdüse herausfahren....... Damit dürfte er die Meisterschaft in der Klasse schon im Sack haben.
Den aktuellen Stand im ADAC Classic Revival Pokal 2010 finden Sie hier.


20. Mai 2010
Friedrich Haas fährt überlegen Gesamtsieg in der Fränkischen Schweiz!


Beim 5. Lauf zum ADAC Classic Revival Pokal, der 9. ADAC Oldtimerfahrt Fränkische Schweiz am 15. Mai in Markt Heiligenstadt konnte der Mühlhausener Friedrich Haas auf seiner BMW R25/3 Bj. 1955 einen absolut überlegenen Gesamtsieg mit nur 6 Strafpunkten bei den Automobilen und Motorrädern herausfahren. Es mussten 5 Prüfungen als Zollstock Grand Prix, und eine gut gemachte GLP mit 28er Schnitt über eine unbekannte Streckenlänge gefahren werden.
Die Prüfung 1: Vorwärtsrollen über 14,5m. Es musste vorher angegeben werden, wie viele Umdrehungen das Vorderrad macht. Pro ¼ Rad-Umdrehung Abweichung gab es einen Strafpunkt.
Die Prüfung 2 war die oben genannte GLP mit einer Idealzeit von 5 Minuten 33 Sekunden, hörte man hinterher.
Bei der Prüfung 3 musste ein seitlicher Abstand auf 60cm am Vorderrad gefahren werden.
Bei der Prüfung 4 musste man 60cm vor ein Gatter vorwärts fahren.
Vor der Mittagspause, in einem gepflegt, gemütlichen fränkischen Landgasthof mit sehr guten Mittagessen, musste noch auf einem Parkplatz die Prüfung 5, Mittelabstand gefahren werden. Da der Parkplatz einen feinen Schotterbelag hatte, konnten die Experten keinerlei Anhaltspunkte beim Zielen finden. Das Tor stand auch weit auseinander. Dadurch wurde die Prüfung noch schwieriger.
Die letzte Prüfung Nr. 6 war auch schwer zu fahren. Es musste auf einem weißen Quadrat von nur 10x10cm, mit dem Hinterrad angehalten werden. Dabei durfte man nicht zurücksehen, dafür gab es sonst sofort 10 Strafpunkte!
Michael Bayer vom MSC Fränkische Schweiz und sein Team, haben den Teilnehmern neben dem Start auf dem schönen historischen Marktplatz in Markt Heiligenstadt eine fantastische Streckenführung durch die schöne fränkische Schweiz geboten. Die leibliche Versorgung, Morgens, Mittags, wie auch das deftige Buffet vor der Siegerehrung, war wirklich außergewöhnlich gut. Die Ergebnisse wurden kurz nach der Ankunft der Fahrer ausgehängt! Auch die Siegerehrung in Anwesenheit des Bürgermeisters, wurde vom Vorsitzenden Michael Bayer, knackig, schnell und gut durchgeführt.
Aus dem hohen Norden war Rüdiger Bauer aus Tostedt angereist. Herman Fuchs vertrat mit seiner 200er Adler den Westerwald. Er hat für seine Veranstaltung im Kannenbäckerland die am 13. Juni 2010 stattfindet, sicher gute Eindrücke sowie gute Anregungen sammeln können. Rüdiger Bauer und Armin Redmer aus Hattingen waren sich einig: „Wir kommen wieder.“ So eine gut gemachte Veranstaltung , mit der herrlichen Streckenführung sind Ihnen schon lange nicht mehr geboten worden! Der internationale Touch war durch Jette und Alex Rasmussen aus Dänemark auch gegeben. Beide sind bei diversen schönen Veranstaltungen im ADAC Classic Revival Pokal zur Zeit in Deutschland unterwegs. Wer hier nicht gefahren ist, hat eine besondere Veranstaltung versäumt.

Klassensieger wurden in der
Klasse M3: Armin Redmer, Hattingen auf AWD T600 Bj. 1939, 17 Strafpunkte
Klasse M4: Friedrich Haas, Mühlhausen auf BMW R25/3 Bj. 1955, 6 Strafpunkte
Klasse M6+6: Rüdiger Bauer, Tostedt auf BMW R27 Bj. 1967, 24 Strafpunkte
Klasse S1: Peter Bulikewitz, Oberasbach auf BMW 25/3 –Gespann, 12 Strafpunkte
Die komplette Ergebnisliste finden Sie hier.


20. Mai 2010
Rekord in Ibbenbüren! Die Touristenklasse ohne sportliche Wertung wird immer beliebter.


Bei Oldtimer-Rallies und Veteranenausfahrten wird die Touristenklasse immer beliebter! Nach den ersten zaghaften Versuchen einiger Veranstalter, diese Klasse ohne sportliche Wertung zu etablieren, hat es jetzt einen Rekord in Ibbenbüren gegeben. Sage und schreibe 34 Teilnehmer starten in Ibbenbüren in der Klasse 14: touristische Ausfahrt ohne sportliche Wertung.
Neben der Vorkriegsveranstaltung von Josef Wehrhan „Rund um Bad Münstereifel“ hat Rolf Beppler in Bad Bergzabern die „Richard Küchen-Gedächtnisfahrt“ in diesem Jahr auch zum ersten mal ohne Wertungsprüfungen als reine touristische Ausfahrt durchgeführt. Wir sind gespannt ob auch andere Veranstalter, die diese Klasse anbieten, damit Erfolg haben.


20. Mai 2010
Die Ergebnisse vom „Gütersloher Straßenzauber“ am 9. Mai 2010


In unserem Bericht in der vorigen Woche, haben wir die Ergebnisse wegen der Ergebniskorrektur nicht Veröffentlicht.
Da aber die korrigierten Ergebnisse in der Wertungstabelle zum ADAC Classic Revival Pokal 2010 schon veröffentlicht sind, gehen wir jetzt davon aus, dass es keine weiteren Veränderungen gibt.

Klassensieger wurden:
Klasse 11+12: Michael Meyer, Frankfurt auf Monet et Goyon mit 5,32 Strafpunkten
Klasse 13: Hans Walter Schomann, Gütersloh auf Nimbus II mit 1,47 Strafpunkten wurde auch Gesamtsieger.
Klasse 14: Manfred Oehlenberg, Augustdorf auf Hercules 317 mit 5,09 Strafpunkten
Klasse 15: Bernd Adler, Dortmund auf Norton N15 CS mit 3,75 Strafpunkten
Klasse 16: Stefan Oehlenberg, Schloß Holte auf Honda MT8 mit 2,16 Strafpunkten
Die komplette Ergebnisliste finden Sie hier.


12. Mai 2010
Kurznachrichten aus dem Classic Revival Pokal


Horst Pütz aus Euskirchen ist in dieser Saison wieder mit seiner Douglas Bj. 1935 am Start. In Wetzlar war er wieder dabei, nachdem er die Saison 2009 aus gesundheitlichen Gründen nicht fahren konnte. Auch im CRP hat Horst Pütz sich schon angemeldet.
Michael „Franzose“ Meyer aus Frankfurt geht im CRP nach seinem Gastspiel von 2009 in der Klasse 3 wieder zurück in die Klasse 2. In Gütersloh konnte er schon seine Klasse auf einer 500er Monet Goyon mit M.AG Motor gewinnen.(Bericht zu Gütersloh folgt in Kürze)
Wolfgang Eich aus Hartenholm startet mit seiner „Geheimwaffe“ Hercules V1 in dieser Saison in der Klasse 5 im CRP.
Von Hinrich Rypke aus Kölln-Reisiek und seiner BMW R42 wurde ein schöner Zeitungsbericht veröffentlicht, den Sie hier finden.
Was Monika Schenk aus Spenge und Armin Redmer aus Hattingen in Gütersloh alleine auf einem einsamen Wirtschaftsweg machten, lesen Sie demnächst hier bei uns.


12. Mai 2010
Gütersloh: Alle Ergebnisse nach der Siegerehrung revidiert


Beim 4. Lauf zum ADAC Classic Revival Pokal 2010, der 5. ADAC Oldtimerfahrt „Gütersloher Straßenzauber“ gingen 43 Motorräder auf die ca. 110km lange Strecke.
Wie in Gütersloh üblich, musste man kurz nach dem Start die 1. GLP als Sollzeitprüfung in 11,8 Sekunden fahren. Danach ging es durch das flache, aber dennoch schöne Umland von Gütersloh zur Mittagspause nach Harsewinkel ins Sandbahnstadion. Vorher wurde noch die GLP 2 „Ströhen“ als Sollzeitprüfung über 1,7km Streckenlänge in 235 Sekunden gefahren. Hier erwischte es Armin Redmer aus Hattingen, der ein Linksabbiegezeichen übersah und geradeaus in die Pampa fuhr. Monika Schenk aus Spenge startete hinter Redmer und fuhr aus Symphatie auch geradeaus in die Pampa........ Die beiden waren hinterher die Ruhe selber, es gab kein böses Wort von beiden untereinander. Da hatten einige wohl anderes erwartet.....
Nach dem Mittagessen ging es auf die Kartbahn im Innenfeld. Hier mussten 2 Runden als Sollzeitprüfung in jeweils 100 Sekunden absolviert werden. Die Prüfung hat einigen Fahrern großen Spaß gemacht, die teilweise im Supermotostil um die Bahn fuhren und vor der Lichtschranke entsprechend warten mussten. Zum Ende der Nachmittagsrunde gab es in Gütersloh nochmal eine GLP in der Stadt. Es mussten unter den Augen von sehr vielen Zuschauern 11,3 Sekunden gefahren werden. Die Veranstaltung hat Spaß gemacht, der MSC Gütersloh hat Organisatorisch gute Arbeit geleistet, größere Probleme gab es nicht, wenn da nicht die falschlaufenden Uhren in der GLP 2 Gewesen wären. Beim Aushang der Ergebnisse konnte man sehen, das die Start- und Zielfunkuhr ca. 9 Sekunden Auseinander liefen.
Die Siegerehrung wurde durchgeführt, die Pokale wurden ausgegeben. Die Sieger strahlten, andere nicht. Dann ging es nach Hause. Am Dienstag Abend kam dann das böse Erwachen, als man die Ergebnisse im Internet ansehen konnte.Der MSC Gütersloh hat die Ergebnisse komplett neu erstellt! Wir und viele Aktive fragen sich, wie so etwas möglich sein kann! Ergebnisse die ausgehängt wurden und eine durchgeführte Siegerehrung kann man doch nicht einfach umschmeißen. So eine Entscheidung hat es in unserem Sport unseres Wissens noch nicht gegeben.
Aber was ist jetzt richtig?
Moralisch sind natürlich die richtigen Ergebnisse in Ordnung. Da wird auch jeder Fahrer im Endeffekt mit Leben können. Aber wie gesagt, können ausgehängte Ergebnisse und eine durchgeführte Siegerehrung nicht einfach revidiert werden. Da muss der MSC Gütersloh mit zurechtkommen! Die Fahrer können so etwas einfach nicht verstehen......
Schade für die Kameraden die Ihren Sieg oder gute Platzierung verloren haben!
Wir sind gespannt, was die oberste Heeresleitung im CRP und OCWL mit diesen Ergebnissen macht.
Die Ergebnisse finden Sie hier.


12. Mai 2010
Gesamtsieg für Ulrich Schmidt in Wetzlar


Bei der 8. Oldtimerfahrt in Wetzlar am 2. Mai 2010 konnte Ulrich Schmidt aus Felsberg auf seiner Gilera Saturno Bj. 1949 den Gesamtsieg von 2009 wiederholen!
Bei diesem 2. Lauf zum ADAC Classic Revival Pokal 2010 vom AC Wetzlar, unter Fahrtleiter Michael Kreuter mit 30 Motorrädern und 120 Automobilen hervorragend organisiert, mussten die Motorradfahrer auf der ca. 130km langen Strecke 2 Geschicklichkeitsaufgaben, vorwärts und seitlicher Abstand jeweils 50 cm Abstand, fahren. Dazu gab es noch eine kleine Gleichmäßigkeitsprüfung, die mit einem Schnitt von 15km/h gefahren werden musste. Auf der Strecke mussten die Fahrer noch zwei touristische Sonderaufgaben lösen, die aber nur bei Punktgleichheit zur Anwendung kamen. Auf der Strecke wurde auch noch vom Veranstalter eine Geschwindigkeitsmessung auf einem 30km/h Streckenabschnitt durchgeführt. Trotz Hinweiß bei der Fahrerbesprechung sind einige Experten geblitzt worden. Strafpunkte waren hier die Folge......
Zum Frühstück gab es Kaffee und Kuchen! Ein Westfale aus dem CRP hatte sich aber Mettwurst, Schwarzbrot und Löwensenf mitgebracht, sonst hätte er wohl seine 600er Einzylinder nicht antreten können....
Auf der schönen Strecke gab es Mittags an einer DK am Dom in Wetzlar die begehrten Plaketten.
Wettermäßig hatte man auf der gesamten Strecke am Sonnenschein nichts auszusetzen. Nur Mittags gab es einen kräftigen Regenguss.
Bei der Siegerehrung gab es neben Pokalen auch diverse Sachpreise für die Besten. Für Gesamtsieger Ulrich Schmidt gab es auch noch einen goldenen Siegerkranz.
Wetzlar war die Reise wert. Den Fahrern hat es gefallen und kommen sicher gerne wieder nach Wetzlar.
Die Ergebnisse finden Sie hier.


12. Mai 2010
Schwarme: endlich geht es wieder los!


Der Saisonauftakt zum ADAC Classic Revival Pokal 2010 fand in diesem Jahr in Schwarme mit dem 17. ADAC-VfV Oldtimertreffen mit Ausfahrt und Gleichmäßigkeitsprüfung im Rahmen des 60. Int. Grasbahnrennens in Schwarme am 24. April 2010 statt. Bei herrlichem Sonnenschein ging es am frühen Morgen im Fahrerlager mit den Begrüßungen der Sportkameraden untereinander schon mit einigen Sprüchen los. Man hatte sich ja den Ganzen Winter über nicht gesehen. Es wurden diverse Neuigkeiten ausgetauscht und besprochen.
Um 9:30 erfolgte der Start zur Vormittagsausfahrt nach Martfeld. Dort musste die erste GLP auf einem Rundkurs gefahren werden. In der ersten Runde, konnte jeder Fahrer seine persönliche Zeit setzen, die dann in Runde 2 und 3 bestätigt werden musste. Die 3 besten Fahrer lagen nur 0,12 Sekunden auseinander!
22 Fahrer lagen innerhalb von einer Sekunde mit Ihren gefahrenen Zeiten!!!! Das ist schon eine fast unglaubliche Leistungsdichte bei 86 Startern. Bei den Fahrern aus dem ADAC Classic Revival Pokal weiß man ja, wie stark sie beim Gleichmäßigkeitsfahren. Aber das Fahrer, die man sonst nie oder nur selten am Start sieht, solche Zeiten fahren, ist schon erstaunlich.
Nach der 1. GLP ging es wieder zurück zum Schwarmer Niedersachsenring zur Mittagspause. Es gab leckeren Schweinekrustenbraten mit Krautsalat und Kartoffelsalat. Auch an die Fahrer aus dem hohen Norden hatte man gedacht und eine Fischbude aufgestellt.......
Um 13 Uhr ging es zum Re-Start in die Nachmittagsrunde. Die Oldtimer durften auf die Grasbahn und wurden bei Start und Ziel von Fahrtleiter und Sportleiter des MSC Schwarme, Hans-Georg Göbel mit der Deutschlandflagge auf die ca. 80km lange Strecke gestartet. Die Fahrt ging weiter nach Syke, wo das schmucke Heimatmuseum besucht wurde. U.a. gab es eine Sonderausstellung zum 60. Jubiläum des MSC Schwarme. Es wurden div. Grasbahnmotorräder, Motoren und Devotionalien ausgestellt, die großes Interesse bei den Fahrern fanden.
Danach ging es zur letzten GLP in den Ortskern nach Syke. Es musste einen Sollzeitprüfung von 10 Sekunden gefahren werden, die auch großen Anklang bei den Zuschauern fand.
Die Klassensiege von Walter Schenk aus Spenge, Uwe Goedereis aus Löhne und Heiner Allers aus Kiel waren keine Überraschung.
Aber der Klassensieg von Harald Zawadzki aus Hagen zeigt, dass er sich so langsam im CRP etabliert. Er konnte den letzten Lauf in Hammelburg 2009 gewinnen und jetzt in Schwarme den Saisonauftakt 2010. Harald kann also Zollstock-Grand Prix und GLP Fahren.
Alle Ergebnisse finden Sie hier.